Lebendig und authentisch

"WDR 5 Sportecho"-Moderatoren Anke Feller und Marc Eschweiler

Lebendig und authentisch

WDR 5 startet am 1. April mit seiner wöchentlichen Sportsendung "WDR 5 Sportecho". Marc Eschweiler, Bundesliga-Live-Reporter, und Anke Feller, ehemalige WM-Leichtathletin, moderieren die Sendung im Wechsel. Wir sprachen mit WDR 5-Wellenchef Florian Quecke über die neue Sport-Sendung im WDR Hörfunk.

Worauf dürfen sich die Hörerinnen und Hörer des neuen "WDR 5 Sportecho" freuen?

Florian Quecke: Natürlich nutzen wir auf dem neuen Sport-Sendeplatz samstags um 18.05 Uhr die Chance, die Nachmittagsspiele der Fußball-Bundesliga zu analysieren. Doch das wird nur der Einstieg in ein breit angelegtes Sport-Magazin sein. Wir wollen auch von anderen Sportarten berichten mit besonderem Blick auf das Sportland NRW. Außerdem bekommt das preisgekrönte WDR-Fernsehformat "sport inside" eine Radioheimat.

Für Sport und insbesondere Fußball gibt es ein breites Programmangebot im WDR Fernsehen, Hörfunk und Internet. Warum startet WDR 5 mit dem "Sportecho" nun "auch noch" eine Sport-Sendung?

Quecke: Für WDR 5 ist Sportberichterstattung nun wirklich nichts Neues. In den aktuellen Sendungen hatte Sport immer schon einen festen Platz. Jetzt bieten wir aber noch mehr: Aktuelle Sportberichterstattung, Sportpolitik und Hintergrund werden in einer Sendung gebündelt. Das ist WDR 5-typisch und passt genau zu unserer Welle.

Der Sendetermin des "Sportecho" liegt parallel zur "Sportschau" im Ersten. Kommt sich das nicht in die Quere?

Quecke: Der Bundesligafußball wird in der "Sportschau" ja erst ab 18.30 Uhr – also nach dem "Sportecho" – ausgestrahlt. Außerdem sind viele Fans noch auf dem Weg aus den Stadien nach Hause, da können sie wunderbar Radio hören.

WDR 5-Wellenchef Florian Quecke

WDR 5-Wellenchef Florian Quecke

Wir arbeiten beim "WDR 5 Sportecho" sogar eng mit den Fernsehkollegen zusammen. Der "sport inside"-Teil der Sendung entsteht gemeinsam mit dem Team von TV-Sportchef Steffen Simon.

Auch Sport muss im Hörfunk ohne Bilder auskommen: Wie zeichnet sich die Radio-Sportberichterstattung besonders aus?

Quecke: Sport im Radio lebt ganz besonders von Emotionen. Unseren Hörfunk-Reportern gelingt es immer wieder, die Stimmung und die Atmosphäre im Stadion zu den Hörern zu transportieren. Lebendig und authentisch! In kaum einem anderen Bereich gibt es so viele gute Reporter wie im Sport, weil die Reportage nirgends sonst so viel Raum bekommt.

Die WDR-Sportredaktion freut sich ganz besonders darauf, jetzt bei WDR 5 auch längere Beiträge produzieren zu können. Da wird es auch Platz für gute Reportagen geben – unterhaltsam und informativ.

Stand: 29.03.2017, 13:15