Krankenkasse fordert Bettenabbau Wie viele Kliniken braucht das Land?

Von Lis Kannenberg

Aktuell gibt es 400 Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen. Zu viele? Das meint der Chef der Krankenkasse Barmer GEK und stößt damit auf Unverständnis bei Kliniken und Ärztekammer. Teilweise Zustimmung kommt von Gesundheitsökonom Jürgen Wasem.

Kommentare zum Thema (32)

letzter Kommentar: 04.01.2012, 12:14 Uhr

Marvin schrieb am 04.01.2012, 12:14 Uhr:
Es ist bekannt, dass es zuviele Kliniken gibt. Auf die Lobbyisten darf dabei nicht gehört werden.
Piratenpfleger schrieb am 04.01.2012, 08:29 Uhr:
BRD das Land der (Ab)Dichter und (Um)Denker wählt sich sein System nicht selbst. Der Euro als Ablenker, die Krise als Gelegenheit dahinter heimlich zu mauscheln, befördert BRD und Europa an die Spitze der Weltbürokratie. ES werden die verdianer und Beamtenzahlen erhöht, das beschreibt die Bürokratiekrake von Parkinsonschem Gesetz. Dabei benötigen wir nur ein Kernbeamtentum der Polizei und Steueraufsicht, nur eine staatlich finanzierte Gesundheitskasse, nur ein gerechtes Rentensystem mit bedingungslosem Grundeinkommen, aber so viele Rechte , wie sie selbst für sich beanspruchen,wollen die Politiker, Richter und Beamte dem gemeinen Volk nicht zubilligen. wie gesagt führt man lieber das Stück von Eurokrise auf, um von einem Sofa und Talkshow zur nächsten zu hetzen, um bloss nichts verändern also erarbeiten zu müssen. Das System wird permanent abgedichtet und allenfalls umgedacht.
rhedenser schrieb am 03.01.2012, 20:11 Uhr:
Abschaffen sollte mann die gefühlten tausend Krankenkassen und ihre völlig überbezahlten Vorstände wie diesen Dummschwätzer der Barmer.Dazu weg mit den vielen Länderparlamenten und Reduzierung des Bundestages und weg mit den Selbstversorgern von Politikern aller Parteien.Schluß mit dem verteilen Deutschen Geldes in der ganzen Welt.Dann ist endlich genug Geld für wichtige Dinge wie z.b der Krankenversorgung da.
Anonym schrieb am 03.01.2012, 14:58 Uhr:
Die Krankenversorgung kann ganz einfach verbessert und kostengünstiger gestaltet werden: 1. Reduzierung der Anzahl der Krankenkassen auf EINE 2. Umschulung der freigesetzten Vorstände und anderem Leitungspersonal zu Krankenpflegern und -pflegerinnen mit der entsprechenden Vergütung 3. Eine nach Grundschemen aufgebaute Therapie (heute macht jeder Chefarzt/Krankenhaus so sein eigenes Ding) Welche Probleme sind dann gelöst? 1. Kosten bleiben überschaubar 2. Therapien sind nicht Glückssache 3. Das bisherige Krankenkassenpersonal macht was sinnvolles
Ruhr-Pirat schrieb am 03.01.2012, 10:50 Uhr:
Wir brauchen Betten für Notfälle aber keine Bürokratie. Steuerfinanzierte Krankenkasse erspart KVs und PKs und viele der geballt ansässigen Apotheken. Zentrale Kassenapotheken und rigideres Pharmapreismanagement(wie im Ausland üblich) sparen mehr und sinnvoll, als den echten Notfall zum Russisch Roulette werden zu lassen. Die Zielrichtung gegen Privatisierung der Betten und unsinnige Auslastung ist schon klar, nur sollte bei Personen in leitender Position, die Fähigkeit das Kind mit dem Bade auszuschütten, eben nicht hervorstechen. Aber mit den Wahlen kann mehr unsinnige Pläne durchkreuzen als man annimtt, jedenfalls jetzt wieder mit den Piraten auf dem Operationsschiff.
andrea schrieb am 03.01.2012, 08:35 Uhr:
Die beiden Besserwisser sollen ordentlich krank werden - das wünsche ich Ihnen!
Dormus Hollem schrieb am 03.01.2012, 00:28 Uhr:
Die nächsten Büros der beiden Herren Experten könnte auf dem Flur ihres Bürogebäudes stehen. Das würde den Versicherten Unmengen an unnötigen Ausgaben für repräsentative Verwaltungsgebäude sparen. Offensichtlich müssen wir zur Zeiten des Kalten Kriegs mit ausgedehnten Verletztenzahlen unter der Zivilbevölkerung gerechnet haben, denn die Zahl der Betten ist in letzten Jahren bereits erheblich abgebaut worden. Für den Fall einer Epedemie (z. B. Grippe) stellen die Krankenkassen ihre Verwaltungsgebäude natürlich freiwillig und unaufgefordert als Behelfskrankenhäuser zur Verfügung? Übrigens: die Zahl der Vorstände von Krankenkassen wird sich mit der Zeit zusammen mit der sinkenden Zahl von Kassen ganz von alleine reduzieren.
Eifelyeti schrieb am 02.01.2012, 22:48 Uhr:
Gelle Herr Straub und Herr Wasem, dann lassen sie sich doch schon mal ein Bett für ihren nächsten Klinikaufenthalt reservieren, denn sonst könnte es ja passieren, dass wir sie wegen Überfüllung abweisen müssen, mit dem Hinweis, es im nächsten Jahr nochmal zu versuchen. Wenn sie dann noch leben. Und bitte etwas Vorkasse für die laufenden Verwaltungskosten, da wir ansonsten die Reservierung nicht garantieren können. (Satire Ende).

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