Kürbisse: Groß, rund, vielseitig

Kürbisse: Groß, rund, vielseitig

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Der Kürbis gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde. Neue Züchtungen sind lecker und bekömmlich, außerdem ist Kürbis gesund. Und zur Deko eignen sich die dicken Früchte auch noch.

Kürbis auf dem Feld

Wussten Sie, dass Kürbisse eigentlich aus Mitttel- und Südamerika stammen? Erst mit der Entdeckung Amerikas kamen sie auch nach Europa. Kürbisse zählen zu den größten und schwersten Einzelfrüchten im Pflanzenreich. Es gibt sie in unterschiedlichen Formen und Farben, sie wachsen in allen Schattierungen etwa in Gelb, Orange und Grün. Grob einteilen lassen sie sich in die Arten der Nutzung: Speisekürbissen eignen sich für die Zubereitung in der Küche, der Ölkürbis wird für die Gewinnung des dunklen Kürbiskernöls und der Kürbiskerne angebaut. Zierkürbisse dienen der Dekoration.

Wussten Sie, dass Kürbisse eigentlich aus Mitttel- und Südamerika stammen? Erst mit der Entdeckung Amerikas kamen sie auch nach Europa. Kürbisse zählen zu den größten und schwersten Einzelfrüchten im Pflanzenreich. Es gibt sie in unterschiedlichen Formen und Farben, sie wachsen in allen Schattierungen etwa in Gelb, Orange und Grün. Grob einteilen lassen sie sich in die Arten der Nutzung: Speisekürbissen eignen sich für die Zubereitung in der Küche, der Ölkürbis wird für die Gewinnung des dunklen Kürbiskernöls und der Kürbiskerne angebaut. Zierkürbisse dienen der Dekoration.

Auch Zucchini sind Kürbisse, gehören aber zu den Sommerkürbissen. Insgesamt gibt es rund 850 Kürbisarten weltweit. Übrigens gehören Kürbisse zu den Beeren - weil ihre Kerne frei im Fruchtfleisch liegen.

Die meisten Menschen verbinden mit Kürbissen jedoch den beginnenden Herbst und die kältere Jahreszeit, dann ist Zeit für die Ernte der Winterkürbisse. Der Klassiker: Hokkaido-Kürbis. Schmeckt lecker zum Beispiel als Suppe und ist vergleichsweise leicht zu verarbeiten, weil man ihn nicht schälen muss.

"Surprise" heißt diese Sorte, die sich besonders gut für die Mikrowelle eignet.

Passend zum Namen "Spaghetti" passt dieser Kürbis gut zu Pasta: Auch das Fruchtfleisch erinnern an Spaghetti.

Schmeckt mild und nussig: Der Butternut-Kürbis, den man auch nicht schälen muss.

Öl und Kürbiskerne werden aus dem Ölkürbis gewonnen.

Gerne genommen für die Herbststimmung zuhause: Zierkürbisse - vor dem Haus, in der Schale, auf dem Fensterbrett. Aber Achtung: Zierkürbisse kann man nicht essen, ihr Fleisch schmeckt bitter und kann giftig sein. Dafür sorgt der Bitterstoff Cucurbitacin.

Fensterbank kann jeder. Wie wäre es etwas ausgefallener, als riesige Skulptur? Passt dann aber nicht mehr in jeden Vorgarten.

Wenn es dann so richtig herbstlich werden darf: Ran an die Schnitzmesser! Ist zwar irgendwie die Krönung der Kürbis-Deko - allerdings verwendet man in der Regel keine Deko-Kürbisse für die Gruselgesichter-Laternen. Denn die sind meist zu klein und die Schale zu hart und uneben. Besser einen großen Speisekürbis verwenden. Aus dem Inneren lässt sich dann noch eine leckere Suppe zubereiten.

Kürbisse sind nicht nur vielseitig, sondern auch gesund. Sie haben wenig Kalorien, enthalten aber so genannte sekundäre Pflanzenstoffe wie Beta-Carotin, das gegen Herz- und Gefäßkrankheiten schützt und für schöne Haut sorgt. Die Kieselsäure in Kürbissen stärkt Haut, Nägel und Bindegewebe. Der Genuss von Kürbis wirkt entzündungshemmend, harntreibend und entwässernd. Praktisch: Kürbisse lassen sich gut lagern. An einem dunklen, kühlen, möglichst trockenen Ort halten sie mehrere Monate.

Stand: 06.09.2017, 12:00 Uhr