Fast unbegrenzt haltbar - Lebensmittel für die Vorratshaltung

Fast unbegrenzt haltbar - Lebensmittel für die Vorratshaltung

Früher gab es in fast jedem Keller lange Regale mit Konserven und Eingemachtem. Doch welche Lebensmittel taugen eigentlich für die Vorratshaltung? Ein Überblick.

Mindesthaltbarkeit

Grundsätzlich gilt eigentlich für jedes Lebensmittel ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Es ist in jedem Fall ein guter Anhaltspunkt für die Lagerfähigkeit des Produkts - auch wenn viele Lebensmittel teilweise deutlich länger genießbar sind, als auf der Packung aufgedruckt steht.

Grundsätzlich gilt eigentlich für jedes Lebensmittel ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Es ist in jedem Fall ein guter Anhaltspunkt für die Lagerfähigkeit des Produkts - auch wenn viele Lebensmittel teilweise deutlich länger genießbar sind, als auf der Packung aufgedruckt steht.

Zum Beispiel Nudeln und Reis. Beide sind sind fast unbegrenzt haltbar, sollten aber möglichst luftdicht verpackt werden, damit beispielsweise Lebensmittelmotten keine Chance haben. Bei Nudeln ist zudem zu bedenken, dass bei Vollkornprodukten das im Keim noch enthaltene natürliche Fett ranzig werden kann.

Klassische Produkte im Vorratskeller sind Konserven. Ob Gemüse, Obst oder Fleischgerichte - in der Dose halten sich Lebensmittel eigentlich unbegrenzt. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn sich der Deckel der Dose nach oben wölbt: Dann sind meistens Bakterien aktiv und die Konserve ist ungenießbar.

Salz hat zwei Vorteile bei der Lagerhaltung: Zum einen wird es selbst nicht schlecht, zum anderen eignet es sich hervorragend dazu, andere Lebensmittel haltbar zu machen. Dennoch gibt es Salz mit Mindesthaltbarkeitsdatum - vor allem dann, wenn dem Salz Zusatzstoffe wie etwa Jod oder Fluorid hinzugefügt wurden.

Fleisch bietet sich für die Vorratshaltung in frischem Zustand höchstens in der Kühltruhe an. Frisch ist es im Kühlschrank zwei bis drei Tage haltbar. Dieser Zeitraum kann auf etwa eine Woche verlängert werden, wenn das Fleisch vakuumiert ist. Lagerfähiges Fleisch entsteht zum Beispiel durch Pökeln, Räuchern oder Trocknen.

Tiefgekühlt halten sich viele Lebensmittel deutlich länger. Selbst das Mindesthaltbarkeitsdatum kann dann über mehrere Monate überschritten werden. Aber auch tiefgekühltes hält nicht ewig. Fleisch sollte nach spätestens einem Jahr verzehrt werden. Vor allem fettreiche Lebensmittel verderben auch tiefgekühlt, da das Fett ranzig werden kann.

Wasser sollte kühl und dunkel und am besten nicht in Plastikbehältern gelagert werden - dann ist es extrem lang haltbar. Bei den Plastikflaschen können sich allerdings mit der Zeit Weichmacher lösen und ins Wasser eindringen.

Wie lange Bier haltbar ist, hängt unter anderem vom Alkoholgehalt ab - je mehr Alkohol, desto länger haltbar. Das Mindesthaltbarkeitsdatum variiert zwischen zwei Monaten und einem Jahr. Auch danach kann man das Bier noch trinken, ohne seine Gesundheit zu gefährden - allerdings sind geschmackliche Einbußen möglich.

Honig zählt zu den Lebensmitteln, die nahezu unbegrenzt haltbar sind. Gefahr droht höchstens, wenn Krümel, sonstige Fremdkörper oder Flüßigkeit ins Honigglas gelangen - dann kann er verderben.

Stand: 22.08.2016, 16:38 Uhr