Arbeitsmarktzahlen für August 2012: Arbeitslosenzahl in NRW steigt leicht an
Die wirtschaftliche Situation wird trüber, aber noch hält sich der Arbeitsmarkt stabil. Der aktuelle Arbeitsmarktbericht verzeichnet lediglich einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Im August waren 750.247 Menschen in NRW auf Jobsuche.

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Der Arbeitsmarkt bleibt stabil
Im Vergleich zum Juli stieg die Zahl der Arbeitssuchenden im August 2012 um 2.473 an. Das meldete die NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag (30.08.2012). Die Arbeitslosenquote blieb mit 8,2 Prozent auf dem Stand des Julis 2012 und ist somit genauso hoch wie im August 2011. Der saisontypische Anstieg der Arbeitslosigkeit habe sich wegen des frühen Ferienbeginns hauptsächlich auf den Juli konzentriert, hieß es in einer Mitteilung. "Der NRW-Arbeitsmarkt zeigt sich trotz der Eintrübung robust, das belegt die weiter zurückgehende Unterbeschäftigung. Der ferienbedingte Zuwachs der Arbeitslosigkeit fiel in diesem Jahr stärker aus als 2011. Und die Arbeitskräfte-Nachfrage ist nicht mehr so lebhaft. Die positiven Signale haben sich abgeschwächt, eine Trendwende ist aber nicht zu erkennen", sagte Christiane Schönefeld, Chefin der NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit.
Mehr Jüngere arbeitslos
Rechnerisch konzentrierte sich der August-Zuwachs fast ausschließlich auf jüngere Arbeitssuchende in NRW. 83.641 Menschen zwischen 15 und 24 Jahren waren im August ohne Job - das sind 2.405 (3 Prozent) mehr als im Juli. Insgesamt meldeten sich im August 5.194 junge Menschen unter 20 Jahren nach dem Abschluss von Schule, Ausbildung oder Studium arbeitslos. Sehr viele von ihnen hätten aber schnell eine Anschlussbeschäftigung gefunden, teilt die Regionaldirektion mit. Das zeige deutlich, dass junge, gut ausgebildete Fachkräfte unverändert gesucht würden.
Noch 16.000 Ausbildungsplätze frei
Auch die Chance auf einen Ausbildungsplatz sei noch nicht vorbei, hieß es in einer weiteren Mitteilung der Regionaldirektion. Von den 99.720 freien Ausbildungsplätzen, die seit Jahresbeginn in NRW gemeldet würden, seien noch 15.549 unbesetzt. Die Arbeitsagenturen rechnen in den kommenden Wochen noch mit viel Bewegung auf dem Ausbildungsmarkt. Viele Unternehmen starteten ihr Ausbildungsjahr zum 1. September oder sogar erst zum 1. Oktober. Die meisten Ausbildungsplätze in NRW gib es im Verkauf, als Kaufmann oder Kauffrau im Einzelhandel sowie als Koch beziehungsweise Köchin.
Stand: 30.08.2012, 10.23 Uhr
Kommentare zum Thema (6)
letzter Kommentar: 31.08.2012, 10:16 Uhr
- Neue Oper schrieb am 31.08.2012, 10:16 Uhr:
- Zur Beruhigung für die künftigen Karstadt-und die vielen Schleckerarbeitslosen, Bsirske startet Offensive in der Deutschen Bank und möchte mit ver.di dort 4 Aufsichtratsplätze erobern. Bei den DAX-Unternehmen erhalten Aufsichtsraäte 6-7stellige Euro-Apanagen! So kann ver.di weiterhin die KW-Arbeitsplätze bei Banken, Versicherungen und Bürokratien erhalten. Das kostet ja nur Arbeitsplätze der Kleinverdiener oder bringt die Staaten über die Spekulation in die Pleite, aber was scherts ver.di, die heben lieber rechtzeitig 1.Klasse ab?
- K.Pauly schrieb am 31.08.2012, 09:11 Uhr:
- @norbert, bundesweit sollen es 7,5 Millionen Arbeitslose sein.Danke Frau Merkel !
- Anarchie = Reindemokratie schrieb am 31.08.2012, 08:03 Uhr:
- Ja, die Rezession (von Angie gemacht) kommt langsam bei uns an. Was müssen die Bürger in Griechenland, Spanien u.s.w. alles erdulden um gewisse schichten zu schützen, können sich nichts mehr leisten und somit auch wir nicht mehr dorthin liefern. Bei den Griechen sind es die Steuerhinterziehenden, Schmiergeldzahlenden Kriminellen schuld und fordert Angie holt euch die Steuerschuld von denen und zahlt eure Verbindlichkeiten, neeeeeeeee von da kommt nur Spart am Volke, kürzt denen die Einkommen u.s.w. Bei den Spaniern waren es die Banken aber auch dort baden es die Bürger aus u.s.w. Zieht euch warm an da kommt noch einiges zum Schutze von … auf euch zu!!!!
- Anonym schrieb am 30.08.2012, 20:07 Uhr:
- Nur in einer Sparte wird die Zahl viel schneller abnehmen als demnächst die Zahl der Arbeitnehmer, Ich meine die Wahlbeteiligung! Dieses Griechenrettungs und Euro gleich Europaklebstoff oder Euro ist BRD-Profit-Gerede von Rot-Grün bei gleichzeitiger Steuer-und Gebührenanhebungsdebatte kostet doch Prozente nicht nur bei Arbeitnehmern sondern auch bei SPD wie Forsa zeigt, und das ist auch gut so. Man kann Gabriel und die daneben einfach nicht mehr hören und sehen. Sie muten dem BRD-Bürger zu viel zu, wir sind kein Atlas der die Welt schultern könnte, soviel wir auch schuften. Wir sollen Eulen nach Athen tragen? Wäre es nicht besser die Troika und Frau Nahles würden mal arbeiten, z.B an einem besseren Erscheinungsbild der Partei mittels Arbeitsplätze durch Senkung der Lohnnebenkosten, wie bedingungsloses Grundeinkommen oder steuerfinazierte KV, statt immr nur Steuernund Abgaben für Beamte und Euro zu fordern?
- Anonym schrieb am 30.08.2012, 16:11 Uhr:
- Danke liebe SPD
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