Wetter - Rückblick und Ausblick: An Silvester gibt's nur Funkenregen
Warm, wolkig und wenig Regen: Wer Montagnacht unter freiem Himmel auf 2013 anstoßen will, braucht keine Angst vor kalten Händen oder nassen Füßen zu haben. Das Ende eines Wetter-Jahres, das etwas sonniger und wärmer als sonst ausfiel.

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Schirm aufspannen unnötig: An Silvester bleibt es trocken
Silvester wird es tagsüber wolkig, aber eher trocken sein. Dazu gibt es Temperaturen von sehr milden 11 Grad, die sich bis Mitternacht halten. Nur oberhalb von 500 Metern, so WDR-Wetterexperte Rainer Buchhop, sinken sie dann auf 2 bis 5 Grad. Regen fällt aber auch dann nicht - jedenfalls in den meisten Teilen des Landes. Nur für den Niederrhein, also den Raum Kleve, Kalkar und einzelne Gebiete des Münsterlands, sieht der Meteorologe schwarz: "Um Mitternacht ist der Regen schon da oder kommt gerade rein. Der Rest hat gerade noch Glück." Das Regengebiet schraube sich dann nach Süden: "Aber wenn das das Siegerland oder die Zülpicher Börde erreicht, liegen die meisten Leute schon im Bett."
Neujahr im Bett bleiben?
Da könnten sie am nächsten Tag genau so gut bleiben. Es regnet sich nämlich ein, und die Temperaturen sinken auf 4 bis 7 Grad. In den höchsten Lagen, etwa im Rothaargebirge, fällt am Neujahrstag sogar etwas Schnee. "Aber das ist kein Wintereinbruch", dämpft der Wetter-Experte möglicherweise aufkommende Vorfreude, "und es auch keiner in Sicht." Immerhin wird es am Mittwoch wieder trocken - gerade rechtzeitig für den Wiedereinstieg in den Alltag.
Der Kahle Asten als dunkler Punkt

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Weihnachtliche Wetter-Kapriolen
Zum Jahresende haben die Meteorologen die Daten der vergangenen Monate ausgewertet, Ergebnis: Über das ganze Jahr betrachtet lagen die Temperaturen um ein Grad höher als im Zeitraum von 1961 bis 1990, auf den sich die Statistiker nach wie vor beziehen. Dabei gab es Extreme in beiden Richtungen: Der 7. Februar war mit Temperaturen bis zu minus 13 Grad der kälteste Tag des Jahres. Der heißeste war der 19. August: In Pulheim-Brauweiler wurden fast 39 Grad gemessen, in manchen Gebieten war es seit Beginn der Wetteraufzeichnungen nicht so heiß.
Ähnlich schwankten auch die Regenmengen im Land: Einige Monate waren zu trocken, andere viel zu nass. Im Bergischen Land und besonders im südlichen Märkischen Kreis gingen 1.400 Liter pro Quadratmeter runter - deutlich mehr als im Rest des Landes, wo durchschnittlich 818 Liter fielen. Durchschnittlich betrachtet, schien die Sonne sogar etwas mehr als sonst. Ausnahme: Der Kahle Asten bekam sie so selten zu sehen, dass er als wolkigster Punkt Deutschlands gilt.
Stand: 30.12.2012, 13.01 Uhr
Kommentare zum Thema (2)
letzter Kommentar: 30.12.2012, 08:03 Uhr
- L. Müller schrieb am 30.12.2012, 08:03 Uhr:
- Hoffentlich wird es richtig doll stürmisch. Dann können die meisten mal schön die Zündschnüre in Ruhe lassen. Denn merke: Folgen durch falschen Umgang mit Feuerwerksartikeln (z.B. Hausbrand usw.) ist höchst strafbar!
- Frank Menke schrieb am 29.12.2012, 17:09 Uhr:
- Wie ist denn der Bezugszeitraum des langjährigen Mittels? Das ist durchaus wichtig zu erfahren, macht es nämlich meist einen großen Unterschied, ob sich die Werte auf 1969-1990 oder 1981-2010 beziehen. Ohne die Angabe des Bezugzeitraumes machen die Aussagen leider keinen Sinn.
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