Pläne des NRW-Verfassungsschutzes: Aussteigerprogramm für Salafisten
Der NRW-Verfassungsschutz plant nach Medienberichten ein Aussteigerprogramm für Salafisten. Man sei jedoch erst in einem sehr frühen Stadium der Planungen, sagte der Sprecher des NRW-Innenministeriums WDR.de.

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Salafisten in Bonn (Symbolbild)
Der Chef des NRW-Verfassungsschutzes Burkhard Freier hat ein Aussteigerprogramm angekündigt. Man wolle an diejenigen rankommen, die in die Radikalisierung abzurutschen drohen, sagte am Samstag (22.12.2012) Jörg Rademacher, Sprecher des NRW-Innenministeriums, gegenüber WDR.de. "Kernpunkt ist, dass wir auf Augenhöhe mit den islamischen Verbänden nach einer Lösung suchen wollen." Es geht um einen "Ausstieg aus der extremistischen Szene, nicht aus der Religion", betonte Radermacher. Es sei ja nur ein radikaler Teil einer komplett friedvollen Religion.
"Geld wird zur Verfügung stehen"
Wie diese Maßnahmen konkret aussehen, konnte Radermacher nicht sagen. "Wir sind noch in einem sehr frühen Stadium." Das Programm werde sich schrittweise entwickeln und auf jeden Fall in Kooperation mit den muslimischen Verbänden entwickelt. Zur Finanzierung des geplanten Aussteigerprogramms konnte der Ministeriumssprecher auch noch keine Angaben machen, versicherte jedoch: "Geld wird zur Verfügung stehen, wenn es erforderlich ist."
Stand: 22.12.2012, 11.41 Uhr
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Kommentare zum Thema (51)
letzter Kommentar: 27.12.2012, 05:11 Uhr
- kleinundbissig schrieb am 27.12.2012, 05:11 Uhr:
- Greifen Sie dann in die "Diätenkasse" oder wie gewohnt wieder in die "Sozialkassen", Herr Rademacher?
- Anonym schrieb am 27.12.2012, 04:49 Uhr:
- passt doch, oder: Nach Attacke Staatsschutz eingeschaltet (WDR; 18.01 Uhr): Eine schwere Körperverletzung in Bonn-Endenich hat dazu geführt, dass der Staatsschutz eingeschaltet wurde. Ein Inder wurde am Heiligen Abend (24.12.2012) von zwei Passanten aufgefordert, zum Islam zu konvertieren. Als er weiterging, schlugen die beiden Täter den Mann nieder und schnitten ihm in die Zunge. Die Polizei sucht nach Zeugen.
- Werner schrieb am 26.12.2012, 12:56 Uhr:
- @Otto: Mit rechtsnational oder Rassismus hat das nichts zu tun! Und den "Mop", richtig Mob, verbiete ich mir! In einem, lieber Otto, gebe ich ihnen recht, die Politik wird von der Mehrheit der Bürger in diesem Land bestimmt. Sie werden es erleben, die Mehrheit ist sicher nicht rechtsradikal hat aber von der unreflektierten Zuwanderungspolitik und dem Schmusekurs mit gefährlichen Zuwanderern die Nase langsam voll. Das Thema muß und wird von den etablierten Parteien bearbeitet werden denn das ist ein Thema der großen Mehrheit im Land. Der Reflex kritische Bürger direkt in die rechte Ecke zu zwängen wird nicht mehr lange funktionieren. Ich bin definitiv kein Rechter, sondern CDU Mitglied und gut bürgerlich in der Mitte der Gesellschaft verankert. Rechtsradikale Parteien lehne ich ab! Das Problem der unreflektierten Zuwanderung in Deutschland wird von der Mitte der Gesellschaft ausgehend verändert werden! Das ist nur eine Frage der Zeit.
- Ein Bürger aus NRW schrieb am 26.12.2012, 12:17 Uhr:
- Aussteigerprogramm für Salafisten? Etwa so wie ein Aussteigerprogramm für Rechtsradikale? Welche geistigen Tiefflieger haben sich denn solch einen Schwachsinn ausgedacht? Ein Aussteigerprogramm für religiöse Fanatiker kann von der Sache her schon nicht funktionieren! Was krebsen bei uns in Deutschland eigentlich für Pseudoexperten durch die "Dienste" Langsam wird deutlich warum der Verfassungsschutz bei echten Bedrohungen so schrecklich versagt. Bei den fragwürdigen "Experten" die sich dort sammeln ist das kein Wunder! Langsam glaube ich auch, das wir den Verfassungsschutz komplett abschaffen sollten, einen Schutz stellt dieser Dienst nämlich definitiv nicht dar, eher eine nicht unerhebliche Gefahr! Das kann jeder Bürger ja immer noch sehr gut am Umgang mit dem rechten Terrorismus und der NSU beobachten. Mir wird Angst und Bange bei der Vorstellung das solches Personal unsere Verfassung und unser Land schützten soll!
- otto schrieb am 26.12.2012, 11:53 Uhr:
- Ist ja widerlich sogar über Weihnachten verbreiten unsere "Problemdeutschen", die "national denkenden Patrioten" (in Wahrheit rechtsextremistische Spinner) ihre rassistischen Parolen! Gut das dieser Mop bei uns nichts zu sagen hat und die Politik von der Mehrheit der Bürger dieses Landes bestimmt wird!
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