Gästebuch: Armuts- und Reichtumsbericht Reiche werden immer reicher

Etwa zehn Prozent der Reichen teilen sich in Deutschland die Hälfte des gesamten Privateigentums und vermehren es stetig. Normalverdiener und der Staat haben dagegen immer weniger auf der hohen Kante. Arbeiten Sie auch daran, bald zu den Superreichen zu gehören?


Der aktuelle Entwurf zum Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung bringt, laut Presseberichten, deutliche Zahlen zutage. Der private Reichtum ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. So soll sich das private Nettovermögen, laut Bericht, allein in den letzten zehn Jahren von 4,6 Billionen Euro auf rund 10 Billionen Euro erhöht haben - und das mitten in der Krise. Das Vermögen des Staates wird dagegen kleiner. In den letzten zehn Jahren sank es um etwa 800 Milliarden Euro.

Gerecht, ungerecht oder erstrebenswert?

Etwa fünf Billionen Euro, also etwa die Hälfte des deutschen Nettoprivatvermögens, teilen rund zehn Prozent der Bevölkerung unter sich auf. Die Zahlen machen unter anderem deutlich, dass die Unterschiede zwischen "arm" und "reich" in Deutschland immer größer werden. Doch macht Geld glücklich? Sind die Superreichen zufriedener als der Durchschnitt? Was glauben Sie? Ist "superreich werden" für Sie der Weg zum persönlichen Glück? Oder finden Sie die Verteilung des Geldes in unserem Land einfach nur als totale Ungerechtigkeit?


Stand: 18.09.2012, 11.58 Uhr


Kommentare zum Thema (153)

letzter Kommentar: 22.09.2012, 14:54 Uhr

realist schrieb am 22.09.2012, 14:54 Uhr:
2 schritt: ein gesetzlicher mindestlohn von 14 euro, egal welche branche, mimijobs ganz stark reduzeiren, leiharbeit abschaffen, steuern für unternehmer hoch setzen auf min 60 %
realist schrieb am 22.09.2012, 12:16 Uhr:
ein erster schritt in die richtige richtung, wäre das die lohn und einkommenssteuer sofort abgeschaft wird, geringe einkommen bis 50.000 euro brutto jahreseinkommen brauchen nicht auch noch versteuert werden. spart auch eine menge arbeit und lohnkosten in den finanzämtern.
realist schrieb am 21.09.2012, 20:46 Uhr:
die verhältnissmäßigkeit ist nicht mehr gegeben, die die meinen sie wären die leistungsträger verdienen zu viel für ihre arbeit, da sie in wirklichkeit dafür zu wenig arbeiten. aber die arbeitnehmer die die leistung erbringen werden abgewertet und als nicht so gebildet und als nicht risikofreundlich dargestellt. also wer 45 jahre gut und treu seine arbeit leistet ist nichts mehr wert und dann noch eine rente verlangen die den verdienten lebensabend sichert, das geht doch nicht! armes deutschland wo kommen wir hin....
Anonym schrieb am 21.09.2012, 00:09 Uhr:
Ich finde jeder der 40 Stunden in der Woche arbeitet sollte von seinem Geld gut leben können. Das ist aber heute nicht mehr der Fall weil Andere von seiner Arbeit viel mehr profitieren wie er selber.
WDR.de schrieb am 20.09.2012, 17:42 Uhr:
@realist - Kommentar wurde entfernt. Bitte üben Sie Ihre Kritik sachlich und respektvoll, hier soll konstruktiv diskutiert werden.

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