Großeinsatz in Gummersbach Millionenschaden bei Brand in Leuchtenfabrik

In einer Gummersbacher Leuchtenfabrik ist am Dienstagabend (05.03.2013) ein Feuer ausgebrochen, das einen Millionenschaden verursachte. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Die Löscharbeiten werden bis Mittwochabend dauern, so ein Sprecher.


Das Feuer war in einer Fertigungshalle ausgebrochen und hatte dann auf andere Produktionshallen in einer Länge von 150 Metern übergegriffen. Durch die enorme Hitze stürzten die Dächer ein, Augenzeugen berichteten von einer riesigen Rauchsäule, die aus dem Dach der Werkhalle schlug und kilometerweit zu sehen war. 260 Feuerwehrleute aus dem gesamten Oberbergischen Kreis bemühten sich, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Insgesamt waren 60 Fahrzeuge der Feuerwehr vor und auf dem Gelände der Leuchtenfabrik abgestellt.

Am Mittwochmorgen (06.03.2013) waren immer noch 100 Feuerwehrleute im Einsatz, die versuchten, das brennende Verpackungsmaterial und Papier zu löschen. Der Brand sei inzwischen unter Kontrolle, sagte ein Sprecher, die Anwohner müssten auch Türen und Fenster nicht mehr geschlossen halten. Allerdings gab es am Mittag auf dem ganzen Gelände noch viele Glutnester, die gelöscht werden müssen. Deswegen werden die Feuerwehrleute bis zum Abend im Einsatz bleiben.

Schäden durch Feuer und Wasser

Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist noch unklar. Polizei und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen aufgenommen. Der Schaden beträgt ersten Schätzungen zufolge eine Million Euro; nicht nur die Produktionshallen und das dort liegende Material wurden durch das Feuer zerstört, auch der Verwaltungstrakt wurde durch die Löscharbeiten erheblich in Mitleidenschaft gezogen.


Stand: 06.03.2013, 13.00 Uhr


Kommentare zum Thema (3)

letzter Kommentar: 08.03.2013, 13.29 Uhr

WDR.de schrieb am 08.03.2013, 13.29 Uhr:
@Wilder Heinrich: Danke für den Hinweis. Wir haben den entsprechenden Kommentar entfernt.
Schwarzgelber schrieb am 06.03.2013, 22.50 Uhr:
Brand: Also das ist eine Frechheit, was Sie hier schreiben. Da hängen viele Arbeitsplätze dran und es ist nicht schön zu sehen wie sein Arbeitsplatz abbrennt. Das wird auch der Geschäftsführung nicht gefallen. Woher Sie sich erdreisten, von außen solche Kommentare abzugeben liegt mir fern. Und was die Tatsache angeht, dass das Unternehmen noch ein Werk im Osten hat, hat überhaupt nichts mit diesem Feuer zu tun. Im Gegenteil, denn so kann man Kapazitäten ins Zweitwerk auslagern um das Werk in Derschlag wieder aufzubauen und neu durch zu starten. Das ist mehr als nur Vernünftig auf mehreren Standbeinen zu stehen. Aber davon scheinen Sie keine Ahnung zu haben...
Brand schrieb am 06.03.2013, 19.32 Uhr:
Wenn man noch einen Betrieb im Osten unseres Landes besitzt,ist der Schaden für den Eigentümer nicht hoch,ist sehr wahrscheinlich ein Versicherungsschadendie armen Mitarbeiter! genauhin sehen sollte man schon!