Parmesanreiben im Praxistest

Parmesanreiben im Praxistest

Von Stephan Creydt

Er macht jede Spaghetti Bolognese zum Genuss-Erlebnis: frisch geriebener Parmesan. Dafür ist nur eine Parmesanreibe nötig – also kein Problem. In unserem Praxistest stellten unsere Tester jedoch schnell fest, dass es Tücken geben kann - selbst bei so einfachen Küchengeräten.

Welche Parmesanreibe ist die beste?

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Das Bild zeigt alle getesteten Parmesanreiben.

Vier Parmesanreiben nehmen unsere italienischen Tester Michele Cacciapuoti (Patron) und Carmine Massa (Koch) vom City Hotel Bonn Meckenheim sowie die Pasta-Fans Colette Borchardt und Michaela Decker aus Pulheim für uns unter die Lupe. Lesen Sie hier ihre Bewertungen und klicken Sie sich zum Testsieger.

Vier Parmesanreiben nehmen unsere italienischen Tester Michele Cacciapuoti (Patron) und Carmine Massa (Koch) vom City Hotel Bonn Meckenheim sowie die Pasta-Fans Colette Borchardt und Michaela Decker aus Pulheim für uns unter die Lupe. Lesen Sie hier ihre Bewertungen und klicken Sie sich zum Testsieger.

AdHoc, Parmesanmühle Pisa, ca. 20 Euro
Der erste Eindruck ist nicht positiv: "Es klappert, es wackelt hier, es ist alles nicht so richtig fest", bemängelt Colette Borchardt. "Wenn man die Mühle ein paar Mal benutzt, ist die kaputt", mutmaßt gar Patron Cacciapuoti. Das Handling ist immerhin einfach, das Ergebnis gefällt allerdings weder Profis noch Pastafans: der Käse ist zu fein gerieben. "Er ist matschig", beklagt Koch Carmine Massa. Auf einer Pasta würde er sofort schmelzen, auch die beiden Hobbyköchinnen haben den Käse lieber bissfester. Zudem ist die Reibe schwer zu reinigen.

Butlers, Bon Fromage Parmesanreibe, ca. 8 Euro
Vom Aussehen wie eine Butterbrotdose, allerdings praktisch: Der geriebene Käse fällt direkt in den Behälter, der anschließend im Kühlschrank aufbewahrt werden kann. Der Parmesan wird auf offener Reibe gerieben – gefährlich für die Finger, wenn der Käse zu Ende geht. Und man braucht Kraft, beschwert sich Michaela Decker. Mit dem Ergebnis sind unsere Tester wieder nicht zufrieden: Der Käse sei viel zu "pappig". Das Reinigen geht aber flott.

Zyliss, Classic Käsereibe, ca. 19 Euro
Eine Reibe mit Trommel und Handgriff zum Drehen – für unsere Tester ein praktisches Modell. Schnell und einfach lässt sich der Parmesan reiben. Das Ergebnis: schöne Parmesanflocken, "überhaupt nicht feucht", freut sich Pasta-Fan Michaela. "Ganz luftig, fluffig, locker leicht" ergänzt Colette Borchardt. Weiteres Plus: Einfach Wasser durchlaufen lassen "und schon sind die Käsereste weg", lobt Michaela Decker.

Gefu, Käsereibe "Parmigiano", ca. 30 Euro
Edles Design und einfache Handhabung – unsere beiden Hobbyköchinnen sind begeistert. Auch das Ergebnis stimmt alle zufrieden: schöne, große Käseflocken – nicht feucht oder matschig. Ebenfalls einfach: die Reinigung.

Der Testsieger
Die beiden italienischen Profis entscheiden sich für die Trommelreibe von Zyliss. "Liegt gut in der Hand, funktioniert einwandfrei und es gibt ein gutes Ergebnis", erklärt Patron Michele Cacciapuoti. Die beiden Pasta-Fans stimmen für die Reibe „Parmigiano“ von Gefu. „Gutes Handling und schöne Käseflocken mit prima Konsistenz als Ergebnis“ führen sie als Gründe an.

Stand: 18.03.2017, 16:00