Anarchie im Karneval: Der Geisterzug in Köln

Anarchie im Karneval: Der Geisterzug in Köln

Seit 25 Jahren ziehen am Karnevalswochenende düstere Gestalten durch das nächtliche Köln. Mit dem Geisterzug geben die Jecken dem traditionellen Karneval ganz wilde Züge.

Geisterzug Köln 2017

Anders jeck: Seit bereits 25 Jahren zieht der anarchische Geisterzug durch Köln. Je fieser die Verkleidung, desto besser.

Anders jeck: Seit bereits 25 Jahren zieht der anarchische Geisterzug durch Köln. Je fieser die Verkleidung, desto besser.

Begegnung der finsteren Art: Besonders beliebt ist die Maskerade als Gruselgestalt.

Mit den Geisterzügen wurde eine alte Tradition wiederbelebt. Sie fanden schon im 19. Jahrhundert in Köln statt.

Auch die Kleinen dürfen zum Fürchten aussehen.

Tanz und Musik gibt es auch beim Kölner Geisterzug. Mit dem "Jeisterzooch-Leed" haben die Kölner längst ihr eigenes Lied komponiert.

Beim Geisterzug darf jeder mitgehen. Erwünscht sind originelle Kostüme - wenigstens aber eine rote Nase.

Der Geisterzug ehrte das römische Flottenkastell Alteburg. Auch in diesem Jahr folgte der Zugweg einer alten Römerstaße.

Beim Geisterzug kommt die Musik übrigens nie vom Band.

Jedes Jahr laufen Musiker, Sambagruppen und Kochpottdeckelspieler mit.

Bunt, laut und schaurig schön - so zog auch der diesjährige Geisterzug durch die Kölner Innenstadt.

Stand: 26.02.2017, 12:10 Uhr