Laster geborgen: A3 bei Duisburg wieder frei
Der Stau auf der A3 in Fahrtrichtung Köln hat sich fast aufgelöst. Am Freitagmorgen (12.10.2012) war es zu erheblichen Behinderungen gekommen, nachdem ein Laster in der Nacht Feuer gefangen und die Autobahn blockiert hatte. Die Bergungsarbeiten sind inzwischen beendet.
Gegen 22.30 Uhr war ein Obst- und Gemüselaster aus den Niederlanden in Brand geraten. Wahrscheinlich war ein technischer Defekt im Kühlaggregat die Ursache, so ein Sprecher der Polizei am Freitagmorgen (12.10.2012). Der Fahrer konnte sich vor den Flammen in Sicherheit bringen und blieb unverletzt, der Lkw dagegen brannte aus.
Die Autobahn wurde zwischen den Anschlussstellen Kreuz Kaiserberg und Duisburg-Wedau zunächst komplett gesperrt. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, die Vollsperrung wurde nach einigen Stunden wieder aufgehoben. Die Bergung erwies sich aber als schwierig: Erst um 11 Uhr war der Laster aus dem Weg und von der Autobahn geräumt.
Nur noch ein Fahrstreifen gesperrt
Der Berufsverkehr kam damit schwer ins Stocken. Da das Fahrzeug zwei der drei Spuren blockierte, staute sich der Verkehr am Morgen auf einer Länge von 15 Kilometern. Gegen Mittag war der Stau auf zwei Kilometer zurückgegangen.
Stand: 12.10.2012, 11.20 Uhr
Kommentare zum Thema (11)
letzter Kommentar: 13.10.2012, 00:01 Uhr
- Maik schrieb am 13.10.2012, 00:01 Uhr:
- Nachtrag: die dadurch verloren ginge. Solange die DB AG nichtmal den Personenverkehr Just-in-Time geregelt bekommt, ist auf solche Experimente (Gütertransport mit der Bahn zur Strassenentlastung) deffinitiv zu verzichten. Lastwagen wird es immer geben. Denn, sind wir mal ehrlich: Welcher Endkunde (Auftraggeber in so einem Fall) möchte denn 1. 3 bis 4 mal so lange auf seine Waren warten und 2. den mindestens doppelten bis dreifachen Preis zahlen, weil er neben dem Produkt auch noch 2 Spediteure, und die DB AG bezahlen muss?? Das hat dann nichts mehr mit Wirtschaftlichkeit zu tun. Einen normalen Herd müsste man dann für ca 900 Euro kaufen, damit auch alle Hände, durch die der Herd gegangen ist, angemessen entlohnen könnte. @Stefan65: Nicht jeder Auflieger ist für den Bahntransport vorgesehn bzw einsetzbar. Aufgrund der Beschaffenheit des Fahrgestells, des Aufbaus usw. Die meisten Spediteure, die mal solche Auflieger hatten, haben sie wieder entsorgt, weil es unrentabel war.
- Maik schrieb am 12.10.2012, 23:53 Uhr:
- @Anoymus:Wenn ich etwas schroff rüber kam, dann sorry. Nur bei solch sinnlosen Beiträgen wie dem von Max fehlt mir das nötige feingefühl. Schließlich und endlich handelt es sich hier NICHT um einen Unfall, sondern um nen Brand. Zum Thema Güter auf die Bahn sieht die Sachlage doch so aus, dass nur große Unternehmen (Autohersteller hauptsächlich) einen Bahnanschluss haben. Schreinerei Müller, Meier, Schulze in Gummersbach jedoch nicht. Somit fällt ein problemloser Bahntransport schonmal weg, dennnnn es müste ein Lkw vom Firmengelände zum nächsten Güterbahnhof, der auch in der Lage ist, sperrige Güter umzuschlagen. Dies müsste dann geschehn, die Bahn müsste noch andere Güter aus der Ecke haben, die dann natürlich auch passend in die Endverbraucherrichtung des Tischlerstückes gingen, ansonsten sind mit dutzenden Zwischenstops zu hohe Standzeiten, was den Preis enorm anhebt. Zudem muss noch ein Lkw die Ware am Endgüterbhf abholen und zum Endkunden bringen. Zu Kostenintensiv und zu viel Zeit
- Elton schrieb am 12.10.2012, 15:33 Uhr:
- Stefan 65.... mal überlegen....wieviele Güterbahnhöfe gibt es in Deutschland ? Koffer sind in der Regel fest mit dem LKW verbunden fallen also aus weil beladen eines Zuges mit LKW scheiter zum einen an den geeigneten bahnhöfen und zum anderen an der logistik. Bleiben noch Container , gorßer Nachteil die können nur von hinten be und entladen werden..sehr großer Zeit und Kostenaufwand , bleiben noch die Brücken. die wiederum sind nicht so einfach mal eben auf einen Zug zu setzen da sie für sowas nicht ausgelegt sind. Ansonsten prima Idee....bloss ...wer ist bereit auf alles einen Tag länger zu warten oder gar 2-3 ? Vorallem bei Lebensmittel....Stell Dir vor Du bist nach 18 Uhr im Supermarkt und keine frische Ware ist da weil der Zug verspätung hatte und die LKW´s die die Ladung übernehmen sollte in der Schlange am Frachtterminal der Bahn stehen. Bahn ist eine Lösung für viele Güter...vorraussgesetz Du und alle anderen könnte auf 24 Std Awnsunfwn und alles auf Vorrat verzichten.
- Anonymus schrieb am 12.10.2012, 15:29 Uhr:
- zu "Maik" und MaxMöglich: Maik schreibt: "Sag mal Max: Alles ok bei dir??" und "Ohne Lkw geht es nicht. Auch in D nicht. Nen paar Sekunden nachdenken werden das klar machen." Das bzieht sich offenbar auf Max Möglich "Ich finde es immer wieder erstaunlich dass sich ein Land wie Deutschland von der LKW-Lobby eine derart anachronistische Art des Gütertransports aufdrücken lässt. LKW mögen in wenig entwickelten Ländern ohne intelligentere Infrastruktur das Mittel der Wahl sein um etwas zu transportieren, in einem entwickelten Land sollten dann aber geeignetere Möglichkeiten genutzt werden." Abgesehen davon, dass der Kommentar von Maik im Ton unangemesen ist übersieht Maik, dass dem Kommentar von MaxMöglich in der Sache durchaus sehr viele Gedanken zugrunde liegen. Gedanken die sich in Dtld. derzeit noch viel zu wenige Menschen / Steuerzahler / Bürger / Politiker machen.
- Stefan65 schrieb am 12.10.2012, 13:38 Uhr:
- @Oxe und @vierteldöner: die "echte" Alternative gibbet tatsächlich: "Mehr Güter von der Straße auf die Bahn", hieß es doch noch vor geraumer Zeit. Warum fahren immer mehr LKW mit Wechselbrücken, -koffern, -aufliegern usw. über lange Strecken auf der Straße - z.T. noch mit grünen, also steuervergünstigten Kennzeichen (!), wo die Bahn doch hunterte dafür vorgesehener Waggons zur Verfügung hat??
Alle Kommentare zu "Laster geborgen:A3 bei Duisburg wieder frei" anzeigen
Seite teilen
Über Soziale Medien