WESTPOL: Ihre Meinung: Wie sparen Sie Energiekosten?
Die Energiepreise kennen derzeit nur eine Richtung: steil nach oben. Strom könnte schon bald zum Luxusgut werden. Wer kann, sollte möglichst viel Energie einsparen - aber wie? Diskutieren Sie mit und schreiben Sie uns Ihre Meinung.

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Geräte, die wenig verbrauchen, sparen bares Geld
Die Ökostrom-Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) steigt 2013 auf ein Rekordniveau. Privathaushalte müssen sich auf eine deutlich höhere Umlage einstellen, mit der die Kosten für die Ökostromförderung auf die Verbraucher verteilt werden. Wer sich für Solarzellen auf dem eigenen Dach entschieden hat, der kann zukünftig richtig viel Geld sparen. Aber was machen die, die sich eine Solaranlage nicht leisten können - geschweige denn ein eigenes Häuschen?
Wie sparen Sie Energie? Haben Sie eine Solaranlage auf dem Dach - oder ein Kraftwerk im Keller? Haben Sie Sorge, sich den Strom in den kommenden Jahren nicht mehr leisten zu können? Wie gehen Sie mit den Auswirkungen der Energiewende um? Schreiben Sie uns Ihre Meinung!
Stichworte
- Erneuerbare-Energien-Gesetz
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Das Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, soll Strom, der aus erneuerbaren Energien hergestellt wird, Vorrang geben und dafür sorgen, dass der Ausbau solcher Energiequellen gefördert wird. Zu den erneuerbaren Energiequellen gehören Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie, Erdwärme oder Biomasse. Im Gegensatz zu ihnen sind die Vorräte an konventionellen Energiequellen wie Kohle, Erdöl oder Erdgas endlich, das heißt, sie werden eines Tages aufgebraucht sein. Die Stromgewinnung durch erneuerbare Energiequellen hat zudem weitaus weniger umweltschädliche Auswirkungen als die Verarbeitung konventioneller Brennstoffe.
Das EEG sichert Herstellern von erneuerbaren Energien eine bestimmte Vergütung ihres erzeugten Stroms zu. Netzbetreiber werden verpflichtet, diesen "Ökostrom" vorrangig abzunehmen. Mit der EEG-Umlage, die im Strompreis der Energieversorger enthalten ist, übernehmen die Endverbraucher die Mehrkosten der Netzbetreiber.
Kommentare zum Thema (68)
letzter Kommentar: 16.10.2012, 23:43 Uhr
- Aydemir schrieb am 16.10.2012, 23:43 Uhr:
- Eine Frage hätte ich da noch zum Thema unabhängiger Energieberater. Wie unabhängig ist ein Energieberater, wenn aus seiner Beratung eine Maßnahme raus kommt, die einen Bauleitungsauftrag zur Folge hat. Beispiel: Eine Energieberatung hat das Ergebnis Wärmedämmung erbracht. 20-40 % Einsparung bei 80.000 € Investition. Das bedeutet 40-60% Primärenergieeinsparung??? Was immer das auch zu bedeuten hat, Heizkosteneinsparung bedeutet das jedenfalls nicht. Saniert man nun seinen alten Heizkessel nit einem Öl-/GasBrennwertkessel/Pelletheizung mit heizungsunterstützender Solarthermie hat man bei 20.000 - 35.000 € Heizkosteneinsparungen bis 70% (bis 50% bei Gas und Öl). Übrigens: Abgerechnet wird bei der Bauleitung nach der Höhe der Kosten, nicht nach Einsparung! Ach ja, Primärenergieeinsparung bei Pelletsheizung und Solarthermie ca. 85%.
- regaufnix schrieb am 16.10.2012, 09:38 Uhr:
- Es geht mir tagtäglich auf die Nerven, wenn man immer nur in der Presse die Schiene fährt, dass der Strompreis aufgrund der erneuerbaren Energien steigt. Schon mal in den letzten Tagen und Wochen darüber berichtet, was uns alle (weil über Steuermittel gezahlt) Endlager wie Asse kosten? Oder welche Subventieonen in die Atomenergie geflossen sind. Z.B. in Kalkar, die Anlage ist noch nicht einmal ans Netz gegangen. Komme mir als umweltbewußter Mensch mit Haus und Photovoltaikanlage ja langsam vor, wie ein Schmarotzer, der für die hohen Energiekosten der anderen Menschen verantwortlich ist, nur weil ich in eine umweltfreundliche und (damit diese Technik sich langfristig durchsetzen kann) subventionierte atom- und CO2-freie Technik investiert habe. Gleichzeitig beziehe ich natürlich auch (freiwillig) Strom aus erneuerbaren Energien. Und zahle dafür etwas mehr, als für Atom- oder Kohlestrom.
- Radieschen schrieb am 16.10.2012, 05:26 Uhr:
- Im Eigenheim haben wir eine Solaranlage für den Bereich Warmwasser und Heizung vor 20 Jahren angeschafft. Im Sommer konnten wir die Gastherme meist komplett ausschalten. Zum Duschen morgens reichte die Wassertemperatur aus, spülen war jedoch erst nach 11 Uhr möglich, da die Temperatur dafür deutlich höher sein mußte, aber das war kein Problem. Unsere Energiebilanz war deutlich besser als bei einem vergleichbaren Haus mit derselben Größe, das zudem konventionell gebaut, während mein Haus ein Fertighaus in Holzständerbauweise war. Es stand auf einer Bodenplatte während das Haus meiner Freundin vollunterkellert war. Als Fenster wurde auch kein Standard eingebaut, sondern, da es ein freistehendes Haus war, doppelverglast, jedoch auf der Innenseite mit einer Silberschicht bedampft, d. h. die Wärme bleibt im Haus. Im Sommer Rolläden runter, dann war es auch angenehm kühl und die restl. Zeit haben wir die Sonnenenergie auch auf diese Weise kostenlos genutzt = !/2 Heizkosten!
- Stürmer schrieb am 15.10.2012, 15:45 Uhr:
- Ganz toll ist Alteiers Vorschlag die gestiegenen Kosten durch "Energieberater" (nachgeschulte Langzeitarbeitslose!) auszugleichen. Ich investiere knapp 3000 Euro in komplett neue Geräte um den gestiegenen Strompreis seiner Politik auszugleichen. Mit knapp 10.000 Euro ist der dran der eine neue Heizung einbauen soll. Na herzlichen Glückwunsch, so kann nur der denken der es nicht bezahlen muss, sondern genug Geld für ne Zelle auf dem Dach hat..
- weissnix schrieb am 15.10.2012, 15:35 Uhr:
- Warum Strom und Benzin zu billig sind bleibt mir verschlossen. Warum die Leute hier nach höheren Preisen schreien ebenfalls. Wir sollten keine halben Sachen machen. Ich meine wir sollten dann aber auch nach höheren Preisen für z.B. Milch schreien. ich denke so 1,50 Euro pro liter währen gerecht. Auch für Fastfood Mc und King sollte der Preis verdoppelt werden. Fleisch und Getreideprodukte sollten ebenfalls auf das doppelte Niveau angehoben werden. All diese Dinge werden vom Steuerzahler subventioniert. Auch die Mieten sollten dementsprechend steigen. Durch den sozialen Wohnungsbau werden auch die Mieten subventioniert. @Georg Tomalla: Das was du beschreibst ist genau das Problem, nur wenn du mehr als genug Geld hast kannst du diese Sache Gewinnträchtig betreiben. Denk mal drüber nach.
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