Schon viel bewegt, es bleibt noch viel zu tun

Bekanntgabe des Kinderrechtepreises 2014 am 12.06.2014 im WDR

WDR Kinderrechtepreis 2014

Schon viel bewegt, es bleibt noch viel zu tun

Zum zehnten Mal wurden für den WDR-Kinderrechtepreis von einer Kinder- und Erwachsenenjury NRW-Initiativen ausgewählt, die sich auf beeindruckende Weise für die Rechte des Kindes einsetzen.

Der WDR-Kinderrechtepreis 2014 ging an das Wuppertaler Vormundschaftsprojekt für junge Flüchtlinge "Do it", an die Paten-Initiative "Kölner Kreidekreis" und an den Essener Verein "Jugend-Architektur-Stadt" für die Planung einer Kinderklinik.

Wolfgang Schmitz, ehemaliger Hörfunkdirektor des WDR und Mitglied der Jury, sagte zu der Preisentscheidung: "Gerade in diesen Wochen ist es ganz besonders wichtig, auf die Schicksale von Flüchtlingen hinzuweisen und ihnen zu helfen - und zu den Flüchtlingen gehören viele Kinder! Der Kinderrechtepreis hat schon viel bewegt, aber bis die Kinderrechte vollständig umgesetzt sind, bleibt noch eine ganze Menge zu tun."

Sonderpreise für die nachhaltigsten Initiativen

Anlässlich des zehnten Jubiläums wurden 2014 zusätzlich drei Sonderpreise für die nachhaltigsten Initiativen aus allen bisherigen Preisträgern vergeben: Die Preise gingen an die integrative Schulband "Rur Rock - Wir zusammen" aus Heinsberg, an die "Schokofair-AG" der Montessori-Hauptschule und Sekundarschule in Düsseldorf und an das "Unternehmen Zündfunk/Kinderhaus Luise Winnacker" für den langjährigen Einsatz für benachteiligte Kinder.

Schirmherrin 2014 war Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die der Jury ebenso angehörte wie mehrere Fachleute von Kinderorganisationen. Daneben entschied eine gleichberechtigte Kinderjury aus kompetenten Kindern zwischen neun und elf Jahren über die Preisvergabe.