#Angeberwissen: Die beliebtesten Brote der Welt

#Angeberwissen: Die beliebtesten Brote der Welt

Von schwarz bis weiß, von knusprig bis weich - beim Brot sind der Vielfalt keine Grenzen gesetzt. Lesen Sie hier, wie aus Toastbrot Kaffee wird, warum ein Westfale das Schwarzbrot erfand und aus welchem Land das Baguette tatsächlich stammt. Sie werden überrascht sein!

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Toastbrot
Vom Sandwich bis zum Toast Hawaii, das Toastbrot ist Grundlage vieler Leckereien. Und das schon seit dem Mittelalter: Auf Stöcken rösteten die Menschen damals ihre Brotscheiben über dem Feuer, um sie dann als Beilage zu essen oder in die Suppe zu tunken. Im frühen 18. Jahrhundert diente Toastbrot in Großbritannien sogar als Kaffee-Ersatz. Verbrannte Brotscheiben aufgeweicht in heißem Wasser sollten die seltenen Kaffeebohnen ersetzen - mit mäßigem Erfolg, schnell kehrten die Briten zu ihrem geliebten Tee zurück. Im Vergleich zu anderen Brotsorten hat das Toastbrot einen besonders hohen Eiweißgehalt.

Toastbrot
Vom Sandwich bis zum Toast Hawaii, das Toastbrot ist Grundlage vieler Leckereien. Und das schon seit dem Mittelalter: Auf Stöcken rösteten die Menschen damals ihre Brotscheiben über dem Feuer, um sie dann als Beilage zu essen oder in die Suppe zu tunken. Im frühen 18. Jahrhundert diente Toastbrot in Großbritannien sogar als Kaffee-Ersatz. Verbrannte Brotscheiben aufgeweicht in heißem Wasser sollten die seltenen Kaffeebohnen ersetzen - mit mäßigem Erfolg, schnell kehrten die Briten zu ihrem geliebten Tee zurück. Im Vergleich zu anderen Brotsorten hat das Toastbrot einen besonders hohen Eiweißgehalt.

Knäckebrot
Der Name des Knäckebrots leitet sich vom schwedischen „knäcka” ab, was knacken bedeutet. Die knackenden Brotscheiben werden nur sehr kurz, dafür aber sehr heiß gebacken. Bei der anschließenden Trocknung wird dem Brot fast sein gesamter Wassergehalt entzogen - so bleibt es besonders lang haltbar und auch nach mehreren Monaten noch knusprig.

Pumpernickel
Das westfälische Schwarzbrot gilt im Ausland als das deutsche Brot schlechthin. Seinen Ursprung soll es in Soest haben. Im Mittelalter wurde das Städtchen immer wieder von feindlichen Armeen belagert, so dass im 16. Jahrhundert ein Bäcker Namens Haverland das haltbare Brot als Notration an seine Mitbürger verkaufte. Zum Namen des Pumpernickels gibt es mehrere Theorien, unser Favorit: Pumper ist im Sauerland ein traditioneller Begriff für einen Pups und Nickel steht für Geister oder Kobolde. Der Ausdruck Pumpernickel umschreibt also die verdauungsfördernde Wirkung des Schwarzbrotes.

Fladenbrot
Von mexikanischen Tortillas bis zur türkischen Pita: Fladenbrot wird in verschiedenen Formen auf der ganzen Welt zubereitet. Und das schon seit langer Zeit: Die alten Ägypter sollen schon im fünften Jahrtausend vor Christus ihren Getreidebrei auf heißen Steinen zu fladenförmigen Broten gebacken haben - damit wäre das Fladenbrot das älteste Brot der Welt.

Baguette
Schon gewusst? Das stangenförmige Baguette kommt offenbar gar nicht aus Frankreich, sondern hat seinen Ursprung in Österreich. Im 19. Jahrhundert sollen Bäcker in Wien erstmals das stangenförmige Brot in den neu erfundenen Dampföfen gebacken haben. Nach Frankreich sollen es dann Wiener Bäcker gebracht haben, die aus ihrer Heimat nach Paris auswanderten. Trotzdem wurde das Baguette über die Jahre zum französischen Kulturgut. Bis in die 1980er Jahre war dort sogar der Baguette-Preis gesetzlich geregelt.

Zwieback
Streng genommen ist Zwieback gar kein Brot, sondern nur ein brotähnliches Gebäck. Seinen Namen hat der Zwieback von der Art seiner Herstellung: Um ihn länger haltbar zu machen, wird der Teig gleich zweimal gebacken, bis er möglichst trocken ist. Wegen seiner langen Haltbarkeit und vielen Kohlenhydraten dient Zwieback schon seit dem 17. Jahrhundert als optimale Feldverpflegung für Soldaten oder für Seeleute.

Weißbrot
Grundlage des Weißbrotes ist Weizenmehl, in Deutschland muss mindestens 90% des verwendeten Mehls aus Weizen hergestellt sein. Während das Weißbrot heute wegen fehlender Nährstoffe einen eher zweifelhaften Ruf hat, ist es historisch von großer Bedeutung: So bekamen Beamte im alten Ägypten einen Teil ihres Lohns in Form von Weißbrot ausgezahlt. Täglich gab der Staat jedem seiner Angestellten zwei Brotlaibe mit auf den Heimweg.

Roggenbrot
Im Gegensatz zum Weißbrot gilt das Roggenbrot als echte Nährstoffbombe. Verglichen mit anderen Broten enthält es besonders viele Ballaststoffe und Mineralien, die eine positive Wirkung auf Herz, Darm und Co. haben sollen. Die Herstellung von Roggenbrot ist vergleichsweise eher kompliziert, da sich Roggenmehl weniger gut bindet als andere Mehlsorten.

Stand: 20.06.2017, 06:00 Uhr