WESTPOL-Gästebuch: Die Fahrtüchtigkeit und das Alter
Der schwere Autounfall einer 80-Jährigen in Wuppertal hat die Diskussion neu entfacht: Sollten ältere Autofahrer ihre Fahrtüchtigkeit unter Beweis stellen? Oder geht nicht doch eher eine Gefahr von den Fahranfängern aus? Diskutieren Sie mit im WESTPOL-Gästebuch!

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Muss die Gesundheit von autofahrenden Senioren besser überprüft werden?
Es sind immer wieder schwere Autounfälle, wie der am Montag (03.09.2012) in Wuppertal, die Fragen nach einer Fahrtüchtigkeitsprüfung für Senioren aufwerfen: Eine 80-Jährige fährt in eine Fußgängermenge und verletzt elf Menschen zum Teil schwer.
Sollten Senioren ab einem bestimmten Lebensalter ihre Fahrtüchtigkeit unter Beweis stellen? Oder ist dies ein Fall von Altersdiskriminierung? Geht nicht eher von Fahranfängern eine Gefahr für den Straßenverkehr aus? Oder sollte es einen Gesundheits-TÜV unabhängig vom Alter geben? Brauchen wir gesetzliche Regelungen oder reicht der Appell an die Autofahrer? Diskutieren Sie mit, Ihre Meinung ist gefragt!
Kommentare zum Thema (165)
letzter Kommentar: 12.09.2012, 12:59 Uhr
- R.Schneider schrieb am 12.09.2012, 12:59 Uhr:
- @Pauly, das frage ich mich auch.Diese Gruppe verursacht die meisten und auch schwersten Unfälle.Aber das ist halt Alltag-deshalb auch kaum erwähnenswert.
- Schlaumeier schrieb am 12.09.2012, 12:14 Uhr:
- Der Begriff „Eignung” spielt im Fahrerlaubnisrecht eine zentrale Rolle. Gemeint ist die Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen. In § 2 Abs. 4 StVG heißt es dazu: „Geeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen ist, wer die notwendigen körperlichen und geistigen Anforderungen erfüllt und nicht erheblich oder nicht wiederholt gegen verkehrsrechtliche Vorschriften oder gegen Strafgesetze verstoßen hat.“ Das deutsche Fahrerlaubnisrecht fordert vor Erteilung der Fahrerlaubnis keine generelle Überprüfung der Fahreignung von Kraftfahrzeugführern, sondern (nur) das Bestehen der Fahrprüfung zum Nachweis der Befähigung zum Führen von Kraftfahrzeugen. Dokumentiert wird dies durch die Aushändigung des Führerscheins. Nach einer Entziehung der Fahrerlaubnis auf Grund 1,6 ‰ oder zweimaliges Fahren unter Alkoholeinfluss oder Drogenkonsum, ist der Nachweis der Wiederherstellung der Fahreignung durch ein Gutachten einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung zu führen (sog. MPU-Gutac ...
- Schlaumeier schrieb am 12.09.2012, 12:13 Uhr:
- Fahruntüchtigkeit ist ein Rechtsbegriff, der das Unvermögen eines Fahrzeugführers bezeichnet, ein Fahrzeug jederzeit sicher zu führen. Der Begriff ist aus dem Straßenverkehrsrecht bekannt, wird aber auch im Wasser-, Schienen- und Luftverkehr verwendet. Fahruntüchtigkeit beschreibt einen situativen Zustand, bedingt durch den Konsum von Medikamenten, Rauschmitteln, Übermüdung, etc. Dauerhafte Einschränkungen des Vermögens, ein Fahrzeug sicher zu führen - sei es durch körperliche oder geistig-seelische Behinderungen, chronischen Alkohol- oder Drogenmissbrauch, mangelndes Trennvermögen oder unzureichende Akzeptanz der Verkehrsregeln, werden unter dem Begriff der Fahreignung subsumiert. Verstöße aufgrund mangelnder Fahrtüchtigkeit oder Fahreignung gefährden Leib und Leben und werden deshalb in allen Rechtssystemen durch das Verkehrsrecht geahndet. Allerdings sind die Regelungen auch in Europa noch sehr uneinheitlich. Der Begriff „Eignung” spielt im Fahrerlaubnisrecht eine zentr ...
- Ach ja.... leidiges Thema schrieb am 12.09.2012, 12:04 Uhr:
- Sooo viele Kommentare zum Thema „Die Fahrtüchtigkeit und das Alter“ wie „Nur mal so….“ schrieb - ein Bus-und Bahnticket für die jenigen die den Führerschein Altersbedingt abgeben wäre eine nette Lösung. Oder hat das Land / die Kommune / der Staat kein Geld? Ach ja, wir geben ja immer mehr denen „die so gerne“ Arbeiten gehen und dem Staat auf der Tasche liegen. Aber das ist ja ein anderes Thema!
- Maik schrieb am 12.09.2012, 09:45 Uhr:
- @Pauly: Woher wollen sie das denn wissen?? Nur weil jemand jung ist, ist er automatisch drogenabhängiger Alkoholiker?? Viele Ältere müssen vom Arzt verordnete Medikamente nehmen, deren Nebenwirkungen auch die Fahrtauglichkeit beeinflussen können. Dann muss also jeder Fahrer, der Medikamente nehmen muss, sofort von der Strasse gehoplt werden. Schließlich gibts auch Menschen, die Medikamentenabhängig sind, was auch wie Drogen- bzw Alkoholabhängigkeit anzusehn ist.
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