Ihre Meinung

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Wir haben nach Ihrer Meinung gefragt zur Dokumentation "Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa" und zum Faktencheck des WDR.
WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn hat Fragen zum Thema beantwortet. Das Video dazu können Sie sich auf dieser Seite anschauen.

Kommentare zum Thema

606 Kommentare

Neuester Kommentar von "WDR", 23.06.2017, 21:35 Uhr:

Liebe Nutzerinnen und Nutzer, vielen Dank für die rege Diskussion. Die Kritik und die Anregungen nehmen wir ernst und haben sie intern weitergegeben. Wir schließen diesen Kommentarbereich – wie üblich - 48 Stunden nach Veröffentlichung. Die bislang veröffentlichten Kommentare können weiterhin nachgelesen werden. Ihr WDR

Kommentar von "Faktencheck Prof. Dr. Schwarz-Friesel - Ihre Rückfrage", 23.06.2017, 21:35 Uhr:

Ich habe das Zitat aus Ihrem (!) Faktencheck übernommen. Strg + F hilft. Ihr Faktencheck: http://www1.wdr.de/unternehmen/der-wdr/unternehmen/doku-faktencheck/doku-faktencheck-gesamt-100.html

Kommentar von "Philipp", 23.06.2017, 21:31 Uhr:

Es mag vielen nicht klar sein, aber die ehemaligen jüdischen Besitzer des Bataclan verkauften das Lokal gerade mal zwei Monate (!) vor dem Anschlag. Man kann fast davon ausgehen, dass die Planung der Anschläge vor diesem Zeitpunkt begonnen haben muss. Es ist also mehr als möglich, dass sehr wohl ein antisemitisches Motiv für die Wahl des Ziels sorgte.

Kommentar von "(3 von 3) heute um 11:52 Uhr - Fortsetzung (2 von 3)", 23.06.2017, 21:28 Uhr:

Für Al Kaida & seinen Ableger im Irak, den IS, ist die Bevölkerung in westlichen Demokratien für die Handlungen der Regierungen verantwortlich, und zwar selbst dann, wenn der einzelne Bürger für die Auflösung Israels in Palästina ist und öffentlich dafür eintritt. Grund ist, dass seine Steuergelder & Abgaben zur Unterstützung Israels verwendet werden. Und letztlich entscheidend sind nur Taten, nicht Worte. Deshalb ist grundsätzlich jeder Bürger in Demokratien zumindest Zwangszionist, und damit nicht unschuldig. Das zweite Argument von Al Kaida & IS ist, dass sie den Landraubkrieg den die weltweiten Zionisten seit 1917 nach Palästina bringen, zurück in die Herkunftsländer bringen. Und Krieg bedeutet, dass auch unschuldige Kinder sterben, wie die Zionisten bei ihren weltweiten Kriegen gegen Antizionisten für Israel in Palästina immer wieder gezeigt haben und zeigen (die Letzten: Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien).

Kommentar von "PHilipp", 23.06.2017, 21:08 Uhr:

Kommentar von "Gut gemacht", heute, 10:12 Uhr: "Die Verantwortlichen von WDR und Arte, insbesondere Herr Schönenborn und Frau Maischberger, haben bzgl. der aktuellen Antisemitismus-Debatte alles richtig gemacht. Die umstrittene Dokumentation und die Kritik(er) am Umgang mit dem Film werden angesichts wichtigerer politischer/gesellschaftlicher Themen bald vergessen sein." Da irrst du dich! Ich und viele andere, die ich kenne, werden nicht mehr locker lassen. Ab sofort werden wir den ÖR im Nacken sitzten und die Einhaltung ihrer angeblich so hohen Standards einfordern. Darauf kannst du Gift nehmen. Und ich hoffe auch, dass Herr Schröder ernst macht und diese unsagbare Schmierenkomödie ein rechtliches Nachspiel hat.

Kommentar von "(3 von 3) heute um 11:52 Uhr - Fortsetzung (1 von 3)", 23.06.2017, 21:01 Uhr:

Sehr geehrter WDR-Kommentator, der Bataclan-Anschlag ist aus herrschender zionistischer Sicht in jedem Fall antisemitisch, da der IS Israel in Palästina vernichten will. Und da Antizionismus aus herrschender israelischer Sicht IMMER antisemitisch ist, ist auch dieser aggressive Antizionismus des IS antisemitisch. Die herrschenden Zionisten bezeichnen ja selbst zionistische Israel-Kritiker als Antisemiten (siehe nur die Neuen israelischen Historiker, die alle Zionisten sind, wie Simcha Flapan, Bennie Morris, Tom Segev, Ilan Pape & Shlomo Sand). Es ist also für herrschende Zionisten unwichtig ob im Fall Bataclan jüdische Bezüge der Attentäter gefunden werden, da jeder Anschlag des IS immer gegen weltweite Israelunterstützer geführt wurde und weiterhin geführt wird.

Kommentar von "Timo", 23.06.2017, 19:45 Uhr:

Eine gute Entscheidung den Film in Zusammenhang mit dem Faktencheck zu zeigen. Es gibt einen guten Einblick in die tägliche journalistische Arbeit und zeigt wie der WDR versucht eine ausgewogenen und faktenbasierte Berichterstattung zu gewährleisten.

Kommentar von "WDR.de", 23.06.2017, 19:42 Uhr:

Lieber "Faktencheck Prof. Dr. Schwarz-Friesel", woher stammt Ihr Zitat genau? Haben Sie einen Link für uns? Der von Ihnen zitierte Satz bezieht sich durch die Formulierung "folglich" auf einen vorangegangenen Satz und/oder eine vorangegangene Beschreibung. Aus diesem Grund ist er in dieser Form aus dem Zusammenhang gerissen. Eine antisemitische Äußerung ist bzw. bleibt antisemitisch, gleich wer sie tätigt.

Kommentar von "Faktencheck Prof. Dr. Schwarz-Friesel", 23.06.2017, 19:42 Uhr:

Sie schreiben: "Die Studie befasste sich folglich mit dezidiert antisemitischen Schriftstücken." Was soll der Satz besagen? Bedeutet er, dass eine antisemitische Äußerung an die Israelische Botschaft antisemitisch ist, dieselbe Äußerung in einem anderen Zusammenhang aber nicht? Ich bitte um Aufklärung.

Kommentar von "Faktencheck Bataclan", 23.06.2017, 19:21 Uhr:

Sie schrieben zunächst: "nicht genuin antisemitisch". Das schließt eine antisemitische Motivation ein, die dann nach Ihrer Lesart nicht ausschlaggebend, aber vorhanden war. Nachdem ich Sie auf die Konsequenzen der Verwendung des Begriffs "genuin" hingewiesen habe, streiten Sie nun doch ab, dass "genuin" möglich wäre. Sie können doch nicht zugleich sagen, "nicht genuin antisemitisch" (Ihr Verweis auf Ihre erste Antwort) und "keine Belege für eine antisemitische Motivation", trotz gegebener Hinweise. Entweder Fisch oder Fleisch. Beides geht nicht.