Microsoft Streetside ist online: Still und (fast) heimlich
Ohne viel Lärm hat Microsoft seinen Panoramadienst Streetside gestartet - die Konkurrenz zu Google Street View. Die große Aufregung ist diesmal jedoch ausgeblieben: Bei Street View wollten noch mehr als dreimal so viele Deutsche ihr Haus verpixeln lassen.
Kommentare zum Thema (8)
letzter Kommentar: 28.12.2011, 10:21 Uhr
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- Jan schrieb am 28.12.2011, 10:21 Uhr:
- Daß die Fähigkeit zur Bedienung von PCs nicht zwangsläufig mit Intelligenz einhergeht, zeigt die Anwesenheit von unglaublich vielen Nix-Merkern im Internet. Die merken dann auch nicht, wenn es ihnen sozial an den Kragen geht. Mit bunten Bildchen und angeblich "bequemer Urlaubsplanung" lassen sie sich Stück für Stück ihre Freiheitsrechte wegnehmen. Und bedanken sich auch noch dafür. Das hat dann auch nichts mehr mit Bildung zu tun, sondern mit Lebenseinstellung. Vielleicht sollte man den Geschichtsunterricht an den Schulen besser ganz einstellen. Hat er doch in Bezug auf neue Kriege, die nun auch wieder von Deutschland ausgehen, nichts genutzt. Dann lieber "Konsumentenkunde", in denen z.B. die neuesten Apple-Produkte vorgestellt werden. Da können meine Vorschreiber auch lernen, wie man sein Haus und sein eigenes Konterfei möglichst raumfüllend ins Web setzt. Ich glaube mittlerweile nicht mehr, daß der Mensch zu Höherem berufen ist.
- Mary schrieb am 28.12.2011, 10:11 Uhr:
- Das Kartenmaterial von Streetside ist gegenüber Google aber ziemlich veraltet. Das Foto meines Wohnhauses im ländlichen Bereich ist vor 2001 entstanden. Bei Google Street View ist ein Foto aus 2009 hinterlegt.
- Eman Rhi schrieb am 28.12.2011, 10:02 Uhr:
- @ Jan: Soche Konzerne müssen zerschlagen werden? Natürlich! Alles verteufeln, ohne überhaupt eine Ahnung zu haben. Ich bin mir sicher, dass du auch ein Microsoft-Betriebssystem auf deinem PC hast. Dann kannst du gleich auch deinen PC zerschlagen.
- Anonym schrieb am 28.12.2011, 09:19 Uhr:
- Die meisten Menschen kennen Google nur aus der Presse oder dem Fernsehen. Was das Unternehmen Google wirklich alles programmiert und welche Programme sonst noch von Google verfügbar sind davon haben die meisten überhaupt keine Ahnung, was ist denn passiert seit Streetview, gab es masseneinbrüche oder Spionageskandale ? