Überblick über WDR-Beiträge zum Thema

Menschenmenge in der Silvesternacht vor dem Kölner Hauptbahnhof

Medienberichte zu Silvester-Übergriffen

Überblick über WDR-Beiträge zum Thema

Von WDR Presse und Information

Die massenhaften Gewalttaten und sexuellen Übergriffe an Silvester am Kölner Hauptbahnhof haben in der Presse und im Netz heftige Diskussionen ausgelöst. Ein Aspekt: Die Frage nach zeitlichen Abläufen und Inhalten der Berichterstattung der Medien. Eine Übersicht über die WDR-Berichte zum Thema.

Der WDR hat auf Basis der jeweils gegebenen Informations- und Quellenlage zeitnah, angemessen und ausführlich über die Gewalttaten am Kölner Hauptbahnhof berichtet. Alle überprüf- und belegbaren Informationen wurden seit Bekanntwerden der Vorfälle berücksichtigt und werden das auch weiterhin. Dabei hat journalistische Sorgfalt oberste Priorität.

Der WDR hat auf Grundlage eigener Recherchen am Nachmittag des 2. Januar auf WDR.de über die angezeigten Belästigungen und Diebstähle berichtet und dies auch getwittert – noch vor der offiziellen Meldung der Polizei und der darauf basierenden dpa-Meldung am selben Tag. Die Hörfunknachrichten des WDR haben die Vorfälle auf der Grundlage dieser Informationen zum nächstmöglichen Zeitpunkt um 19 Uhr thematisiert.

Das Studio Köln hat die Silvesterfeierlichkeiten in der Kölner Innenstadt wie alljährlich live im WDR Fernsehen übertragen, die zuständige Redakteurin vor Ort sowie die Reporter standen dabei in ständigem Kontakt mit der Einsatzleitstelle der Kölner Polizei. Hinweise auf Übergriffe auf Frauen gab es zu diesem Zeitpunkt nicht.

Die Meldung der Kölner Polizei vom Neujahrsmorgen, 9 Uhr, nennt die Feiern "weitgehend friedlich" und spricht ausschließlich von Sachbeschädigungs- und Körperverletzungsdelikten. Dass es im weiteren Verlauf der Silvesternacht in dem inzwischen bekannten Ausmaß auch zu einer Vielzahl von Sexualdelikten gegenüber Passantinnen gekommen ist, hat die Polizei offenbar erst nachträglich durch die entsprechenden Strafanzeigen von Betroffenen erfahren.

Ausführlichere Beiträge von WDR.de gab es am Sonntag, 3.1.2016, auch die Hörfunknachrichten und die "Aktuelle Stunde" berichteten über den zu diesem Zeitpunkt bekannten Sachstand, letztere mit einem einordnenden O-Ton der Kölner Polizei.

Nachdem es am 4.1. nach einer Pressekonferenz weitere Informationen über die große Anzahl von Anzeigen und die mutmaßlichen Hintergründe gab, hat der WDR Hörfunk die Berichterstattung weiter ausgebaut – mit Berichten, Reaktionen von Augenzeugen und Interviews. Auch das WDR Fernsehen hat in allen aktuellen Nachrichtensendungen ausführlich über die Vorgänge am Silvesterabend informiert. Sowohl die Kollegen von Hörfunk als auch vom Fernsehen haben unterschiedliche ARD-Programme beliefert.

Stand: 06.01.2016, 17:20