Protest der Edelstahl-Mitarbeiter: IG Metall: Thyssen-Krupp löst "Alarmstufe Rot" aus
Rund 3.000 Mitarbeiter von Thyssen-Krupp haben am Freitag (27.01.2012) in Bochum gegen den geplanten Verkauf der Edelstahlsparte des Konzerns demonstriert. Die IG Metall forderte die Arbeitgeber auf, eine Garantie für Standorte und Arbeitsplätze auszusprechen.
Kommentare zum Thema (39)
letzter Kommentar: 02.02.2012, 00:06 Uhr
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- Günter schrieb am 02.02.2012, 00:06 Uhr:
- Da hilft doch alles nichts man muß immer an die ganz realen Ursachen der Probleme. Da Thyssen-Krupp Milliarden von EURO in Brasilien und USA versenkt hat fehlen diese Milliarden natürlich jetzt ihr. Das heißt die Ursache der Probleme sind nicht die zu hohen Stromkosten, auch nicht die zu strengen Umweltauflagen sondern ganz klar Managerfehler. Man sollte sich mal darüber klar werden das diese Milliarden von ERO schließlich von den Thyssen-Kruppabeitern erwirtschaftet wurden. Wären die Manager mit dem, von den Arbeitern erwirtschafteten Kapital wirtschaftlicher umgegangen dann ständ Thyssen-Krupp heute absolut topp da.
- schwarzer Martin schrieb am 01.02.2012, 15:43 Uhr:
- Dann träumen sie, mir ist Rüttgers egal, außerdem interessieren mich einzelne Politiker sowieso nicht, und noch weniger ob Guttenberg seine Dr. Arbeit abkupfert oder Wulf einen Kredit von seinem Geschäftfreund bekommt. Was mich aber interessiert sind Parteiprogramme und Gesetzesänderungen. Und noch mehr, ob ich morgen oder übermorgen noch einen Job habe, das zählt für mich. Und da glaube ich ist die Chance das zu erfüllen, unter der CDU noch am größten. Und wenn ich die BL Länder sehe, die Rot-Grün regiert sind, wie schlecht die in allem da stehen, dann sagt das alles. Und NRW wird genauso abstürzen. Aber jeder der das anders sieht, der soll das anders sehen, ist ja nicht verboten, vielleicht bekommen wir ja jetzt in NRW die " soziale Gerechtigkeit", ich brauche jedenfalls solche " Sprechblasen " nicht.
- christlicher demokrantischer MS schrieb am 01.02.2012, 15:13 Uhr:
- @schwarzer Martin, ja ,früher da war alles viel besser.Auch ICHflüchte mich mittlerweile in Tagträume: z.B. träume ich oft davon ,dass unsere CDU aus ihrem absoluten Umfragetief irgendwann wieder rauskommt.Oder ,dass unser allseits veehrter Herr Rüttgers wieder unser NRW regieren würde.
- schwarzer Martin schrieb am 01.02.2012, 14:55 Uhr:
- Walther -- Ich habe auch nichts gegen " soziales", warum auch. Hier ging es um die Wortklauberei " soziale Gerechtigkeit ", dafür steht rein Begrifflich die FDP, weil sie minimal sozial und max. Gerecht sein will. Die SPD will dadurch anscheinend " soziale Ungerechtigkeit " haben, weil sie für max. Sozial und minimal " Gerecht " sein will. Jetzt verstanden ? Nach dem Leistungsprinzip ist jede " soziale Leistung " Ungerecht , weil der Empfänger dafür keine ( Gegen) Leistung erbringt. Kann doch nicht so schwer sein, oder ? Nur um den Begriff ging es hier, sonst nichts. !!! -- Wenn sie meine persönlich. Meinung sonst dazu wissen möchten, ich bin mir darüber im Klaren, wenn ich z. B. schwer Krank werden sollte, das ich einen "sozialen" Abstieg im Zeitraffer machen werde. Ich bin Realist und kein Träumer. Und gebe mir auch keine Illusionen hin, das das jemals wieder besser wird, egal wer regiert.
- schwarzer Martin schrieb am 01.02.2012, 14:38 Uhr:
- Walther -Dann haben sie mich nicht verstanden. Ich beschreibe nur einfach wie die Uhren in diesen oder allen Unternehmen ticken. Ob ich das für Richtig oder Falsch halte, spielt keine Rolle, Fakt ist leider das es so ist. Und jeder der sich, der Illusion hingebt, das es nicht so ist, der ist ein Träumer. Und ich habe in meinem Leben schon soziale Unternehmer kennen gelernt, z. B. Max Grundig. Muss aber leider feststellen das fast alle diese Unternehmer längst Pleite sind. Und man wird auch im Kopf nicht so enttäuscht, wenn man das weiß, weil man damit auch besser umgehen kann. Einfach kurz gesagt " Alles geht nur ums Geld, und Geld regiert die Welt ". Und jeder der das nicht wahrhaben will, wird früher oder später die Erfahrung machen, leider.
- Walther schrieb am 01.02.2012, 13:04 Uhr:
- Lieber schwarzer martin, ich kann für sie nur hoffen, dass sie niemal in eine Situation kommen in der sie auf die soziale Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen sind. Menschen wie sie sollten dann nämlich richtig in der Schei... hängengelassen werden. Sie hätten es bei ihrer unsozialen Einstellung wirklich verdient. Ich erbringe gerne einen Teil meiner Leistung für andere, sozial schwächere. In einer gesunden unde gerechten Gesellschaft haben alle das Recht an Teilhabe, ob sie nun selber Leistungen erbringen können oder nicht. Unsere Welt krankt an Menschen mit ihren Einstellungen!
- Marc schrieb am 01.02.2012, 09:51 Uhr:
- Als ich auf der Demo war wurde noch von Kampf gesprochen. Heute erfährt man, dass die IG Metall dem Verkauf zugestimmt hat und dreisterweise es als Erfolg sieht dass betriebsbedingte Kündigungen bis 2015 ausgeschlossen sind. Wenn die Finnen aber die Tore dicht machen war's das mit betriebsbedingt... Kein Wort von den Tarifverträgen usw... Ich fühl mich echt verraten...
- andrea schrieb am 01.02.2012, 07:48 Uhr:
- Alles Quatsch! Verkauft wird sowieso - der Deal war höchstwahrscheinlich schon perfekt und unterschrieben, als die Demos noch liefen! So läuft es nämlich immer. Nun wird das passieren, was in solchen Fällen immer geschieht: Entlassen wird keiner - die angebotenen Ersatzarbeitsplätze werden nur so hochgradig unattraktiv und unerreichbar gestaltet werden, daß die Leute - natürlich mit erheblichen sozialen Nachteilen, die einige Existenzen ruinieren werden - "freiwillig" gehen. 7 Milliarden sind eben nicht mal eben aufzuholen. Hr. Cromme und Hr. Schulz werden nicht ganz so betroffen sein wie die "Malocher" (die das Geld erst heranschaffen!). ThyssenKrupp ist kein "global player" - es ist ein Unternehmen, das in den roten Zahlen steckt und durch reinen Stellenabbau versucht, diese schwarz zu bekommen. Bin mal gespannt, wie Hiesinger sich am Hochofen anstellt - einige der Führungskräfte sollte man in selben hineinstecken!
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