Terror von rechts - Politik

Montage: Eine Aufnahme des ermordeten Mehmet Kubasik, weisse Rose zum Gedenken und eine Kerze

Gedenkfeier für Opfer der Neonazi-Morde "Heute fühle ich den Schmerz"

Mit einer Gedenkfeier haben in Dortmund 1.500 Menschen der Opfer der Neonazi-Morde gedacht. Unter ihnen war auch Gamze Kubaşık, die Tochter des von der NSU ermordeten Dortmunder Kioskbesitzers Mehmet Kubaşık. "Kein Mensch soll so leiden wie wir", sagte sie. [mehr]


Ortsschild Stolberg

Interview: Rechtsextreme in Stolberg Neonazi-Mythos Stolberg

Gleich zwei großangelegte Neonazi-Aufmärsche stehen der Kleinstadt Stolberg bei Aachen bevor: Dort treffen sich Rechtsextreme zum alljährlichen "Trauermarsch". Politikwissenschaftler Dominik Clemens hat in seinem Buch die Tradition neonazistischer Aktivitäten in Stolberg untersucht. [mehr]

Demonstranten gegen den Neonazi-Aufmarsch in Bielefeld

Bielefeld stellt sich quer 6.500 Gegendemonstranten bei Nazi-Aufmarsch

In Bielefeld demonstrierten an Heiligabend etwa 6.500 Bürger gegen einen genehmigten Aufmarsch von Rechtsextremisten. Mehrere Hundertschaften der Polizei konnten einzelne Zusammenstöße der beiden Gruppen nicht verhindern. [mehr]

Springerstiefel, gegen Rechts

Dortmund wehrt sich gegen Rechte Gegen rechte Gewalt und Terror in Dortmund

Seit 2007 wird in Dortmund an einem städtischen "Aktionsplan gegen Rechtsextremismus" gearbeitet. Nun ist er fertig und stand am Donnerstagabend auf der Tagesordnung des Stadtrats. Wie der Plan aussieht und warum er erst jetzt kommt, erklärt einer der Autoren. [mehr]


Demonstration gegen eine Kundgebung von Rechtsextremen

Initiativen und Netzwerke gegen Rechts Viel Engagement, wenig Geld

Politiker zeigen sich dieser Tage erstaunt über das Ausmaß der rechtsextremen Szene in NRW. Das wiederum wundert die vielen Initiativen gegen Rechts, die sich seit Jahren engagieren. Fast allen fehlt es an ausreichender finanzieller Unterstützung. [mehr]

Flagge mit durchgestrichenem Hakenkreuz als Zeichen gegen Rechte Gewalt

Reaktion auf Neonazi-Terror Protest gegen rechts nimmt Formen an

Besonders Aachen und Dortmund gelten in NRW als Hochburgen des Rechtsextremismus. Um dem entgegenzutreten soll der Protest gegen rechts besser vernetzt werden. Außerdem fordert die Städteregion Aachen das Verbot einer gefährlichen regionalen Gruppierung. [mehr]

Familie Lohmeyer

Zivilcourage: Ein Beispiel aus Mecklenburg Die Lohmeyers und ihr Nazi-Dorf

Birgit und Horst Lohmeyer erhielten in Berlin den Bürgerpreis der Deutschen Zeitungen für ihre Standhaftigkeit gegen Rechtsradikale. In ihrem Heimatdorf, Jamel bei Wismar, setzen sie sich gegen eine Neonazi-Mehrheit ein. [NDR.de]



Montage: Innenminister Jäger, Verbotsschild vor NPD Demonstration

Innenminister Jäger will NPD-Verbot NRW hat V-Leute abgeschaltet

Die Innenminister von Bund und Ländern wollen heute über ein NPD-Verbotsverfahren beraten. NRW hat bereits jegliche Zusammenarbeit mit Verbindungsleuten, die in den Führungsgremien der rechtsextremen Partei für den Verfassungsschutz tätig waren, beendet. [mehr]

Montage: Aufmarsch von Neonazis, weiße Symbolfigur

Die Szene ausdünnen Verfassungsschutz hilft Aussteigern

Neonazis, die aus der rechten Szene raus wollen, können sich bei Felix Medenbach melden. Er ist Aussteigerbetreuer beim NRW-Verfassungsschutz. Bisher haben das staatliche Programm mehr als 120 Männer und Frauen genutzt. [mehr]

Anhaenger der NPD falten ein Plakat zusammen

Diskussion über neuen Verbotsantrag "Die NPD ist der Nährboden"

Nach der Mordserie von Neonazis ist erneut die Diskussion entbrannt, ob die rechtsextremistische NPD verboten werden sollte. Kanzlerin Merkel will die Erfolgsaussichten eines solchen Verfahrens prüfen lassen. Von NRW kann sie dabei keine Hilfe erwarten. [mehr]


Mutmaßlicher NSU-Helfer, Carsten S. (M.) wird von Beamten der Bundespolizei abgeführt

Offene Fragen nach Verhaftung Warum wurde Carsten S. nicht überwacht?

Der mutmaßliche Unterstützer der rechtsextremistischen Zwickauer Terrorzelle, der am Mittwoch in Düsseldorf festgenommen wurde, war dem nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz offenbar lange Zeit nicht bekannt. Im Landtag gab es dazu kritische Fragen. [mehr]

Montage mit Mann, der mit einem Fernglas durch eine Jalousie hindurch einen braunen Hintergrund mit kryptischem Text beobachtet

Wie Rechtsextreme das Internet nutzen Nazis im Netz: Freundliche Vatis und bunte Videos

Rechtsextreme nutzen das Internet, um rassistische Hetze und neonazistische Propaganda zu verbreiten - häufig in harmlos erscheinender Verpackung. Können Hackerangriffe wie zum Jahreswechsel helfen, diese Entwicklung zu stoppen? [mehr]

Polizeibeamte kehren nach einen Bombenanschlag am 19.01.2001 auf ein Lebensmittelgeschäft in Köln Scherben zusammen

Hinweise auf DVD Weiterer Neonazi-Anschlag 2001 in Köln?

Die Thüringer Neonazis sollen für einen weiteren Anschlag in Köln verantwortlich sein. Das teilte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Montagnachmittag mit. Dabei sei eine Deutsch-Iranerin 2001 durch eine Sprengfalle schwer verletzt worden. [mehr]


Razzia gegen Neonazis

Großeinsatz gegen Rechtsextremisten Bekannte Kölner Neonazis festgenommen

Die Polizei hat bei einem Großeinsatz gegen Rechtsextremisten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Thüringen mehrere Häuser durchsucht. Dabei wurden auch bekannte Kölner Neonazis festgenommen. [mehr]

Blick in die Keupstrasse in Köln-Mülheim

Erinnerung an Kölner Anschlag wird wach "Wie konnten die nur auf so eine Idee kommen?"

Nichts erinnert in der Keupstraße an die Explosion einer Splitterbombe vor sieben Jahren. Doch in den Köpfen der Besitzer eines Friseursalons ist der Anschlag bis heute präsent. 22 Menschen wurden damals verletzt, darunter auch einer der Salonbesitzer. [mehr]

Polizisten untersuchen die Trümmer der Bombenexplosion (Archivbild vom 09.06.2004)

Nagelbombe explodiert in Kölner Keupstraße (10.06.2004) Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln weiter

Archivbeitrag: Nach der Explosion einer Nagelbombe am Mittwoch (09.06.2004) in Köln tappen Polizei und Staatsanwaltschaft weiter im Dunkeln. Inzwischen ist die Spurensicherung abgeschlossen, jetzt werden die Funde von Spezialisten ausgewertet. [mehr]