A4 nach Unfall stundenlang gesperrt Gefahrgut-Transporter umgekippt

Ein Gefahrguttransporter ist in der Nacht zu Samstag (23.03.2013) auf der A4 bei Köln verunglückt. Die Autobahn blieb bis mittags gesperrt. Der Silozug war mit 20 Tonnen Propangas gefüllt. Der 70 Jahre alte Fahrer wurde leicht verletzt.


Ein LKW mit Gefahrgut (Gas) liegt am 23.03.2013 nach einem Unfall neben der Autobahn A4 bei Köln
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Der Gefahrguttransporter war mit 20 Tonnen Propangas gefüllt.

Nach Angaben der Polizei war der Fahrer nachts um 2 Uhr auf der A4 zwischen dem Kreuz Köln West und der Anschlussstelle Köln-Klettenberg nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, der Transporter kippte um. Der 70-Jährige sagte aus, er habe den Unfall aus einer "Unachtsamkeit" heraus verursacht. Das geladene Butan trat laut Polizei nicht aus. Die Autobahn blieb bis mittags gesperrt. Gas und Kraftstoff mussten abgepumpt, der Lkw geborgen und die Leitplanken erneuert werden. Weil Autofahrer die Autobahn kurz vor der Unfallstelle am Kreuz Köln-West verlassen konnten, sei es nicht zu größeren Staus gekommen, sagte der Polizeisprecher.


Stand: 23.03.2013, 16.38 Uhr


Kommentare zum Thema (18)

letzter Kommentar: 27.03.2013, 10:44 Uhr

Holger schrieb am 27.03.2013, 10:44 Uhr:
@Anonymous 25.03.2013, 15:51 Uhr: Wenn dieser Mensch seinen Job 40 Jahre lang gemacht hat und nun von seiner Rente nicht leben kann hat er entweder viel zu hohe Ansprüche oder große dumme Fehler gemacht. Das ist aber kein Grund weiter Fehler zu machen. Er könnte statt seine Mitmenschen zu gefährden und Gefahrgut-Transporter zu fahren z.B. die Hunde der Nachbarschaft ausführen oder als Miet-Opa Kinder beglücken ect. Hauptsache solche Leute kommen nicht mehr auf den "Bock" und schaukeln gefährliche Fracht durchs Land!
Holger schrieb am 27.03.2013, 10:31 Uhr:
@@Holger: Genau deswegen sollte der Gesetzgeber dafür sorgen, dass die Selbstüberschätzung der Senioren nicht zu einem Risiko für andere Verkehrsteilnehmer wird. Von mir aus können sie sich kringelig, eckig oder rund lachen. Ich setze auf den Gesetzgeber und hoffe das es bald endliche klare Vorgaben und Kontrollen gibt.
@Holger schrieb am 27.03.2013, 09:09 Uhr:
Sorry-aber ich(68)lach mich kringelig!Gut,von Flensburg bis Marsaille fahr ich nicht mehr in einem Rutsch-aber bis Freiburg allemal.Was die Reflexe angeht-bei einer rally versaege ich allemal 90% der 20jaehrigen!Nur weil jemand die 100m nicht mehr in 11sec laufen kann,faehrt er noch lange nicht schlecht Auto\LKW!Die Jungen koennen sich doch gerade mal am Lenkrad festhalten und aufs Gaspedal treten-Autofahren aber,was ist das-das ist da Fehlanzeige.Gibt wenige neben die ich mich als Beifahrer setzen wuerde und dann ein Nickerchen halten ;)
Anonymous schrieb am 25.03.2013, 15:51 Uhr:
Reflexe schön und gut. In diesem Fall war es jedoch, wie im Artikel steht, Unachtsamkeit. Somit stimme ich ihnen zwar asnatzweise zu, in diesem Fall ist die Haltung jedoch irrelevant, da nicht der Grund für den Crash. Die Frage ist jedoch auch: Was soll dieser Mann mit 70 sonst machen, wenn er fast 40 Jahre diesen Job gemacht hat, aber jetzt zu wenig Rente bekommt, um normal leben zu können?? Selbst wenn er nur 20 Jahre als Fahrer womöglich tätig war, so is das ggf sein letzter Job gewesen. Somit hat er da noch Kenne und Erfahrung. Oder soll er sich zu Hause hinsetzen und auf den Tod warten, weil er mit seiner kleinen Rente eh nich mehr machen kann als das?? @Rainer: So lange diese Systeme abschaltbar sind, kann man noch so viel Technik einbauen. Ich stelle den Bremsassistenten grundsätzlich aus, da der mir schonmal ne Vollbrmesung reingedrückt hat, nur weil ein Pkw beim Auffahren auf die BAB leicht über den Strich auf meine Spur kam. Hätt ich nen Fzg hinter mir gehabt, hätts gekracht.
Holger schrieb am 25.03.2013, 15:23 Uhr:
Erfahrung ist gut und schön aber nicht alles. Konzentation und Reflexe, beides nimmt im Alter ab, sind mindestens genauso wichtig! NEIN, mit 70+ sollte keiner megr Gefahrgut LKW durch die Gegend schaukeln. Normale Autofahrer ab 70 sollten aus den gleichen Gründen jährlich ihre Eignung zum führen eines KfZ nachweisen müssen.

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