Westpol - Ihre Meinung Soll es die "Pille danach" überall geben?

Nach dem Fall der vergewaltigten Frau in Köln will NRW-Gesundheitsministerin Steffens nun prüfen, ob katholische Krankenhäuser zur Versorgung mit der "Pille danach" gezwungen werden können. Zu recht?


Eine mutmaßlich vergewaltigte Frau sucht Hilfe in zwei katholischen Kliniken in Köln - und wird abgewiesen. Der Fall sorgte für Schlagzeilen. Weil die katholischen Kliniken aus Prinzip die "Pille danach" nicht verabreichen, haben sie die Betroffene an städtische Krankenhäuser verwiesen. NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens will das nicht hinnehmen. Steffens betont, eine vergewaltigte Frau müsse in allen Krankenhäusern frei entscheiden dürfen, ob sie die "Pille danach" einnehmen wolle, um sicherzugehen, dass sie von ihrem Peiniger nicht schwanger werde. Der Bundesverband der Frauenärzte hat klargestellt, dass das Medikament keinen Schwangerschaftsabbruch bewirkt, sondern als Verhütungsmittel einzustufen ist. Die katholische Kirche und damit die Kliniken in katholischer Trägerschaft sehen das anders. Für sie ist die "Pille danach" eine Maßnahme, die die Tötung eines möglicherweise schon gezeugten Kindes bedeutet - daher wird sie nicht verabreicht.

Hat die Ministerin recht, die nun prüfen will, ob und wie katholische Krankenhäuser zur Versorgung mit der "Pille danach" gezwungen werden können? Oder muss die Ablehnung der "Pille danach" durch katholische Kliniken akzeptiert werden, immerhin die Hälfte der 400 Krankenhäuser in NRW? Diskutieren Sie mit!


Stand: 25.01.2013, 12.00 Uhr


Kommentare zum Thema (94)

letzter Kommentar: 30.01.2013, 10.16 Uhr

Thomas Dick schrieb am 30.01.2013, 10.16 Uhr:
Eine Krähe hakt der anderen kein Auge aus! Wer jahrzehntelang systematisch und immer wieder Kinderschänder, Nazis, Mörder und sonstige Rechtsbrecher vor Strafverfolgung schützt, der wird auch niemals Vergewaltigungsopfer schützen!! Es kann doch den normal denkenden, aufgeklärten Menschen des 20./21. Jahrhunderts das diese Schutzvereinigung von Kinderschändern so handelt, wie sie es tut. Die Konsequenzen sind offensichtlich, nur unsere Politiker zu feige es umzusetzen, Abschaffung von Kirchensteuer und direkte Unterstellung der kath. Kirche unter ALLE Gesetze inkl Gleichstellungsgesetz !!
Stefan schrieb am 29.01.2013, 21.02 Uhr:
Ja! Es kann nicht sein, dass irrationale Traditionalisten machen was sie wollen.
Don.corleone schrieb am 29.01.2013, 16.31 Uhr:
Was erlaubt sich der Verein "Kirche" : Man muß denen d. Geldhahn zudrehen , die Privilegien abschaffen , Kein autom.Steuereinzug d. d. Staat. die Pfaffen u.Co. sollen sehen , wie sie ihre üppigen Gehälter zahlen.. damit muß definitiv Schluß sein . Dann wäre der Laden "Kirche" nämlich sehr schnell runter vom Hohen roß . Andere Länder sollten uns da ein Beispiel sein . Diesen Luxus f.d. Kirche sollte wir Deutschen steuerzahdler uns definitiv abschminken ... Nicht nur d. malocher am Band muß d.Gürtel enger schnallen, nein, auch di sog. "Kirche" in Deutschland,, und das als Vorbild sozusagen . Packen wir es an. wann kommt thema a.d. Wahl-Agenda ? Schluß mit d, Pfaffen-Cirkus !
T.Weber schrieb am 29.01.2013, 13.19 Uhr:
Ist doch klar das die Kath. Kirche dagegen ist: um so weniger potentielle Mißbrauchopfer stehen Ihnen dann zur verfühgung.
Ist doch ulkig schrieb am 29.01.2013, 07.56 Uhr:
Alles regt sich ueber die Muslimbrueder in Aegypten und anderswo auf-dabei haben wir hier unsere eigenen aka Katholische Kirche.Wobei die Evangelischen auch nicht wesentlich besser sind.Fazit-SCHLUSS mit den Sonderprivilegien der Kirchen.Praeambel des GG von "Gottesbezug"saeubern;Artikel 140GG streichen sowie alle Gesetze die "Religionsgemeinschaften"Sonderrechte einraeumen!Keine Kindergaerten,Schulen,Krankenhaeuser in die Haende von "Religionsgemeinschaften"-die gehoeren in SaekulaereStaatliche Haende.

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