Syrer in NRW Die Revolution aus der Ferne

Von Nina Giaramita

In Syrien protestieren die Menschen seit Monaten gegen das Assad-Regime. Die Aufstände werden von den Syrern in Nordrhein-Westfalen nicht nur gebannt verfolgt, sondern zum Teil tatkräftig unterstützt.

Kommentare zum Thema (7)

letzter Kommentar: 31.01.2012, 00:32 Uhr

  • 1
Deutscher Syrer schrieb am 31.01.2012, 00:32 Uhr:
Danke an die Kommentatoren für ihre humanitäre Mitgefühle gegenüber mehr als 6000 Toten, darunter 400 Kindern sowie über 100000 Festgenommene, Tausende von denen gefoltert. Meinen Sie wirklich, die Deutschen haben damit nichts zu tun?.. Ich habe viele deutsche Freunde, die anders denken und fühlen.
hermann schrieb am 30.01.2012, 14:01 Uhr:
was habe ich mit einer Revulotion in einem arabischen Land zu tun? Rein gar nichts. Sie sollen bleiben wo sie sind und ihre Dinge im eigenen Land regeln und nicht hier. Bleibt noch die Frage welche wirtschaftlichen Interessen der Großfinanz dahinter stecken.
Thomas schrieb am 30.01.2012, 10:51 Uhr:
"Der Grünen-Politiker ist gemeinsam mit Ahmed im Beirat der Initiative von "Adopt a revolution". Das Projekt, initiiert von einem deutschem Aktivisten, unterstützt die Proteste gegen das Assad-Regime von hier aus. Deutsche Spender können zu "Revolutionspaten" werden und die vielen Protestkomitees in Syrien finanziell unterstützen." Es ist (mal wieder) soweit: Deutschland mischt sich (mal wieder) massiv in die inneren Angelegenheiten fremder Länder ein. Frei nach dem Motto:" es ist gut, was Deutschland gut findet". Am deutschen Wesen soll.... wir kennen das ja. Und dann, wenn die Deutschland genehme Revolution stattgefunden hat und die Regierung "weg" ist, kommen die Islamisten (wie in Lybien, Algerien..). Und die sind schlimmer als die Regierungen vorher. Und die bunten Weltverbesserer schauen zu..
Oseline schrieb am 30.01.2012, 10:47 Uhr:
Ist die BRD der Fuchsbau für Nordafrikanische Völker oder Stämme. Seit wann? Ich habe linde gesagt, die Nase restlos voll von der bundesrepublikanischen Mentalität. Vielleicht will mir noch einer verklickern, das ist alles für unsere Sicherheit. Ich meine schleicht euch, und lasst von euch nichts mehr hören. Das deutsche Volk hat genug Eigenwut im Bauch. Mir liegt noch die Versicherung, niemandem wird es schlechter gehen, aber vielen besser, schwer im Magen. Jedes Jahr noch mehr. Es geht mir von Jahr zu Jahr schlechter. Es wird etwas gesagt, behauptet und dann untergetaucht. Sterben werde ich wie eine deutsche Laus. Mein Einzelfall tut hier aber nichts zur Sache. So wenig, wie dieses Thema in Deutschland zur Sache gehört. Wie lange werden wir Deutschen für die Belange anderer Weltteile noch versklavt?
Tausi Me. schrieb am 30.01.2012, 09:08 Uhr:
@ Bulli.....dabei leben Kurden- viele von ihnen sind Yeziden-schon wesentlich länger in ihrem Gebiet in der Osttürkei, als die Türken selbst. Ein Land, das in die EU aufgenbommen werden möchte, verfolgt Minderheiten im eigenen Land und türkische Staatsbürger bitten und erhalten Asyl in Deutschland. Das schreit doch zum Himmel, hier gibt es auch keine Asylbewerber aus Dänemark, Frankreich oder Polen. Sollte die Türkei in die EU kommen, muss dort noch eine Menge an EU- Vorgaben erlernt werden und Aufnahme in den türkischen Alltag finden. Der große Darsteller Erdowahn muss sich der EU anpassen, sonst wird es so werden, wie im Nachbarland Syrien.
Bulli1 schrieb am 29.01.2012, 17:21 Uhr:
Seltsam ist es schon! Wir tun nichts dagegen, daß Syrer in Deutschland gegen die Regierung in Damaskus demonstrieren, Geld sammeln und Unterstützung leisten! Es ist ja eigentlich auch richtig und normal, daß Unterdrückte dahingehend Unterstützung finden, und sei es in Deutschland! Völlig daneben allerdings ist es, wenn wir anfangen zu unterscheiden zwischen guten und schlechten Unterdrückten! So gehen wir, d.h. unser Staat, gegen die PKK der Kurden vor. Wir nehemn auf, was Erdogan diktiert und verfolgen Mitglieder dieser Organisation in der BRD. Dabei wollen die nichtmal die türkische Regierung weghaben; denen reicht es, wenn sie über sich selbst entscheiden können und mehr Freiheiten haben und mehr Rechte auf sie in ihrem Land übertragen bekommen! Gute Syrer, Ägypter, Libanesen, Libyer; böse Kurden? Das paßt nicht! Die Kurden werden mindestens so unterdrückt, wie die Nachbarn in Syrien usw. Da greifen Luftstreitkräfte und Panzertruppen ein, die notfalls sogar die Grenze über ...
Heinzb aus nrw schrieb am 29.01.2012, 16:44 Uhr:
Was sind Aktivisten, so was sollte man in allen Richtungen sehen. Der Terror wird nach Deutschland gezogen, was haben wir damit zu tun, wir haben genug eigene Probleme, meine ich.
  • 1

zurück zum Artikel



tagesschau.de

  • Lafontaine tritt nicht für Linken-Vorsitz an

    Der frühere Linken-Chef Lafontaine ist doch nicht bereit, noch einmal für den Bundesvorsitz der Partei zu kandidieren. Er ziehe sein Angebot, "wieder bundespolitische Aufgaben zu übernehmen", zurück, erklärte Lafontaine in Berlin.

  • Interview: "Mindestens einen Minister zu wenig entlassen"

    Wird Altmaier schaffen, was Röttgen nicht gelang - Schwung in die Energiewende zu bringen? Der Grünen-Politiker Trittin ist skeptisch. Die bisherige schwarz-gelbe Bilanz sei verheerend. Verantwortlich dafür sei die ganze Regierung - allen voran Wirtschaftsminister Rösler, so Trittin gegenüber tagesschau.de.

  • Gauck entlässt Röttgen und begrüßt Altmaier

    Keine zehn Minuten hat es gedauert, dann hatte Norbert Röttgen seine Entlassungspapiere in den Händen und Peter Altmaier die Ernennungsurkunde. Bundespräsident Gauck würdigte den Geschassten: Röttgen habe früher als andere erkannt, dass es Zeit sei für die Energiewende.

  • Studie: Jede vierte Klinik zahlt "Fangprämien" für Patienten

    Schickst du mir deinen Patienten, geb ich dir Cash: Viele Ärzte kassieren Extra-Honorare beispielsweise von Kliniken, wenn sie Patienten dorthin überweisen. Laut einer Studie ist dies keine Ausnahme, sondern eine weit verbreitete Praxis. Gesundheitspolitiker reagierten empört, die Ärztekammer warnt vor Stimmungsmache.

  • Geringverdiener arbeiten fast 45 Stunden pro Woche

    Für die meisten Geringverdiener sind Überstunden an der Tagesordnung. Eine Studie des DIW ergab, dass Vollzeitkräfte im Niedriglohnsektor im Schnitt fast 45 Stunden pro Woche arbeiten. Ein Viertel schuftet sogar mindestens 50 Stunden. Trotzdem verdienen die meisten weniger als 1400 Euro im Monat.

  • Leiharbeiter erhalten in Metall- und Elektrofirmen Zuschläge

    Für Leiharbeiter in der Metall- und Elektroindustrie gelten ab November neue Regeln. Ihre Bezahlung wird je nach Dauer des Einsatzes im jeweiligen Betrieb um 15 bis 50 Prozent aufgestockt. Die Einigung könnte Modellcharakter für andere Branchen haben.

  • Studie: Dramatisch hohe Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen

    Die Jugendarbeitslosigkeit in Europa ist laut einer neuen UN-Studie dramatisch hoch. Es bestehe die Gefahr, dass es Europa mit einer "verlorenen" Generation zu tun bekommt - die politische Umwälzungen auslösen könnte, meint der Mitautor der Studie, Ekkehard Ernst, im Gespräch mit tagesschau.de.