Neues Studio für WDR-KiRaKa

KiRaKa-Moderator Johannes Döbbelt im neuen Studio

Neues Studio für WDR-KiRaKa

Mehr Platz, weniger Laufwege und moderne Technik. Das ist das neue Zuhause von WDR-KiRaKa. Das Kinderradioprogramm sendet nun aus einem neuen Studio im Kölner Funkhaus.

"Uns klopft das Herz vor Glück! Es war schon lange vorgesehen, immer wieder gab es neue Pläne, neue Überlegungen, aber jetzt freuen wir uns riesig, dass es endlich losgeht." KiRaKa sendet aus einem neuen Studio im WDR-Funkhaus. Ulla Illerhaus, Leiterin von WDR-Kiraka, freut sich ganz besonders über das neue Zuhause des Kinderradioprogramms des WDR.

Das Studio ist im 5. Stock des Funkhauses entstanden. Dort, wo früher das geräumige Büro des ehemaligen Hörfunkdirektors Wolfgang Schmitz war, steht heute ein modernes Selbstfahrer-Studio. Nebenan sitzt die KiRaKa-Redaktion. "Das macht das Leben ein bisschen leichter", sagt Illerhaus, denn bis jetzt wurden die KiRaKa-Sendungen aus den Studios von WDR 5 in den WDR Arkaden produziert. Das bedeutete vor allem viele Laufwege für die Redakteure und Moderatoren. Mit dem neuen Studio werde das Arbeiten flexibler.

KiRaKa-Redakteurin Monika Frederking

KiRaKa-Redakteurin Monika Frederking

Mit dem Wechsel in die neuen Räumlichkeiten musste das Team auch einige Abstriche in Kauf nehmen. So hat das Studio keine separate Senderegie. "Das ist gerade im Fall von Livemusik nicht so einfach, aber damit finden wir uns zurecht", sagt Illerhaus.

Entscheidender Vorteil der neuen Location aber ist: Es gibt ganz viel Platz. Bis zu 15 Kinder passen ins Studio. "Wir erhoffen uns dadurch auch die Möglichkeit, noch mehr Kinder ins Programm von KiRaKa zu holen", so Illerhaus. Idealerweise solle das KiRaKa-Studio auch Teil der Tour für junge Besuchergruppen werden, sodass mit den Kindern gleich etwas vorproduziert werden könne.

Stand: 29.03.2017, 12:13