Angeberwissen: Kürbiskerne

Angeberwissen: Kürbiskerne

Salatöl, Beruhigungsmittel oder Knusper-Kern! Lesen Sie hier, was in den unscheinbaren Kürbiskernen steckt und welche verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten es gibt. Sie werden sich wundern!

Vielzahl von Kürbissen auf einem Feld

Viva la Mexico!
Kürbisse haben ihren Ursprung in Mexiko und finden schon in den Tagebüchern von Christoph Kolumbus ihre erste Erwähnung. Bis heute sind gerade die gerösteten Kerne der Kürbisfrucht unter dem Namen „Pepitas” für die mexikanische Küche und als Snack zwischendurch unverzichtbar. Übersetzt bedeutet „Pepitas” soviel wie „kleine, gequetschte Samen”.

Viva la Mexico!
Kürbisse haben ihren Ursprung in Mexiko und finden schon in den Tagebüchern von Christoph Kolumbus ihre erste Erwähnung. Bis heute sind gerade die gerösteten Kerne der Kürbisfrucht unter dem Namen „Pepitas” für die mexikanische Küche und als Snack zwischendurch unverzichtbar. Übersetzt bedeutet „Pepitas” soviel wie „kleine, gequetschte Samen”.

Magnesiumbomben
Schon rund acht Esslöffel Kürbiskerne liefern Ihnen den gesamten Tagesbedarf an Magnesium. Im menschlichen Körper ist es ein echter Alleskönner, das verschiedenste Aufgaben übernimmt. Besonders bei Belastung von Muskeln sorgt Magnesium für ein ausgewogenes Verhältnis und kann so Muskelkrämpfe verhindern.

Pflanzzeit
Kürbiskerne sollten Sie zwischen Ende Mai und Mitte Juni einpflanzen, um bis zum Oktober mit Erntedank und Halloween den perfekten Kürbis zu züchten. Die Kerne brauchen 90 bis 120 Tage, um sich vollständig zu entwickeln.

Kürbistee
Aus frischen Kürbiskernen können Sie ganz einfach einen leckeren und gesundenTee zubereiten: Etwas Ingwer dazu, aufkochen, zehn Minuten ziehen lassen und fertig! Diese Mischung soll Ihr Immunsystem entwässern und stärken.

Trockene Betten
Kürbiskerne wirken positiv auf die männliche Prostata und stärken die Blasenmuskulatur. Gerade für ältere Kinder, die noch ins Bett machen, können Kürbiskerne also eine echte Wunderwaffe gegen das nächtliche Bettnässen sein.

Volles Haus
Durchschnittlich sollen sich in einem Kürbis rund 500 Kürbiskerne befinden. Nach Ansicht vieler Forscher machen gerade diese charakteristischen Kerne den Kürbis zum Obst, während andere Experten darauf bestehen, dass der Kürbis, trotz Kernen, ein Gemüse sei.

Allergische Reaktionen
So gesund Kürbiskerne auch sind, einige Menschen reagieren mit allergischen Reaktionen auf sie. Bestimmte Eiweiße in den Kernen werden selbst bei großer Hitze nicht gespalten und können so juckende Hautirritationen oder sogar einen lebensgefährlichen, anaphylaktischen Schock verursachen.

Wertvolles Öl
Kürbiskern-Öl ist reich an Vitamin E und begeistert viele mit seinem nussigen Geschmack und der dunklen Färbung. Zum Kochen sollten Sie es trotzdem nicht verwenden: Durch seinen niedrigen Garpunkt schlägt der Geschmack schnell um, und es wird bitter. Geben sie lieber etwas Honig und Kräuter zum Öl und zaubern Sie so das gewisse Etwas in Ihren Salat.

Natürliche Schlafthilfe
Durch den hohen Tryptophan-Anteil können Kürbiskerne Ihnen einen erholsamen Schlaf bescheren. Der Körper wandelt die Aminosäure in das Hormon Serotonin um, das wiederum Entspannungsprozesse in Gang setzen kann.

Stand: 13.09.2016, 06:00 Uhr