Unfall auf A1 bei Burscheid FDP-Politiker bei Unfall schwer verletzt

Der Düsseldorfer FDP-Politiker Alexander Alvaro ist in der Nacht auf Samstag (23.02.2013) auf der A1 bei Burscheid schwer verunglückt. Der Vizepräsident des Europaparlaments fuhr in ein anderes Fahrzeug und erlitt schwere Hirnverletzungen. Ein weiterer Autofahrer kam ums Leben.


Der Pkw des Vizepräsidenten des EU-Parlaments, Alexander Alvaro, liegt in der Nacht zu Samstag  nach einem Unfall auf der Autobahn 1 zwischen Burscheid und Leverkusen
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Unfallstelle auf der A1 bei Burscheid

Der Unfall ereignete sich laut Polizei in der Nacht auf Samstag (23.02.2013), nachdem ein Opelfahrer auf der A1 in Höhe Burscheid mit seinem Wagen ins Schleudern gekommen war. Der 21-jährige Fahrer aus Münster, der einen 15- und einen 16-Jährigen an Bord hatte, soll mit überhöhter Geschwindigkeit auf der mittleren Spur gefahren sein. "Der Wagen schleuderte hin und her und kam dann auf der Fahrbahn zum Stillstand", schilderten Zeugen laut Polizeibericht die Situation. Anschließend fuhr Alvaro mit seinem Audi in die Unfallstelle und rammte den Opel. Der Fahrer des Opels starb an der Unfallstelle, seine beiden Mitinsassen wurden schwer verletzt.


Alexander Alvaro
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EU-Parlamentsvize Alexander Alvaro

Alvaro erlitt laut "Bild am Sonntag" schwere Hirnverletzungen. Ein Sprecher der FDP-Fraktion im Europaparlament bestätigte den Bericht. Der genaue Ablauf des Unfalls war am Sonntag nach Angaben der Polizei noch nicht geklärt. Ob der 21-Jährige vor oder nach dem Zusammenstoß mit Alvaros Auto aus seinem Wagen geschleudert wurde, werde von Sachverständigen ermittelt, sagte eine Polizeisprecherin WDR.de. Die Autobahn musste in Richtung Köln bis 9.15 Uhr komplett gesperrt werden.

Seit 2012 Vizepräsident des EU-Parlaments

Der 37-jährige Alvaro, der in Bonn geboren wurde und sein Wahlkreisbüro in Düsseldorf hat, ist seit 2003 Mitglied des FDP-Bundesvorstandes. Er sitzt seit 2004 im Europaparlament und wurde 2009 wiedergewählt. Im Januar 2012 wurde er in Straßburg zu einem der 14 Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments gewählt. Martin Schulz (SPD), Präsident des Europaparlaments äußerte sich "tief schockiert" über den Unfall. "All meine Gedanken und Hoffnungen sind bei meinem Freund und Kollegen Alexander Alvaro und seinen Nächsten", sagte er der "Bild am Sonntag". Auch der NRW-FDP-Vorsitzende Christian Lindner sowie Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr zeigten sich schockiert über den Unfall ihres Parteifreundes. Rainer Brüderle, Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion, teilte am Samstag mit: "Wir sind geschockt und hoffen, dass  Alexander Alvaro mit Hilfe der Ärzte wieder genesen kann. In Gedanken sind wir bei Alexander Alvaro und seiner Familie."

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Stand: 24.02.2013, 10.57 Uhr