Lkw stürzt von Brücke auf A42 Unfallursache weiter unklar

Der schwere Unfall auf der A42, bei dem ein Lkw 20 Meter in die Tiefe stürzte, gibt der Polizei weiter Rätsel auf. Ein Lastwagen war am frühen Montagmorgen (06.08.12) zwischen Essen und Bottrop von einer Brücke gestürzt, der Fahrer kam ums Leben.


Unfallstelle des zerstoerten Lkw der von einer Bruecke der Autobahn A 42 gestuerzt ist.

Das Fahrzeug durchbrach zwischen dem Autobahnkreuz Essen-Nord und Bottrop-Süd die Leitplanke und das Brückengeländer und stürzte rund 20 Meter tief auf ein Firmengelände im Essener Hafen. Die Polizei hat bislang keine Hinweise zur Unfallursache und sucht nach Augenzeugen. "Es hat niemand gesehen, wie das Fahrzeug verunglückt ist", sagt Sprecher Jochen Schütt zu WDR.de. Aufgrund der Fahrzeugdaten, die bislang ausgewertet wurden, ereignete sich der Unfall um kurz nach drei. Doch erst um 4.30 Uhr alarmierte ein Autofahrer die Polizei, weil er beim Vorbeifahren die beschädigte Leitplanke bemerkt hatte. Als die Rettungskräfte kurze Zeit später am Unfallort eintrafen, war der Fahrer im Führerhaus eingeklemmt. Der 62-Jährige aus dem münsterländischen Beckum konnte nur noch tot geborgen werden. Die Ergebnisse der Obduktion werden für Donnerstag erwartet, teilte ein Sprecher der Polizei Düsseldorf auf WDR-Anfrage mit.

Es dauerte bis zum Montagnachmittag, bevor die Bergung des mit Keksen beladenen Fahrzeugs und die Ermittlungen an der Unfallstelle beendet waren. Wegen der Bergungs- und Reparaturarbeiten musste der rechte Fahrstreifen in Richtung Kamp-Lintfort bis zum Mittag gesperrt werden, der Verkehr staute sich auf mehreren Kilometern.

Schwerer Unfall auf A42 Video Schwerer Unfall auf A42 (01:17 Min.) WDR aktuell vom 06.08.2012

Schwerer Unfall auf A42


Stand: 07.08.2012, 15.13 Uhr


Kommentare zum Thema (47)

