Spinat, Mangold, Feldsalat

Spinat, Mangold, Feldsalat

Tipps zu den Highlights auf dem Frühjahrstisch

Das Bild zeigt Sommerspinat

Das Superfood Spinat
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Sommer- und Winterspinat. Für Salate eignet sich der sogenannte Babyspinat – auch Sommerspinat genannt – mit seinen kleinen, zarten Blättern. Im Frühjahr hat er Hochsaison.

Das Superfood Spinat
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Sommer- und Winterspinat. Für Salate eignet sich der sogenannte Babyspinat – auch Sommerspinat genannt – mit seinen kleinen, zarten Blättern. Im Frühjahr hat er Hochsaison.

Winterspinat passt mit seinen festen Blättern und seinem herben Geschmack dagegen eher zu herzhaften Gerichten. Ihn gibt es erst in der kalten Jahreszeit.
Mit Spinat verbinden wir meist den berühmten Popeye-Effekt. Den gibt es zwar, aber nicht aufgrund eines extrem hohen Eisenanteils. Tatsächlich stärken uns eher Magnesium, Calcium, Beta-Carotin und Omega-3-Fettsäuren, die im Spinat enthalten sind.

Einkauf und Lagerung
- Frischer Spinat sollte feste, dunkelgrüne Blätter haben. Nicht mehr ganz so frisch ist er hingegen, wenn sich die Blätter gelb färben.

- Im Supermarkt lieber zur Bio-Ware greifen, denn die enthält in der Regel weniger Nitrat.

- Das enorme Volumen von Spinat täuscht. Pro Person plant man circa 250 Gramm frischen Spinat. Für eine vierköpfige Familie benötigt man also ein ganzes Kilogramm.

- Spinat am besten im Kühlschrank aufbewahren, dort hält er sich maximal drei Tage.

Zubereitungstipps
- Vor der Zubereitung sollte man frischen Spinat immer putzen. Wichtig ist, dass man ihn wirklich nur kurz in Wasser badet, sonst verliert der Spinat wertvolle Nährstoffe. Die Blätter lieber in kleinen Mengen waschen.

- Spinat nicht zu lange erhitzen, sonst gehen wichtige Nährstoffe flöten. Fünf bis zehn Minuten reichen.

- Spinat verliert schnell seine schöne grüne Farbe. Verhindern kann man das, in dem man ihn nach dem Kochen im Eiswasser abschreckt. So wird gleichzeitig der Vitaminabbau gestoppt.

- Spinat kann man ohne Probleme wieder aufwärmen, wenn man ihn nach dem Kochen direkt in den Kühlschrank stellt. Denn ungekühlte Lebensmittel bieten einen guten Nährboden für Bakterien.

Der bunte Mangold
Eine tolle Alternative zum Spinat ist der Mangold. Vor langer Zeit wurde er vom Spinat verdrängt, doch nun klettert er auf der Beliebtheitsskala. Botanisch gesehen gehört er zur Familie der Rüben und ist daher mit der roten Bete verwandt. Geschmacklich schmeckt er kräftiger als Spinat. Mangold gibt es mit weißen, gelben und roten Stielen, klein- und großblättrig.

Der bunte Mangold
Während sich die kleinen Mangoldblätter sehr gut für Salat eignen, können die großen Blätter wie Spinat zubereitet werden. Die bunten, dicken Stiele des Mangolds kann man ebenfalls super verwenden. Sie schmecken ähnlich nussig wie Spargel. Daher galt Mangold lange Zeit auch als Spargel des armen Mannes. Dazu die Stiele einfach von den Blättern lösen und für circa zehn Minuten in einen Topf mit Wasser und Zitronenscheiben geben. Fertig ist die Mangold-Beilage.

Der Feldsalat – Verkaufsschlager unter den Blattgemüsen
Feldsalat ist das ganze Jahr über frisch und knackig erhältlich. Freilandware gibt es von September bis April. Das restliche Jahr über kommt der Feldsalat aus dem Gewächshaus. Der Feldsalat ist ein klassischer Wintersalat. Da er kälteunempfindlich ist, wächst er gerade in der kalten Jahreszeit ganz gut. Von allen Salaten hat Feldsalat den höchsten Vitamin-C-Gehalt. Mit seinen Vitaminen und Mineralstoffen ist der Wintersalat eine echte Nährstoffbombe.

Obwohl er als solcher genutzt und gehandelt wird, ist der Feldsalat strenggenommen kein Salat, sondern gehört zu den Baldriangewächsen.

Einkauf und Zubereitung
- Frische Blätter haben eine schöne dunkelgrüne Farbe. Abgewelkte und gelbe Blätter weisen auf eine Überlagerung hin. Im Kühlschrank hält Feldsalat maximal drei Tage.

- Feldsalat immer gründlich waschen. In den Wurzeln haftet oft sehr viel Sand, und der knirscht zwischen den Zähnen. Bitte nicht unter fließendem Wasser säubern, denn die kleinen Blätter sind sehr druckempfindlich. Den Feldsalat lieber in ein Wasserbad geben.

Stand: 28.02.2017, 11:34 Uhr