Urlaub: Sicher ins Netz

Smartphone-Nutzerinnen am Strand

Urlaub: Sicher ins Netz

Von David Zajonz

Wetter checken, Nachrichten lesen, Bilder verschicken: Viele wollen auch im Urlaub nicht aufs Internet verzichten. Bei offenen WLAN-Hotspots sollte man aber trotzdem vorsichtig sein.

Seit diesem Sommer ist das Surfen für viele Urlauber einfacher geworden: Die EU hat die sogenannten Roaming-Gebühren verboten. Extra-Kosten für das Surfen im EU-Ausland gibt es nur noch in Sonderfällen, zum Beispiel bei manchen Tarifen, wenn man einen sehr großen Teil seines Datenvolumens im Ausland verbraucht. Im Normalfall gilt: Das mobile Internet kann wie zu Hause genutzt werden.

Urlaub: Sicher ins Netz

WDR 2 Servicezeit | 17.07.2017 | 02:45 Min.

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Teures Internet außerhalb der EU

Außerhalb der EU ist die mobile Internetnutzung in vielen Verträgen sehr teuer. Hier sollte das Roaming also möglichst ausgeschaltet bleiben. Wer trotzdem ins Netz will, ist auf WLAN angewiesen.

Vorsicht bei offenem WLAN

An vielen Urlaubsorten locken offene WLAN-Netzwerke. Hier ist Vorsicht geboten, denn offene, unverschlüsselte Netzwerke lassen sich besonders einfach ausspionieren. Kriminelle können darüber Passwörter und andere sensible Daten abfischen.

Keine Passwörter eingeben

Mit Hilfe eines sogenannten VPN-Dienstes kann die Kommunikation zwar auch im offenen WLAN verschlüsselt werden. Für Normalnutzer ist das aber relativ aufwendig. Als Faustregel gilt deshalb: Mal kurz das Wetter checken oder Nachrichten lesen, kann man auch im offenen WLAN. Persönliche Passwörter sollte man hier allerdings nicht eingeben, schon gar nicht fürs Online-Banking. Da ist die Gefahr zu groß, dass ein Hacker mitliest. Sicherer ist es bei solchen Anwendungen deshalb zu warten, bis man wieder in einem verschlüsselten Netzwerk unterwegs ist.

Smartphone geschützt halten

Außerdem sollten Smartphone-Nutzer darauf achten, jeweils die neuesten Updates zu installieren, sowohl was das Betriebssystem als auch was einzelne Apps angeht. Zusätzlich sollte eine Virenschutz-App auf dem Gerät installiert sein. Das gilt natürlich auch, wenn man mit seinem Smartphone in Deutschland bleibt.

Stand: 17.07.2017, 11:10