letzter Kommentar: 10.08.2012, 09:50 Uhr

Solala schrieb am 10.08.2012, 09:50 Uhr:
@Mitgefühl: Was bilden Sie sich eigentlich ein ! Lesen Sie auch die Kommentare?! Dies hier ist auch ein Diskussionsforum! Meinen Sie die Angehörigen lesen die Beileidsbekundungen hier?! Mein Mitgefühl muss ich nicht hier in einem Kommentar niederschreiben sondern praktiziere Mitgefühl als Nächstenliebe jeden Tag. Zumindest gebe ich mir Mühe. Und natürlich ist mir der Tod jenes Menschen nicht gleichgültig. Und sie verbieten mir nicht den Mund (Tippfinger). Den Disput mit "Driver" habe ich beigelegt..weil es keinen Sinn macht. Mein Mitgefühl gilt auch dem Profiradfahrer der in Hamburg durch einen Unfall mit einem LKW tötlich verunglückt ist. Es geht doch darum den Tunnelblick und die Schubladen in den Köpfen zu beseitigen und MITEINANDER zu fahren auch wenn jeder in seinem eigenen Vehikel sitzt.
Driver schrieb am 09.08.2012, 23:53 Uhr:
@Mitgefühl: Schönen Dank für ihre informativen Aussagen, dass sie es nicht schön finden, wenn Dinge geschrieben werden, die sie als Respektlos erachten. Nur sind solche GB nicht ausschliesslich für Beileidsbekundungen gemacht. @ A40: Meine Aussagen, als Beispiel, haben keine Allwissenheit in sich. Wie sie lesen konnten, hatte ich bereits ziemlich am Anfang gesundheitliche oder technische Probleme angemerkt. Dieses Wissen resultiert aus Erfahrung im Strassenverkehr sowie im Bereich der Gefahren des Alters des Fahrers von 62. Natürlich ist das noch kein extremes Alter. Aber nicht jeder kann über 100 werden so wie Heesters. Also kann man, wenn man schon öfters von solchen Unfällen mit reiferen Fahrern hörte und las, schon schnell auf eine solche Vermutung kommen. Und es sollte sich ja auch, wie ich mittlerweile mitbekam, dahingehend bewahrheiten, dass scheinbar eine Vorerkrankung mit eingewirkt haben soll bei dem Unglück.
A40 - woanders ist auch... schrieb am 09.08.2012, 13:30 Uhr:
@Mitgefühl: D A N K E für die Worte an Solala/Driver (ergibt auch einen interessanten Namen -solalaDriver)!!! Ist es nun einfach semischön oder typisch sensationsgeil was all` die Schlauberger hier posten? - Es scheint als seien alle während des Unfalls dabei gewesen und wüssten ganz, aber wirklich GANZ genau wie das passieren konnte.... Hoffentlich wird euch die eigene übermässige Allwissenheit vor jeglichen Unfällen schützen, damit nicht völlig Unbeteiligte solche schlauen Aussagen loslassen wie ihr hier :-( Und wenn sich rausstellt, dass es ein technischer Defekt war? Fahrer kollabierte? - Nicht auszudenken werd das dann alles wieder im Vorfeld geahnt hatte, nur nicht erwähnen wollte... AUFWACHEN und herzlich willkommen in einer Realität die allen Verkehrsteilnehmern wiederfahren kann!
Mitgefühl schrieb am 09.08.2012, 10:15 Uhr:
@ Driver und Solala: Könnten Sie beide bitte Ihre Konfliktgespräche woanders weiter führen??? Es ist doch sehr unpassend sich in der Öffentlichkeit gegenseiten zu deabattieren und attakieren wo ein Menschenleben ausgelöscht worden ist. Ich finde das sehr Respektlos von Ihnen. Hier geht es NICHT um Sie beide!!! Also möchte ich Sie BEIDE noch einmal freundlichst darum bitte dieses Gespräch anderweitig zu fürhen. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Liebe Grüße P. S. Es wäre sehr schön wenn WDR uns weiter auf dem Laufenden halten könnte. :o) ? Zum Gedenken des LKW-Fahres. Ruhe sanft!
Driver schrieb am 08.08.2012, 22:58 Uhr:
"Oder denken sie für jeden Radfahrer bzw Fussgänger, weil sie ja stärker sind??" Ja das tue ich! So funktioniert der Straßenverkehr und umsichtiges fahren. Seid 20 Jahren unfallfrei!!" Sie haben doch selber behauptet, 20 Jahre Unfallfrei zu fahren. Meine Welt gerät in keiner Weise ins wanken. Wo in England sie waren, weiß ich nicht. Ich kann meine ca 40 Aufenthalte und Fahrten nur als angenehmer bezeichnen, da deutsches Verhalten mit Drängelei und Schnibbelei usw mir nicht untergekommen ist. Dafür zwar katastrophale Parkverhältnisse, aber das spielt keine Geige. Fakt ist doch: Würde jeder Verkehrsteilnehmer, egal ob aufm Fahrrad oder im 40 Tonner, nur ein bißchen mehr nachdenken und auch mal auf sein Recht verzichten, wenn es denn sein muss, wäre in D das Fahren angenehmer. Und was diesen Unfalltod anbelangt: Natürlich ist es schlimm. Man kann nur hoffen, dass er den Sturz nicht mehr erleben musste und ihm die Schmerzen ersparrt geblieben sind.

Alle Kommentare anzeigen