Gästebuch zu Benzinpreisen: Katzenjammer an der Zapfsäule
Der Karneval ist (fast) vorbei, die meisten Narren müssen wieder zur Arbeit fahren - und erleben an der Tankstelle ein böses Erwachen: Die Benzinpreise haben schwindelerregende Höhen erreicht. Resignieren oder reagieren: Diskutieren Sie mit!

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Benzinpreise steigen auf Rekordhöhe
Der Iran stoppt die Öl-Lieferung an Großbritannien und Frankreich: Das war am Montag (20.02.2012) die jüngste schlechte Nachricht für alle, die mit Öl oder Gas heizen und Auto fahren müssen. Denn der Rohöl-Preis steigt und steigt - und das merkt der Verbraucher, wenn er die Heizöl-Rechnung bekommt, oder sofort an der Tankstelle. Super kostete dort am Montag 1,64 Euro, Diesel mit 1,54 Euro nur einen Cent unter seinem historischen Hoch. Das führt zu schlechter Laune am frühen Morgen - selbst bei den Narren und Jecken. Denn im Karneval konnten sie ihre Autos stehen lassen und einen weiten Bogen um jede Tankstelle machen. Jetzt müssen sie wieder zur Arbeit. Da kommt zum Kater gleich der Katzenjammer an der Tanksäule.
Aber was tun Sie? Zücken Sie zähneknirschend den Zapfhahn - und verzichten dafür aufs Kino? Oder steigen Sie "jetzt aber wirklich" auf Bus und Bahn um? Wollen Sie jede unnötige Fahrt vermeiden, mehr mit dem Fahrrad erledigen oder gleich zu Fuß gehen? Aber vielleicht haben Sie gar kein Auto, dafür eine Heizung, die mit Öl gefüttert werden muss: Haben Sie schon die dicken Pullover und warmen Wollsocken raus gekramt? Den Ölpreisen ein Schnippchen schlagen: Ihre Tipps sind gefragt!
Stand: 21.02.2012, 09.29 Uhr
Kommentare zum Thema (148)
letzter Kommentar: 26.02.2012, 16:01 Uhr
- Gertrud, 44 schrieb am 26.02.2012, 16:01 Uhr:
- Ohne PKW komme ich nicht zur Arbeit. Wenn ich nicht arbeite bin ich bald ein Hartz4ler. Wenn aber die Preise weiter steigen, dann habe ich nach Abzug der Aufwendungen für den Beruf netto nicht mehr als ein Harz4ler. Arbeit lohnt sich nicht- und ehrlicher Arbeit sowieso nicht. Das machen uns die Politiker ja alle vor... vielleicht sollten die Pendler alle zuhause bleiben und die Wirtschaft fährt endültig vor die Wand. Die hohen Spritpreise sind auch ein Ergebnis der Rot-Grün Regierung. Da solte manch einer mal recherchieren. Rot Grün will ein gesundes Sozialsystem aber schafft paralell durch Ihren übertriebenen "Ökotrip" alles ab was die Wirtschaft für Wachstum und Arbeitsplätze benötigt. Paradox ist, das nun die E-Autos auf den Markt kommen obwohl wir schon in diesem Jahr dank der bereits abgeschlateten Kraftwerke nicht genügend Strom auf dem Markt hatten. Man kann nicht alles aus dem Ausland beziehen um sich die Umweltweste weiß zu waschen.
- Holger schrieb am 26.02.2012, 12:40 Uhr:
- Diese klagende Armut auf hohem Niveau k..zt mich eigentlich nur noch an! Diese künstliche Aufregung ist doch müßig. Wer sich kein Auto mehr leisten kann der muß es abschaffen und sich Alternativen suchen. Punkt! Das Problem ist, dass es viel zu viele Menschen gibt die "höher pinkeln" wollen als Sie wirklich können. Je eher diese Leute begreifen das die linken Utopien von "Wir sind Alle Gleich" Utopien bleiben umso besser für diese Leute. Nein(!) wir sind nicht Alle gleich und das ist auch gut so!
- Horst Mahler schrieb am 26.02.2012, 11:36 Uhr:
- Jammert nicht, ihr habt es nicht anders verdient. Laßt endlich den Wagen, wenigstens am Wochenende stehen.
- opec schrieb am 24.02.2012, 17:20 Uhr:
- Wie wäre es mit einer festen zugeteilten Spritration! Jeder Autobesitzer erhält pro Monat einen Bezugsschein für 40 Liter. Dafür aber von einer staatlichen Kraftstoffbehörde zu einem festen, günstigen Preis! So kann sich jeder das Benzin leisten und die raffgierigen, privaten Ölkonzerne sind endlich verstaatlicht.
- Reifenraupe schrieb am 24.02.2012, 16:06 Uhr:
- Jaja, die Klimakatastrophe. Noch ein CO2-Spinner.
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