Smoothie-Maker im Praxistest - welcher mixt am besten?

Smoothie-Maker im Praxistest - welcher mixt am besten?

Von Stephan Creydt

Grüne Smoothies sind gerade besonders in. Sie enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe. Und wer sie liebt, macht sie selber: Die Industrie bietet dafür Smoothie-Maker an. Diese sollen in Sekundenschnelle aus Obst und Gemüse einen leckeren Smoothie zaubern – wie gut die Geräte tatsächlich arbeiten, zeigt unser Praxistest.

Smoothie-Maker im Praxistest

  • AEG, PerfectMix SB 2500, ca. 70 Euro
  • Clatronic, SM 3593, ca. 30 Euro
  • WMF, Kult X Mix & Go Keep Cool, ca. 70 Euro
  • Russell Hobbs, Aura Mix und Go Pro, ca. 50 Euro

Die Tester

  • Nic Shanker, Chef vom mobilen Cocktail-Service "Starkeepers" in Düsseldorf 
  • Nathalie Rocke, Fitnesstrainerin aus Dortmund
  • Gina, ernährungsbewusster Smoothie-Fan

Der Testaufbau

Alle Tester stellen mit den Testobjekten grüne Smoothies her. Sofern möglich - also ohne Verstopfungen - wird jeder Smoothie eine Minute lang gemixt.

Die Testergebnisse

Die getesteten Smoothie-Maker

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Smoothie-Maker

1. PerfectMix SB 2500 von AEG
Das Gerät macht einen stabilen, robusten Eindruck auf unsere Tester und ist einfach in der Handhabung. Der im Behälter erzeugte Strudel sorgt dafür, dass alles immer wieder püriert wird – allerdings bei großer Lautstärke. Das Ergebnis ist nicht so gut, wie unsere Tester erhofft hatten. "Man schmeckt das Aufgeschäumte, das finde ich nicht so positiv", erklärt Gina. Zudem ist der Smoothie allen Testern nicht fein genug: "Hier hat man noch was zu kauen", bedauert Nic Shanker.

1. PerfectMix SB 2500 von AEG
Das Gerät macht einen stabilen, robusten Eindruck auf unsere Tester und ist einfach in der Handhabung. Der im Behälter erzeugte Strudel sorgt dafür, dass alles immer wieder püriert wird – allerdings bei großer Lautstärke. Das Ergebnis ist nicht so gut, wie unsere Tester erhofft hatten. "Man schmeckt das Aufgeschäumte, das finde ich nicht so positiv", erklärt Gina. Zudem ist der Smoothie allen Testern nicht fein genug: "Hier hat man noch was zu kauen", bedauert Nic Shanker.


2. SM 3593 von Clatronic
Das knallige Gerät im Retro-Stil wackelt etwas – und die Bedienung ist anstrengend. Zwar muss man bei allen Geräten während des Mixvorgangs den Knopf gedrückt halten, hier empfinden es unsere Tester aber als mühselig. "Da kommt man ins Schwitzen", beklagt Nathalie Rocke. Zudem blockiert das Gerät. Erst durch Shaken des Behälters durch unsere Tester erfassen die Messer das Obst und Gemüse. Das Ergebnis ist noch gröber als beim ersten Gerät.

3. Kult X Mix & Go Keep Cool von WMF
Dieses Gerät aus Edelstahl hat als Mixbehälter eine Art Thermoflasche. Durch die Isolierung soll der Smoothie deutlich länger kühl bleiben. "Zusätzlich ist Edelstahl viel hygienischer als die Kunststoff-Aufsätze", freut sich die Fitness-Trainerin. Nachteil ist allerdings, dass man den Mixvorgang nicht beobachten kann. Beim Mixen ist es das leiseste Gerät im Test. Das Ergebnis überzeugt. "Cremig und smooth wie ein Smoothie sein sollte", fasst Bartender Nic Shanker zusammen.

4. Aura Mix und Go Pro von Russell Hobbs
Der Mixer von Russell Hobbs wartet zwar mit viel Zusatzzubehör auf, doch unsere Tester sind eher skeptisch: "Sehr leichter Kunststoff", erkennt Nic Shanker. Zudem verfügt das Gerät nur über ein Messer – und nicht wie die anderen Geräte über zwei Klingen. Dieser Nachteil wird beim Mixen sehr schnell deutlich: Das Gerät blockiert. "Der scheint Schwierigkeiten zu haben mit dem Apfelstückchen", stellt der "Starkeepers"-Chef fest. "Die Klinge scheint sie einfach nicht greifen zu können." Auch die anderen Tester haben Probleme: "Das ist nur ein Schaumschläger und kein Mixer", konstatiert Gina. Zum Ergebnis: "Das ist kein Smoothie, das ist eher eine Gurkensuppe", meint die Fitnesstrainerin.

Der Testsieger
Favorit von allen ist der  Kult X Mix & Go Keep Cool von WMF. Die Vorteile: Das Handling sei einfach, das Gerät arbeitet verhältnismäßig leise, der Thermobehälter halte lange kühl und "Der Smoothie war einfach schön fein püriert, keine Fasern im Drink – da kann man mit arbeiten", bilanziert Bartender Nic Shanker.

Stand: 19.06.2017, 10:51