Kevin Pezzoni trainiert in Berlin: Pezzoni will "unbelastet trainieren"
Der Fußballer Kevin Pezzoni, der den FC Köln nach Angriffen von Hooligans verlassen hatte, trainiert ab kommender Woche beim Zweitligisten Hertha BSC. Ob er in Zukunft wirklich in Berlin spielen wird, steht aber noch nicht fest.

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Kevin Pezzoni will wieder spielen
Der derzeit vertragslose Innenverteidiger Kevin Pezzoni wird von Dienstag (09.10.2012) an beim Fußball-Zweitligisten Hertha BSC mittrainieren. Das teilte der Verein am Sonntag mit. Im Abwehrbereich waren bei dem Verein durch Verletzungen anderer Spieler Personalprobleme aufgetreten.
Pezzoni hatte die gesamte Saisonvorbereitung beim 1. FC Köln absolviert und war dort in zwei Spielen zum Einsatz gekommen. "Wir wollen deshalb die Chance der Länderspielpause in den kommenden zwölf Tagen vor unserem nächsten Spiel in Bochum nutzen, um gemeinsam mit Kevin Pezzoni zu prüfen, inwieweit eine Zusammenarbeit beiden Seiten dienen könnte", erklärte Hertha- Manager Michael Preetz am Sonntag (07.10.2012).
Drohungen und Beleidigungen
Pezzoni war in Köln mehrmals bedroht und beleidigt worden. Hooligans des 1. FC Köln sollen ihm Ende August vor seiner Wohnung aufgelauert haben. Dabei seien massive Drohungen ausgesprochen worden. Auch online wurde gegen Pezzoni gehetzt. Der 1. FC Köln löste darauf den Vertrag mit Pezzoni auf - nach Angaben des Vereins, um den Spieler zu schützen. Pezzoni jedoch kritisierte die fehlende Rückendeckung. Er habe der Vertragsauflösung nur zugestimmt, weil er nicht in einem Verein bleiben wolle, der ihm in solch einer Situation die Trennung anbiete, anstatt für ihn zu kämpfen.
Im Februar 2012 wurde Pezzoni auf einer Karnevalsparty die Nase gebrochen. Ein Mann hatte ihn provoziert und ins Gesicht geschlagen. Laut Mitteilung des 1. FC Kölns soll es sich dabei aber um eine Auseinandersetzung mit privatem Hintergrund gehandelt haben.
Pezzoni hatte sich zuletzt in Frankfurt fit gehalten
"Ich freue mich darauf, bei Hertha BSC wieder auf sehr hohem Niveau, unbelastet trainieren zu können. Wenn ich den Herthanern helfen könnte, würde ich dies sehr gern tun", sagte Pezzoni, der sich nach seiner Vertragsauflösung zuletzt bei seinem ehemaligen Verein Eintracht Frankfurt fit hielt.
Stand: 08.10.2012, 12.21 Uhr
Kommentare zum Thema (4)
letzter Kommentar: 08.10.2012, 12:40 Uhr
- WDR.de schrieb am 08.10.2012, 12:40 Uhr:
- Hallo Guenni, Danke für den Hinweis. Wir haben es nun korrigiert.
- Guenni schrieb am 07.10.2012, 20:01 Uhr:
- Von einem WDR-Redakteur sollte man eigentlich gründliche Recherche erwarten, bevor man einen Artikel veröffentlicht. Pezzoni wurde am 19. Februar nicht von irgendwelchen Hooligans angegriffen und verletzt, sondern von einem Typen, dem Pezzoni im Karneval die Freundin ausgespannt hatte. Diese Aktion hatte mit Kölner Hooligans nicht das geringste zu tun, sondern war privat motiviert. Dementsprechend war dieser Mensch auch kein Unbekannter für Kevin P. Sollte P. in Berlin wirklich unterkommen und dort im Spiel dieselben Leistungen abliefern, die er in Köln während der letzten 1 1/2 Jahre gebracht hat, wird er mit Sicherheit auch bei den Berliner Fan ganz schnell unten durch sein. Und diese Herrschaften haben einen kein Deut besseren Ruf als die Kölner. Siehe das Relegationsspiel im Mai in Düsseldorf!
- S21-Gegner schrieb am 07.10.2012, 16:51 Uhr:
- Hi, was ich vergessen hatte. Warum ist der nicht nach Braunschweig gekommne,find ich seh,sehr schade. Pezonni fand ich schon immer klasse, und ich bin ein Braunschweiger (zu 0,0001 Prozent) Tschau Leite, bis bald!!!!!!!!
- S21-Gegner schrieb am 07.10.2012, 16:49 Uhr:
- Das finde ich gut,dass Pezzoni wieder bei einem spielt. Das es Hertha werden musste war mir nicht so klar. Aber OK! Tschau, bis bald vielleicht!
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