Arbeitsmarktzahlen für November 2012 Kein Abschwung, aber "Eintrübung"

Die Arbeitslosenquote in NRW ist im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken und lag im November bei 7,8 Prozent. Vor allem Frauen und jüngere Arbeitnehmer profitierten vom Start des Weihnachtsgeschäfts, teilte die Bundesagentur für Arbeit mit. Allerdings gab es mehr Arbeitslose als im November 2011.


Wartemarke der Agentur für Arbeit
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Die Zahl der Arbeitslosen in NRW ist leicht gesunken

713.972 Menschen in NRW waren im November 2012 ohne Arbeit, teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag (29.11.2012) in Düsseldorf mit. Somit seien 4.643 Personen (0,6 Prozent) weniger Arbeitslose als im Oktober gemeldet worden. Im Vergleich mit dem November 2011 stieg der Wert allerdings um 4,8 Prozent an. Seit einem halben Jahr erhöhe sich die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr kontinuierlich, hieß es in einer Mitteilung der Regionaldirektion. Im November seien die ersten Folgen einer konjunkturellen Eintrübung sichtbar geworden. Ein Abschwung sei aber noch nicht erkennbar, erläuterte die Chefin der NRW-Regionaldirektion, Christiane Schönefeld.

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit konzentrierte sich vor allem auf Frauen und Personen bis 25 Jahre: 332.572 Frauen und somit 4.896 (1,5 Prozent) weniger als vor einem Monat waren im November arbeitslos gemeldet. "Hier schlägt das anlaufende Weihnachtsgeschäft zu Buche, bei dem vor allem im Einzelhandel Arbeitskräfte vorübergehend stärker nachgefragt werden", teilte die Regionaldirektion mit. Bei den Jüngeren spiele weiterhin der Beginn von Ausbildungen eine Rolle für den Rückgang. 65.728 Personen bis 25 Jahre waren im November ohne Arbeit. Das waren 1.839 (2,7 Prozent) weniger als im Oktober. Bei Arbeitssuchenden über 50 sank die registrierte Arbeitslosigkeit nur leicht (0,3 Prozent), bei den Männern stieg sie sogar um 0,1 Prozent an.

Coesfeld erreicht Vollbeschäftigung

Die Arbeitslosigkeit in den einzelnen Landesteilen NRWs entwickelte sich im November unterschiedlich. Während sie gegenüber dem Oktober im Ruhrgebiet, im Münsterland, in Ostwestfalen-Lippe und im Rheinland sank, stieg sie in Südwestfalen und im Bergischen Land leicht an. Landesweit am besten steht das Münsterland mit einer Arbeitslosenquote von 4,5 Prozent da. Hier findet sich auch mit Coesfeld der einzige Arbeitsagenturbezirk in NRW, der eine Arbeitslosenquote von 3,6 Prozent und damit laut Definition Vollbeschäftigung erreicht. Nach wie vor ist das Ruhrgebiet die Region mit der ungünstigsten Arbeitsmarktsituation in NRW. Hier lag die Arbeitslosenquote im November bei 11 Prozent. "Schlusslicht" unter den Arbeitsagenturbezirken war Dortmund mit einer Quote von 12,6 Prozent.


Stand: 29.11.2012, 10.00 Uhr


Kommentare zum Thema (22)

letzter Kommentar: 04.12.2012, 07:57 Uhr

Anarchie = Reindemokratie schrieb am 04.12.2012, 07:57 Uhr:
Der Deutsche an und für sich und im allgemeinen glaubt grundsätzlich jeder Obrigkeit. So ist dieser erzogen.
Arbeit schrieb am 03.12.2012, 16:41 Uhr:
es geht doch garnicht um das Volk sondern einzig und allein um die Rettung von korrupten Staaten und das sagen in Brüssel,die halten uns alle für bekloppt und haben sogar Recht,was haben wir blos für Politiker die unsere Interressen und den Schmutz treten.
made Germany schrieb am 03.12.2012, 16:33 Uhr:
Das haben doch schleimige Arbeitgeber an andere Nationen aus Profitgier verkauft,investieren und verscherbeln hieß die Devise,auch wenn der Betrieb noch so gesund war,an den Arbeitnehmer hat niemand gedacht.
Anarchie = Reindemokratie schrieb am 03.12.2012, 08:00 Uhr:
@ heinzb aus nrw schrieb am 02.12.2012, 17:51 Uhr: Angie kann dem deutschen Volke alles verkaufen, Armutsberichte aufhübschenlassen, einfach alles machen was sie will, der Bürger wehrt sich nicht, noch nicht.
heinzb aus nrw schrieb am 02.12.2012, 17:51 Uhr:
Trotz verordnetem Lohndumping für die Malocher in den letzten Jahren durch Gewerkschaften und Parteien und nachweislichen Reallohnverlusten und Lebensmittelinflation in Deutschland um die 10 bis 20 % tönt es aus der Politik, DASS DIE DEUTSCHEN WEIT ÜBER IHRE VERHÄLTNISSE GELEBT HABEN IN DEN LETZEN JAHREN, da frage ich mich nur, wen die Angi meint, meint sie den Schuldenschnitt der Griechen auf deutsche Steuerzahlerkosten, meint sie die ausufernden Sozialkosten durch Zuwanderung nach Deutschland. Allein diese beiden Tatsachen sollten ein Verbotsverfahren für Parteien auslösen, meine ich. Aber das Volk kann darüber in einer sogenannten Demokratie nicht entscheiden, das bestimmen der Bundestag und der Bundesrat durch Antrag. Das Geld für die EU dürfen aber die Deutschen Malocher und Steuerzahler aufbringen, wenn es dann zum Staatsbankrott Deutschlands kommt, dann ist das Volk schuld, das zu wenig angespart hatte und die Kassen nun leer sind. Das ist gelebte Demokratie der Parteien.

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