Verbraucherschützer und IT-Experten gegen Cyber-Crime

Ein Mann sitzt mit einer Maske vor dem Computer

Verbraucherschützer und IT-Experten gegen Cyber-Crime

  • Verbraucherzentrale NRW und BSI vereinbaren Kooperation
  • Gemeinsamer Schutz vor Cyber-Crime
  • Bedrohung im Netz nimmt zu

Die Verbraucherzentrale NRW und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) haben am Mittwoch (01.03.2017) eine auf zunächst für drei Jahre angelegte Zusammenarbeit vereinbart. Ziel ist es, die Internet- und Informationssicherheit von Verbrauchern zu steigern. Außerdem soll Hilfe bei Missbrauch angeboten werden.

Zur Kooperation gehören ein regelmäßiger Austausch von Wissen und eine gemeinsame Strategie zur Ab- und Gegenwehr bei Cyber-Attacken. Außerdem wolle man Verbraucher in Fragen der IT-Sicherheit informieren, damit diese betrügerische Machenschaften im Netz besser erkennen können. Hier sehen Verbraucherschützer und IT-Sicherheitsexperten einen großen Bedarf.

Verbraucherzentrale lässt 14.500 Internetseiten sperren

So verzeichnete die Verbraucherzentrale NRW bislang 350.000 Meldungen über betrügerische E-Mails an Internetnutzer in ihrem Phishing-Radar. Fälscher gaukeln hierbei Nutzern meist den Web-Auftritt eines echten Anbieters vor, um persönliche Daten abzugreifen, an sensible Kontodaten zu gelangen oder unbemerkt ein Schadprogramm auf privaten Rechnern einzuschleusen.

Aufgrund der Meldungen von Betroffenen veranlasste die Verbraucherzentrale NRW bislang die Sperrung von mehr als 14.500 dubiosen Seiten im Netz. "Die Bedrohung für Bürger nimmt weiter zu", bestätigte BSI-Präsident Arne Schönbohm.

Stand: 01.03.2017, 11:51