Fitnessarmbänder

Fitnessarmband

Mehr Bewegen mit Stil

Fitnessarmbänder

Von Nicole Albers

Fitnessarmbänder liegen im Trend. So mancher Aufzugfahrer soll durch die schicken Dauerbegleiter ein notorischer Treppensteiger geworden sein. Doch in einer Studie kamen Prüfer von Stiftung Warentest zu dem Ergebnis, dass nicht nur die Preise der Bänder auseinanderklaffen, sondern auch die Qualität je nach Produkt. Nur zwei von insgesamt zwölf getesteten Geräten wurde für "gut" befunden.

10.000 Schritte – so viel sollte laut Weltgesundheitsorganisation jeder am Tag zurücklegen, um fit zu bleiben. Mit den Armbändern oder Fitnesstrackern, wie sie auch genannt werden, kann sich jeder selbst überprüfen. Allerdings können die Ergebnisse der kleinen Messgeräte laut der Untersuchung sehr unpräzise sein, bedingt durch Alltagsbewegungen im Haushalt wie etwa Staubsaugen. Auch regelmäßige Fahrradfahrer und Schwimmer könnten enttäuscht werden, denn im Test kam heraus, dass diese durchaus gesundheitsförderlichen Fortbewegungsarten nur annähernd von den kleinen Datenträgern erfasst werden.

Ergebnisse nur mit Vorsicht zu genießen

Einige Produkte bieten eine Herzfrequenzmessung an, gerade für Ausdauersportler ist das wichtig – die Untersuchung aber zeigt: wirklich brauchbare Ergebnisse liefern nur Geräte, die zusätzlich mit einem Brustgurt gekoppelt sind. Der aber muss noch zusätzlich gekauft werden. Auch die vielfach angepriesenen Daten über den täglichen Kalorienverbrauch seien nur mit Vorsicht zu genießen, so die Warentester. Die Auswertung seiner Daten erhält der Nutzer über eine zusätzliche App – die aber nicht mit allen Betriebssystemen kompatibel ist, worauf beim Kauf geachtet werden sollte. Als besonders negativ fielen den Prüfern in einigen Trackern schädliche Weichmacher auf, die als gesundheitsgefährdend einzustufen sind.

Als insgesamt für gut befunden wurden die Fitnesstracker:

  • Garmin Vivosmart (ca. 159 €)
  • Garmin Vivofit (ca. 89 €)

Stand: 05.01.2016, 14:18