Schreiben Sie uns Ihre Meinung! Pkw-Maut gegen Sanierungsstau?

Das Beispiel A1 zeigt: Straßen und Brücken in NRW sind in einem erbärmlichen Zustand. Wie ließe sich Geld für den Straßenbau reinholen? Die Politik fordert höhere Strafen für Verkehrssünder. Aber wäre eine Pkw-Maut nicht die bessere Lösung?


Risse im Asphalt, Spurrillen, marode Pfeiler - Straßen und Brücken in NRW sind in einem erbärmlichen Zustand. An Geld für die Instandhaltung fehlt es vorn und hinten, an den Bau neuer Streckenabschnitte in überlasteten Regionen ist gar nicht zu denken. Dabei ist eine schnelle Lösung des Problems dringend nötig, wie aktuell das Beispiel der Autobahnbrücke bei Leverkusen (A1) zeigt. Für Lkws ist sie gesperrt, weil sie sanierungsbedürftig ist. Doch viele halten sich nicht an das Verbot, weil die Umleitungen eine deutlich längere Fahrtzeit bedeuten.

NRW-Verkehrsminister Michael Groschek kündigte an, Lkw-Fahrer, die sich nicht an das Verbot halten, stärker zur Kasse zu bitten - 90 statt bisher 20 Euro Strafe sollen fällig sein. Aber reicht das aus, um den Straßenbau zu finanzieren? Wäre eine Pkw-Maut nicht sinnvoller, um das drohende Verkehrschaos zu vehindern? Oder wäre das nur eine Gebühr, die ohne Effekt versickert? Was denken Sie? Schreiben Sie uns Ihre Meinung!


Stand: 14.12.2012, 06.00 Uhr


Kommentare zum Thema (183)

letzter Kommentar: 19.12.2012, 23.24 Uhr

Driver schrieb am 19.12.2012, 23.24 Uhr:
@alternativlos ... von 15.10 Uhr: Nutzen sie erstmal nen eigenen Nicknamen, ansonsten sind sie ebenso sinnfrei wie ihr geschriebenes Wort. Ich beklage den ÖPNV. So ist es. Garantiert würden 60 % der Pendler lieber damit fahren, als mit ihrem Auto. Aber auf ländlichem Gebiet sind die Verbindungen zu schlecht. Machen sie sich schlauf, bevor sie klug daher reden wollen. @KDM: Der einzige, der fern ab jeglichen Argumenten schreibt, sind sie. Denn ich warte bis heute noch immer auf Antorten, auf die von mir gestellten Fragen an sie. Ich werde sie nicht wiederholen, da sie diese nicht beantworten wollen bzw können. Jedoch lassen sie sich gesagt sein, dass ich auch ohne BAB-Nutzung zur Arbeit komme, und somit schön die Maut umgehen würde. Würde mich etwa 5 Minuten mehr kosten. Und NEIN: Steuerfreiheit ist nicht der Zuschuss, den die DA AG durch Mautgelder bekommt. Das sind 2 vollkommen unterschiedliche paar Schuhe. Aber sie werden es nich einsehn wollen.
KDM schrieb am 19.12.2012, 18.11 Uhr:
@driver: Ich habe in Anbetracht Ihrer Ausführungen nicht das Gefühl, dass Sie vernünftigen Argumenten gegenüber zugänglich sind. Dennoch: 3 Jahre Kfz-Steuerfreiheit ist doch wohl ein massiver Zuschuss - natürlich hätten Sie lieber noch mehr, wie es überhaupt typisch geworden ist für unsere Republik, dass ausgerechnet diejenigen, die am wenigsten zum gemeinsamen Fortkommen beitragen, am ehesten glauben, dass sie einen Anspruch auf materiellen Wohlstand haben. Also, driver: fahren Sie meinetwegen auch weiterhin mit Ihrem Auto, aber jammern Sie dann nicht herum, bloß weil das Fahren demnächst mit Pkw-Maut geringfügig teurer wird. Wer sich - wie die meisten Deutschen - Autos für fünfstellige Beträge leisten möchte, der sollte wohl auch in der Lage sein, einen Tausender im Jahr für Pkw-Maut übrig zu haben.
@KDM...einfach mal das Maut halten..:-) schrieb am 19.12.2012, 18.11 Uhr:
Nur kein Neid..ich lebe halt im eigenen Haus.... dies mit dem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit! Alpha-Tiere haben immer eine eigene Hütte...hören dann laut Musik, wenn sie es wollen!
@alternativlos+@Driver schrieb am 19.12.2012, 15.10 Uhr:
Sie wohnen auf dem Land und fahren (selbstverständlich) Auto, beklagen aber den fehlenden / rudimentären Öffentlichen Nahverkehr. Menschen wie Ihnen ist diese Situation zu verdanken mit der Einstellung "Ich hab Auto, sollen die ohne halt gucken wie sie klarkommen". Wenn ich kein Geld für ein Auto habe (z. B. zu schlecht verdiene), bleiben mir die eigenen Füße, ein Fahrrad oder der Öffentliche Nahverkehr. Da ist dann klar, daß sich der Radius, in dem ich meine Arbeit suche, entsprechend verkleinert. Wenn Hauptverdiener gute Jobaussichten nur in 50 km Entfernung hat, dann lohnt sich ein Umzug mit Partner und Kindern. Eine neue Halbtagsstelle läßt sich schon finden, während das Familieneinkommen gesichert ist. Und wer sich um pillepalle wie Grunderwerbssteuer sorgt, dem geht es definitiv noch zu gut. Wer jetzt Eigentum erwirbt sollte in die Zukunft und nicht in die Vergangenheit schauen, Auto und Benzin werden totsicher immer teurer, mit Maut noch etwas mehr.
Driver schrieb am 18.12.2012, 23.46 Uhr:
@KDM: Abwrackprämie?? Die gab es. Machen sie sich erst schlau, bevor sie das versuchen vermitteln zu wollen. Die ist Geschichte. Und wo werden neue Autos massiv bezuschusst?? Bekommen sie 20000 Euro vom Staat um sich nen neuen Pkw kaufen zu können?? Wir reden hier von direkten Geldern die in Ihre Tasche fliessen. Nicht von 3 Jahren Kfz-Steuerfreiheit. Wir reden hier von der Verschwendung von Milliarden an ein Unternehmen, was nichtmal nach Jahrzehnten der Existenz in der Lage ist, dauerhaft pünktlich zu sein. Da sie aber mit dem Hinweis auf einen anderen inhaltslosen Beitrag reagiert haben, und NICHT erklärt haben, wie sie diese Gelder betiteln, weil sie es wahrscheinlich nicht können, bestätigen sie mich in vollem Umfang. Die Maut ist nur wieder ein Rot-Grüner Faden, an den sich geklammert wird, weil man nicht mit dem bereits vorhandenen Geld umgehn kann. Wer 100 Mio pro Jahr an Einnahmen hat, kann keine 150 Mio ausgeben. Jeder weiß es, ausser unsere Politiker in Bund und Land.

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