Fahrbahndecke provisorisch ausgebessert: (Fast) freie Fahrt auf der Autobahn 45
Die A 45, die komplett wegen Bergschäden komplett gesperrt werden musste, ist ab Sonntagmittag (05.02.2012) wieder frei. Allerdings konnte die Fahrbahndecke nur notdürftig geflickt werden, weil es einfach zu kalt war. Deswegen gilt in beiden Richtungen Tempo 60.

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Freie Fahrt mit Einschränkungen
Die Fahrbahndecke ist geflickt und glattgefräst worden, hieß es bei Straßen.NRW. Rundum erneuert ist sie allerdings noch nicht, weil die Minusgrade die Arbeiten immer noch behindern. "Sobald es die Temperaturen zulassen, werden wir das angehen", so die Sprecherin. "Dann legen wir zwei oder drei Nachtschichten ein." Solange müssen sich die Autofahrer noch an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten.
Tagesbruch mitten auf der Fahrbahn
Die Autobahn 45 zwischen Dortmund-Süd und dem Kreuz Dortmund/Witten ist seit dem 17. Januar gesperrt. Grund ist ein plötzlich aufgetretener Tagesbruch, der zu Löchern in der Fahrbahn führte. Eine Spezialfirma war seitdem damit beschäftigt, mit Bohrgeräten nach weiteren Hohlräumen im Erdreich zu suchen und diese dann mit Zement zu verfüllen. Auf der gesperrten Strecke müssen 2.000 Quadratmeter Fahrbahn erneuert werden.
Frost legt zeitweise Maschinen lahm

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Erst Heizen, dann arbeiten
Der Dauerfrost der vergangenen Tage hatte Arbeitern und Maschinen zugesetzt. Teilweise ging nichts mehr, da Baumaterial, Wasser und Bohrer bei der Kälte eingefroren waren. Um ein Weiterarbeiten zu gewährleisten, stellte Straßen.NRW dann ein 6 mal 15 Meter großes beheiztes Zelt auf der Autobahn auf. Einen Tag lang liefen die Gebläse auf Hochtouren, um das Baumaterial, die Bohrmaschinen und das Wasser wieder aufzutauen. Mit Erfolg: Seit Mittwochnacht (01.02.2012) wurde wieder gebohrt, und die Löcher wurden aufgefüllt. Am Samstag (04.02.2012) wurde die Fahrbahn provisorisch mit Gussasphalt erneuert, festgefrorener Zement und Bohrschlämme abgefräst.
Stand: 05.02.2012, 12.08 Uhr
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Kommentare zum Thema (1)
letzter Kommentar: 05.02.2012, 18:35 Uhr
- MG schrieb am 05.02.2012, 18:35 Uhr:
- Jeder vernünftige Mensch muss einsehen, bei der Kälte und im Winter geht nicht viel, alles Arbeitserschwernis die man bei wärmeren Wetter nicht so hat. Nur Flickwerk, Provisorium, so wird das nichts. Das Dilämma ist das jahrelang die Straßen vernachlässigt wurden, die dafür eingenommenen Steuergelder wurden zweckentfremdet und so bekommt man jetzt die Rechnung präsentiert. Deutschlands Straßen sanieren, ein Fass ohne Boden. Am besten den Flugschein machen und ein Kleinflugzeug kaufen da gibt es nur Luftlöcher und ab und zu Böen so da es schaukelt. Fast wie auf unseren Straßen...
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