Gästebuch zu Kitas in Wohngebieten Die lieben Kleinen und der Lärm

Die Zeit drängt: Ab August 2013 sollen auch Einjährige einen Kita-Platz bekommen können. Aber wer soll sie erziehen? Und wo? Damit wenigstens die Raumfrage geklärt wird, will die Bundesregierung Kitas auch in reinen Wohngebieten erlauben. Proteste sind programmiert - oder? Sagen Sie uns die Meinung!


Kinder fahren in einer Kita auf Kinderautos
Bild 1 vergrößern +

Kinderlärm: Belästigung oder Musik in den Ohren?

Bisher dürfen Kindertagesstätten nur im Ausnahmefall in reinen Wohngebieten genehmigt werden - ein Unding, findet Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU): "Kinderlärm ist keine schädliche Umwelteinwirkung, vor der die Bürger mit einem Gesetz geschützt werden müssen." Deswegen sollen die Vorschriften im neuen Baugesetzbuch, das am Mittwoch (04.07.2012) auf den Weg gebracht werden soll, geändert werden. Kitas für die Familien im Quartier können dann direkt vor ihrer Haustür gebaut werden.

Kurze Wege für die Kleinen und ihre Eltern - einerseits. Andererseits ist es dann mit der Ruhe vorbei, die so vielen Deutschen heilig ist. Ist der Ärger programmiert? Oder freuen Sie sich, wenn die lieben Kleinen Leben in die Siedlung bringen?


Stand: 04.07.2012, 09.22 Uhr


Kommentare zum Thema (64)

letzter Kommentar: 09.07.2012, 11:59 Uhr

softie schrieb am 09.07.2012, 11:59 Uhr:
seltene Tiere sind auch wichtiger als die Menschenmasse !
noch grün hinter den Ohren schrieb am 06.07.2012, 16:37 Uhr:
Ich liebe Kinder, vorausgesetzt sie werden nicht vom Fernsehprogramm erzogen. Leider gibt es immer weniger davon, aber die Grünen kümmern sich lieber um seltene Tiere und deren roten Listen, verhindern Arbeitsplätze und Einkommen der potentiellen Eltern, es sei denn sie sitzen auf den unkündbaren Stellen, wie die meisten Grünen und deren Wähler. Dann gibts volle Pulle Elterngeld,statt Kitas. Aber der Kauder hats kapiert! Elterngeld und trotzdem sanken die Geburtenzahlen. Von den 5 Milliarden Euros fürs Elterngeld verschwendet gibts jetzt Kitas für alle und unentgeldlich ,ist neuer Versuch und ab gehts...
grüezi schrieb am 06.07.2012, 14:35 Uhr:
in den vielzitierten früheren Jahren 60er / 70er waren die Kinder von Ihren Eltern auch noch vernünftig erzogen worde, Ihnen wurden Grenzen aufgezeigt, sie lernten, auch die Interessen anderer zu achten.... heute lernen sie nichts mehr, außer, dass sie angeblich alle Rechte haben, von Pflichten keine Spur mehr..........................
kinderlos, zum Glück ! schrieb am 06.07.2012, 14:29 Uhr:
die immer wiederkehrenden abgedroschenen Sprüche, wie "die bezahlen unsere Rente, usw. kann ich nicht mehr hören ! Erstmal müssen die Erzeuger in der Lage sein, die Blagen so gr0ßzuziehen, dass die überhaupt Geld verdienen können und nicht zu blöd sind, einen Beruf zu erlernen, man kann froh sein, dass daraus nicht haufenweise Hartz IV-Empfänger werden, die wir dann auch noch durchfüttern müssen ! Selbstgerecht und egoistisch sind nicht die Kinderlosen, sondern die Eltern !!!
bella schrieb am 06.07.2012, 14:16 Uhr:
Ich bin keine "Hartz IV-nase" (allein schon der Begriff ist eine Frechheit), bin aber trotz ganztägiger berufstätigkeit gegen Kitas in reinen Wohngebieten ! was ist das für ein rechtsstaatliches Verständnis, wo Klagen für bestimmte Themen einfach nicht mehr zugelassen werden ?!! Was ist mit Senioren, die wohlverdiente Ruhe nicht mehr geniessen sollen, weil in der Nachbarschaft plötzlich so eine Erziehungsfabrik öffnet ! Wie wär's denn damit, wenn die Erzeuger der Kleinen sich mal selbst um Ihren Nachwuchs küm mern würden als nur in die Welt setzen und dann kümmert sich bitteschön die Gesellschaft darum, natürlich alles kostenlos und bequem !

Alle Kommentare anzeigen



tagesschau.de

  • "Report Mainz": NSU seit 2000 als Terrororganisation bekannt

    Der sächsische Verfassungsschutz hat den NSU bereits im Jahr 2000 als Terror-Organisation eingestuft. Das berichtet das ARD-Magazin "Report Mainz" unter Berufung auf interne Dokumente. Hätten die Behörden darauf richtig reagiert, wäre die Mordserie wohl vermeidbar gewesen.

  • Drohnen-Debakel: "Kontrolle und Verantwortung fehlen"

    Nach dem Aus für den "Euro Hawk" gerät Verteidigungsminister de Mazière immer stärker in die Kritik. FDP-Haushaltsexperte Koppelin beklagt "Schwachstellen" im Ministerium und erklärt gegenüber tagesschau.de: "Wir haben alle Fehler gemacht."

  • US-Senat: Apple-Chef Cook verteidigt Steuersparmodelle

    Apple-Chef Cook hat die Steuerpolitik seines Unternehmens im US-Senat verteidigt. Die Firma sei der größte Steuerzahler unter allen US-Unternehmen. Ein Senatsbericht hatte Apple vorgeworfen, Gesetzeslücken auszunutzen, um so Steuern zu vermeiden.

  • Irans Ex-Präsident Rafsandschani darf nicht zur Wahl antreten

    Wenn die Iraner im Juni einen Präsidenten wählen, wird neben sieben Konservativen nur ein einziger Reformer auf dem Wahlzettel stehen. Ex-Staatschef Rafsandschani wurde hingegen vom Wächterrat nicht zugelassen. Er hatte in der Vergangenheit auch Kritik geübt.

  • Hisbollah: Mehr als eine Miliz mit vielen Waffen

    Die USA haben die libanesische Hisbollah-Miliz schon länger auf der Liste der Terrororganisationen gesetzt. Nun erwägt auch die EU diesen Schritt. Doch die Hisbollah ist auch eine Art Staat im Staat - und das macht die Sache überaus kompliziert.

  • Paris: Rechtsnationaler erschießt sich offenbar aus Protest

    Ein Suizid in Notre Dame beherrscht derzeit die Schlagzeilen in Frankreich. Vermutlich aus Protest gegen die seiner Meinung nach zu liberale Politik erschoss sich dort ein rechtsnationaler Publizist. "Respekt" - so die erste Reaktion von Front-National-Chefin Le Pen.

  • Nach Tornado in Oklahoma: "Wir beteten wie verrückt"

    Nach dem Tornado im US-Bundesstaat Oklahoma herrscht vor allem in der Kleinstadt Moore Verzweiflung. In den Trümmern suchen die Helfer nach Vermissten, doch Regen erschwert die Arbeit. Präsident Obama kündigte umfassende Hilfe für die Region an.