Alte Handys zu Geld machen - Anbieter im Test

Alte Handys zu Geld machen - Anbieter im Test

Von Dieter Schug

Rund 100 Millionen alte Handys liegen ungenutzt in deutschen Haushalten herum. Die könnte man bei Spezialanbietern im Internet oft noch zu Geld machen. Die Stiftung Warentest hat sie getestet.

Stiftung Warentest hat bei verschiedenen Anbietern identische Handys verkauft. Teilweise zahlten sie gut, teilweise aber nur „mickrige“ Beträge. Für iPhones – jeweils im gleichen Zustand – gab es zum Beispiel zwischen 25 und 225 Euro:

  • bei Clevertronic.de 145 bis 220 Euro
  • bei Wirkaufens.de 185 Euro
  • bei Handy-bestkauf.de 25 bis 135 Euro
Best of Test: Handy-Verkauf-Anbieter im Vergleich

Bei der Versteigerung gleicher Handys auf Ebay nahmen die Tester in etwa so viel ein, wie bei den besten Spezialanbietern. Der Aufwand, so die Tester, sei allerdings größer.

Vor dem Verkauf an einen Spezialanbieter gibt der Kunde meistens eine Selbsteinschätzung des Zustandes ab. In der Regel versprechen die Händler, dass sie bei einer zu schlechten Einschätzung des Kunden trotzdem mehr zahlen. In der Praxis habe das aber oft nicht geklappt, so die Tester. Man sollte den Zustand des Handys also eher zu gut als zu schlecht schildern.

Für echte Handy-Oldies gibt es meistens nur ein paar Euro. Trotzdem sollte man sie auf keinen Fall in den Hausmüll werfen, denn sie enthalten u.a. Schwermetalle. Man kann sie bei Recyclinghöfen abgeben und seit Juli auch in großen Elektronikmärkten. Die Tester empfehlen die Shops der Mobilfunknetzbetreiber Mobilcom und O2. Der Erlös für die dort gesammelten Handys wird an gemeinnützige Organisationen gespendet.

(Mehr Infos zum Test in: test, Heft 11/2016)

Stand: 27.10.2016, 11:35