Einfriertipps für Essensreste

Essen einfrieren

Einfriertipps für Essensreste

Von Maike Busse

Wer heute schlau einfriert, kann sich beim nächsten Kochen die Arbeit extrem erleichtern. Wir haben vier Tipps, welche Reste sich für's Gefrierfach eignen.

1. Weinwürfel aus dem Gefrierfach: Die Reste vom guten Wein bitte nie wieder wegkippen. Lieber einen cleveren Vorrat zum Kochen anlegen. Einfach einen Eiswürfelbehälter aus Silikon oder Plastik mit den Weinresten füllen. Schon nach ein paar Stunden kann man die Würfel rausdrücken und platzsparend in einen Gefrierbeutel umfüllen. So muss man nicht jedes Mal ein neue Flasche anbrechen, wenn in die Sauce ein Schuss Wein gehört.

2. Kräuterkick im Quadrat: So rettet man Kräuterreste vor dem Vertrocknen: Gehackte Kräuter in die Kammern einer Eiswürfelform verteilen und mit Öl begießen. Entweder jede Sorte einzeln oder, besonders praktisch, als bunte Kräutermischung. So bekommt jedes Gericht ohne viel Aufwand eine Portion frische Würze.

3. Becherweise Suppenreste: Reste von Eintöpfen und Suppen friert man am besten portionsweise ein, und zwar am besten mit Hilfe von Einwegbechern. Sobald die Suppe gefroren ist, kann man die einzelnen Rationen in einen luftdichten Beutel umfüllen. Bei spontanem Suppenhunger kann man später entscheiden, ob man sich eine einfache oder eine doppelte Portion genehmigt.

4. Saucenreserve im Beutel: Mit diesem einfachen Trick lässt sich aus überschüssiger Pastasauce eine Reserve für später anlegen: Die Sauce in einen wiederverschließbaren Gefrierbeutel füllen. Nicht ganz bis zum Rand vollmachen, weil sich Eingefrorenes noch ausdehnt. Nach etwa einer Stunde im Eisfach ist die Sauce noch ein bisschen weich,  so dass man sie mit dem Rücken eines Messers in einzelne Portionen unterteilen kann. Bekommt man jetzt Lust auf einen Teller Spaghetti Arrabiata, steht das Gericht in wenigen Minuten auf dem Tisch.

Stand: 05.01.2017, 11:00