Wo läuft was? Olympia auf allen Kanälen

Bei Olympia gibt es Sport satt. In London wird gerudert, Marathon gelaufen und am Reck geturnt. Wir zeigen alle Möglichkeiten zum Mitfiebern: vor dem Fernseher, per Livestream, via Smartphone und in sozialen Netzwerken.


Tischtennis-Spieler bei den Olympischen Spielen in London
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Tischtennis-Spieler bei den Olympischen Spielen in London

Bei den Olympischen Spielen dabei sein, das ist der Traum jedes Sportlers. In London erfüllt er sich für rund 10.500 Athleten aus der ganzen Welt. Zwei Wochen kämpfen die Teilnehmer in 302 Entscheidungen um Gold, Silber und Bronze. Deutschland ist mit 392 Sportlerinnen und Sportlern in der britischen Hauptstadt vertreten. Da heißt es natürlich Daumen drücken und mitfiebern – live vor dem Fernseher, im Radio oder im Netz.

Olympia im TV, im Netz und auf dem Smartphone


Ein Bogenschütze bei den Olympischen Spielen in London
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Ein Bogenschütze bei den Olympischen Spielen in London

Und wo läuft was? Ganz einfach. Fernseher an, ARD oder das ZDF einschalten und los geht's. Doch das ist längst nicht die einzige Möglichkeit. Olympia gibt es auch für unterwegs. Ganz egal, ob man im Café, auf dem Campingplatz, im Zug oder vor dem heimischen PC sitzt. Die beiden öffentlich-rechtlichen Sender bieten im Internet, für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablet-PCs sowie über HbbTV (Hybrid broadcast broadband TV) täglich bis zu 60 Stunden Live-Sport aus London. Ob Judo, Basketball oder Ruderwettkämpfe, die Zuschauer können dabei selbst auswählen, welche Liveübertragung es sein soll. Zudem werden im Olympia-Ticker der ARD von morgens früh bis abends spät alle Höhepunkte, Rekorde und Medaillengewinner getickert und somit keine Entscheidung verpasst.


Livestream und Ticker lassen sich mit der passenden App auch auf dem Smartphone verfolgen. Allerdings funktioniert das nur, wenn man sich in Deutschland befindet. Auf der Seite der European Braodcasting Union gibt es ebenfalls Streams, und die sind auch im Ausland empfangbar. Die Glücklichen, die während der Olympischen Spiele in London oder in Großbritannien sind, sollten sich die BBC-App zur Olympiaberichterstattung mit 24 Livestreams nicht entgehen lassen. Wer wissen will, was in London läuft, wo man zum Rudelgucken hingehen kann oder wann die kostenlosen Medaillenwettbewerbe wie der Marathon oder das Straßenradrennen laufen, findet Infos dazu mit der offiziellen App zu den Spielen: "Join In". Auf der Seite des Veranstalters wird zudem noch eine "Results"-App angeboten. Und die App "Heldenticker" hält über die deutschen Athleten auf dem Laufenden.

Die Social-Media-Olympiade


Der Brite Matthew Pinsent mit der olympischen Fackel
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Der Brite Matthew Pinsent mit der olympischen Fackel

Dank der sozialen Netzwerke gibt es bei Olympia auch ganz private Einblicke. Die Sportler dürfen nämlich eifrig bloggen, chatten und twittern. Im Vergleich zu den Spielen in Peking 2008 lässt das Internationale Olympische Komitee (IOC) deutlich mehr zu. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat seine Athleten keine Vorschriften gemacht, sondern sie dazu ermuntert, die Fans digital an Erfolgen und Enttäuschungen während der Spiele teilhaben zu lassen. Allerdings müssen bestimmte Vorgaben eingehalten werden. Gesammelt wird das Ganze im Social-Media-Stream "Wir für Deutschland", der die deutschen Athleten erfasst. Gesammelte Tweets der deutschen Athleten gibt es zudem unter dem Hashtag #WirfuerD. Hautnah dabei ist man auch mit dem Heldenticker-App der Deutschen Sporthilfe. Hier kann man den einzelnen Sportlern auf Facebook und Twitter folgen. Gezwitschert wird natürlich auch aus den verschiedenen Sportstätten in London. Was da gerade läuft, verrät der "Olympische Puls", dessen Schlagfrequenz immer heftiger steigt. Weiteres Gezwitscher aus aller Welt findet sich unter den Hashtags #olympics2012, #olympia, #london2012. Die Sportschau twittert und postet ebenfalls alles Wissenswerte zu Olympia.

Timos Spiele

Timo Wess bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 Video Timo Wess im Porträt

Timo Wess im Porträt


Deutschlands Hockey-Herren gehören zu den heißen Medaillen-Anwärtern in London. Abwehrchef Timo Wess, der mit der Mannschaft bereits 2008 Olympiasieger wurde, will es in London noch mal wissen. Über seine Eindrücke berichtet er exklusiv für WDR 2.

Aktuelles, Kurioses, Buntes


Die Eröffnungsfeier, die erste Goldmedaille oder die Maskottchen der letzten Jahre - auf den Schwerpunktseiten von ARD und WDR sowie auf den offiziellen Seiten findet sich alles Interessante und Wissenswerte zu den Olympischen Spielen in London 2012.


Stand: 27.07.2012, 14.00 Uhr


Kommentare zum Thema (1)

letzter Kommentar: 30.07.2012, 10:14 Uhr

Steuerzahler schrieb am 30.07.2012, 10:14 Uhr:
Ich will ja nicht schon wieder alles mies reden aber diese Olympiade wird sang und klanglos an mir vorrüber gehen. Keine Typen, keine Atmophäre ... und mit Sicherheit wird es einen neuen Doping Rekord geben. Chinesen, Russen, Nordkoreaner, Bulgaren, Weißrussen, Jamaika und so weiter ... denke das wird noch peinlich.