Umfrage zum Internationalen Frauentag Gleiche Rechte, gleiche Pflichten?

Gleichberechtigung sollte selbstverständlich sein. Doch beim Verdienst etwa hinken Frauen Männern in Deutschland hinterher. WDR.de hat sich zum Internationalen Frauentag umgehört, wie Frauen ihren Alltag erleben. Wo gibt es Nachholbedarf - oder auch keinen?

Stand: 08.03.2013, 06.00 Uhr



Kommentare zum Thema (17)

letzter Kommentar: 09.03.2013, 10.09 Uhr

Oh je2 schrieb am 09.03.2013, 10.09 Uhr:
Verstaendlich zwar aus Genetischen Gruenden(bis Ackerbau und Viezucht blieb man ja max 3Jahre zusammen-dann konnten Kinder schnell genug laufen),aber man(n)\Frau muss ja nicht Steinzeit ausleben-oder?Ist doch nur gut das Mann und Frau unterschiedlich sind-so kann man sich ergaenzen.Das Genze ist immer mehr als die Summe seiner Teile!
Oh je schrieb am 09.03.2013, 10.08 Uhr:
Immer noch-really?Vor 46 Jahren fragten mich "Freunde"und Bekannte,als ich sagte ich wuerde heiraten:"Kann SIE denn kochen-kann SIE denn naehen,buegeln usw?"Auf emine Gegenfrage was SIE denn suchen wuerden als Ehefrau-ein Haushaelterin oder eine(n)Partner(in)-da erntete ich voelliges Unverstaendnis!Interessanterweise musste ich dann selbst meiner klugen Frau erst einmal klarmachen das ich NICHT ihr"boss"bin und ich nicht immer Recht habe.Das ich daher erwarte das sie mir Kontra gibt,wenn sie eine andere Sicht der Dinge hat.Dann aber wurde es wunderbar!Wir haben uns gestritten\Diskutiert wie die Kesselflicker und viel voneinander gelernt,insbesonders da wir beide in sehr unterschiedlichen Berufen arbeiteten und aus sehr unterschiedlichen Familien kamen.So etwas scheint aber heutzutage nicht mehr a la mode.Bei der kleinsten Kleinigkeit wirft man die Brocken hin und trennt sich.Verstaendlich zwar aus Genetischen Gruenden(bis Ackerbau und Viezucht blieb man ja max 3Jahre zusammen-dann ...
Margrit schrieb am 08.03.2013, 16.34 Uhr:
@Atheist contra Päpstin: Die Unterordnung der Frau unter den Mann hat schon eine viel ältere biblische Wurzel: Nach dem Sündenfall sagte Gott zu Eva (= Metapher für die Frau an sich) etwa so: "Du sollst auf deinen Mann bezogen sein, und er wird über dich herrschen": das ist aber als "Strafe" gemeint, nicht als ursprüngliche Schöpfungsordnung! Dort hat Gott die Eva dem Adam zur "Seite" gestellt - das ist die richtige Übersetzung statt des in der Lutherbibel stehenden Wortes "Rippe". Also, um in der Metapher zu bleiben: Gott hat die Eva nicht aus dem Hintern- oder Fußknochen des Adam geholt - aber bei Paulus finden wir leider wieder Äußerungen in dieser Richtung. Allerdings hörte ich, die seien gar nicht von ihm selbst, sondern ihm von Zeitgenossen unterstellt worden, die das Patriarchat wieder stärker betonen wollten entgegen "fortschrittlicherer" Strömungen...
Atheist contra Päpstin schrieb am 08.03.2013, 16.04 Uhr:
Wikipedia: Papst (von griechisch ??????, pappas, „Vater, Bischof) - sorry, aber bei allem guten Willen widerspricht schon die Bedeutung des Wortes einer Frau auf dem Papstthron. Wer katholisch ist, muss sich damit abfinden, dass das mit der Lehre unvereinbar ist. Der Papst ist quasi Nachfolger Paulus, der sagte "Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, (...) sondern sie sei still." Wer ein weibliches Kirchenoberhaupt wünscht, suche dies nicht bei den Katholiken. Diese sind per Definition für die Unterordnung der Frau unter männliche Herrschaft, Gleichberechtigung wird es dort niemals geben.
Margrit schrieb am 08.03.2013, 15.22 Uhr:
Bei mir entsteht allmählich der Eindruck, dass dort, wo die Frauen stark im Kommen sind, die Männer sich zurückziehen! Denn wie kann ich mir sonst erklären, dass heutzutage in Berufen wie Lehrer, Erzieher, Pfleger - und wie es scheint, zeichnet sich auch bei Ärzten allmählich solch eine Tendenz ab - immer weniger Männer anzutreffen sind? Da brauchen wir eine neue Gleichstellung - diesmal mit Akzent auf der männlichen Seite...

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