Kandidatenkür vor der Bundestagswahl: Unfallfrei ins Finale
Die Delegierten des NRW-Landesverbands haben Peer Steinbrück am Samstag (16.03.2013) auch offiziell zu ihrem Spitzenkandidaten gekürt. Bei der Wahl in Bielefeld erreichte Steinbrück 97,7 Prozent der Stimmen und Platz eins auf der Landesliste.

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Zuspruch von der Wahlsiegerin
"Es ist ein überwältigendes Ergebnis", sagte Steinbrück nach der Wahl. In seiner Rede vor den Delegierten in Bielefeld hatte sich der Kanzlerkandidat zuvor kämpferisch gezeigt: Der Union warf er Etikettenschwindel und den Bruch von Wahlversprechen vor. Die Lohnuntergrenze, die Lebensleistungsrente, Eigenheimzulage und Familiensplitting seien schöne Worte, aber vor allem heiße Luft, sagte Steinbrück. Niemand von der CDU könne sagen, wie die Milliardenkosten finanziert werden sollten.
Geplante Steuererhöhungen verteidigt

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Steinbrück in Bielefeld
Gleichzeitig verteidigte Steinbrück die im Entwurf des SPD-Wahlprogramms enthaltenen Steuererhöhungen. "Wir werden nicht alle Steuern für alle erhöhen, aber einige Steuern für einige", versicherte er. Stärkere Schultern müssten stärkere Lasten tragen. Mehr Einnahmen des Bundes, der Länder und der Kommunen seien notwendig, um die Schuldenbremse einzuhalten, mehr Bildung zu finanzieren, Energiewende und Kommunikations-Infrastrukturen zu unterstützen und die Kommunen besser auszustatten.
"Manchmal zu viele Western gesehen"
Selbstkritisch räumte Steinbrück ein, bei der ein oder anderen Gelegenheit in den letzten Monaten nicht den richtigen Ton getroffen zu haben. Er wolle Kanzler werden, aber kein anderer Mensch, rief er den 400 Delegierten zu. "Die Frage ist, ob die Wähler einen haben wollen, der rundgefeilt ist wie ein Kieselstein, oder einen, der deutlich formuliert, sich gelegentlich in den Bildern auch vergreift, manchmal auch zu viele Western gesehen hat."
Schon Ende 2012 hatten die Sozialdemokraten im Bund Steinbrück zum Kanzlerkandidaten für die anstehende Bundestagswahl gewählt. Auf einem SPD-Sonderparteitag erhielt er damals 93,45 Prozent der Stimmen.
Stand: 16.03.2013, 16.14 Uhr
Kommentare zum Thema (96)
letzter Kommentar: 18.03.2013, 19:20 Uhr
- Anonym schrieb am 18.03.2013, 19:20 Uhr:
- Anonym schrieb heute, 18:32 Uhr: lol, nannte man denn nicht damals den heutigen Seeheimer Kreis die Kanalarbeiter der SPD?
- Anonym schrieb am 18.03.2013, 18:32 Uhr:
- Auwei, diese zwei Glücklichen haben ihr Geld nicht auf Zypern sondern auf Empfehlung wohl irgendwo im Atlantik gebunkert? Es sind schließlich politische Schwergewichte und werden britische Pfunde auch kennen?
- @ JoGei schrieb am 18.03.2013, 17:54 Uhr:
- Nicht immer die Tatsachen verdrehen. In NRW war es der Herr Rüttgers der alles auf die Kommunen abgewälzt hatte. ROT/GRÜN hat die Kommunen endlastet.
- JoGei schrieb am 18.03.2013, 15:56 Uhr:
- Original-Zitat Steinbrück: ... und die Kommunen besser auszustatten. Heuchler kann ich nur sagen. Schon jetzt hängen die Kommunen in NRW am Tropf, weil Rot/Grün stets Wege findet, noch mehr auf die Kommunen abzuwälzen - ohne finanziellen Ausgleich natürlich. Er selbst zockt die Kommunen oder Tochtergesellschaften (Stadtwerke) durch schöne überzogene Honorare ab und verspricht Hilfe. Das ich nicht lache.
- Anonym schrieb am 18.03.2013, 13:19 Uhr:
- dummer Martin schrieb heute, 11:09 Uhr: Quatsch, die SPD ist nicht CDUlight sondern hat die kohlsche CDU an sozialer Härte weit rechts überholt. Langjährige Arbeitnehmer in den Sack H4 mit ganz Europa und Zuzug zu stecken, hätte ein Kohl niemals gewagt(nicht dran gedacht). Auch hätte ein Kohl nicht die reichen Euroitaliener, Griechen Iren und andere Steuerhinterzieher je mit Eurobonds belohnen wollen, nie! Die Kohlsche Euroidee ist schon tot, aber die SPD-Grünen Euroidee mit Brüssel soll nur mit einem Steuerzahler finanziert werden dem BRD-Michel und ist ein Zombie! Die Linken Millionäre Lafontaine und Wagenknecht leben gut von der Linken aber nicht für die Linke, schon mal so gedacht?
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