Einwände aus NRW gegen AKW in Zeeland Grenzfall Atomkraft

Von Andreas Poulakos

In dem kleinen Ort Borssele in den Niederlanden, rund 200 Kilometer Luftlinie von Düsseldorf entfernt, soll noch in diesem Jahrzehnt ein neues Atomkraftwerk entstehen. Bürger von Nordrhein-Westfalen können noch bis Donnerstag (12.01.2012) schriftlich Einwände gegen das Projekt einreichen.

Kommentare zum Thema (57)

letzter Kommentar: 10.01.2012, 17:38 Uhr

Nils schrieb am 10.01.2012, 17:38 Uhr:
Für alle Atompaniker: In Borssele gibt es seit 1973 eine laufende DWR-Anlage (Hersteller KWU, Typ1) mit einer elektrischen Leistung von ca. 482 MW. Die nächste Ausbaustufe der KWU DWR war das Kraftwerk Biblis (Typ 2)...
Nils schrieb am 10.01.2012, 17:26 Uhr:
Na endlich mal ein Projekt in Strandnähe! Ich hatte eigentlich mehr an einen Job in San Onofre oder Diablo Canyon gedacht, aber Zeeland ist doch auch nett! Ich kann noch relativ einfach die Verwandtschaft im verarmten Deutschland besuchen und in kalten Wintern Obhut bieten. Alles super!!! So jetzt mich aber wieder um die laufenden Anlagen kümmern... VG Nils
Patrick schrieb am 10.01.2012, 16:42 Uhr:
das hat ja perfekt funktioniert! kurzerhand angerufen meine einwende geäussert die wurde schriftliche aufgenommen und wenns dann nähere informationen gibt dann bekommt man post ! und die dame am telefon war sehr freundlich !
Günter schrieb am 08.01.2012, 14:48 Uhr:
Das Gorleben für ein Endlager nicht geeignet ist steht seit 30 Jahren fest. Ob es überhaupt einen Ort gibt an dem man Atommüll Endlagern kann in Verantwortung für die nachfolgenden Generationen kann ich nicht beurteilen. Das hätte man aber klären müssen bevor man die Kernenergie ausbaut. Noch einmal es gibt seit einiger Zeit ein Kresbakataster für ganz Deutschland aus den gans klar hervor geht das es um sämtlich Atomanlagen signifikant erhöhte Krebswerte gibt . Es sind für diese erhöhten Krebswerte bisher noch keine anderen Erklärungen gefunden worden. Bei einigen AKWs war dies schon viele Jahre vorher bekannt. Aber eins hätten wir ja schon mal geklärt: Das jeder Bundesbürger auch EU-Bürger ist und als EU-Bürger sein gutes Recht ist gegen ein geplantes AKW zu demonstrieren auch wenn eine Grenze da zwischen ist.
Piratenstrom schrieb am 08.01.2012, 09:16 Uhr:
Offensichtlich meinen die Niederländer, nicht auf Versprechungen der Alternativen ihre Küstensicherung aufbauen zu können. Wir werden so viel Energie wie nie zuvor in Menschheitsgeschichte benötigen und können daher nicht irrwitzigen Energiesparphantasien von supergrünen Mitbürgern, die ihr Geld unkündbar fernab der Realität verdienen, nachhängen. Schon 1999 stand der Atomausstieg fest, aber Rot-Grün hatte kein echtes Alternativkonzept, im Gegenteil verhindert(e) die PV-Subvention 20 Jahre lang einen echten Atomausstieg. Unter Rot-Grün vermehrte sich Bürokratie und Einkommen der Banker, Versicherungen, Beamten aber nicht der notwendige alternative Strom zur jeder Tageszeit. weder CDU/CSU noch Rot-Rot-Grün haben stimmiges Konzept, so schaut es aus. Hand in den Mund-Politik nennt sich das wohl.
schwarzer Martin schrieb am 08.01.2012, 09:00 Uhr:
Günter -- Scheiben sie doch nicht so einen Quatsch. Es gibt keine erhöhten Krebsraten um die AKW. Es gibt in ganz Deutschland temporär erhöhte und niedrige Krebsraten die immer wieder schwanken. Und keiner weiß warum. Ich wohne in der Nähe vom Atomzwischenlager Ahaus, hier werden die Krebsraten im Krebsregister NRW ganz genau überwacht, auch da ist nichts anders, als wo anders, wurde gerade noch frisch hier in der Zeitung veröffentlicht . Obwohl unsere Ökolobby alles versucht, um etwas zu " beweisen " was nicht zu beweisen ist.
pro-pipeline schrieb am 07.01.2012, 23:13 Uhr:
@Günther, jaja die schlauen AKW-Gegner. Wo soll so ein Endlager denn hin? Müßig darüber zu diskutieren das Eins gefunden werden muss. Noch müßiger das egal wo, keiner dafür ist und die AKW-Gegner immer dagegen demonstrieren werden. So sieht die Lösung der ewig Gestrigen aus. Es gibt keine Lösung, nur das Recht auf Demonstrationsfreiheit, egal ob sinnvoll oder nicht. Die Märchen den Krebsraten können Sie sich Gott wer weiss.....
Günter schrieb am 07.01.2012, 22:17 Uhr:
Wenn jemand schreibt " die Niederländer ..." was meint er damit eigentlich? Meint er die niederländischen Bürger oder meint er die niederländische Regierung? Also die niederländischen Bürger, besonders diejenigen die um Bossele leben, werden sich garantiert über einen Besuch der deutschen AKW- Gegner freuen. Denn auch in Bossele hat das bereits bestehende AKW drastische Auswirkungen auf die Krebsrate. Die bosseler sind garantiert nicht für ein zweites AKW genau so wenig wie die Bürger in Gorleben nicht für ein Endlager dort sind.

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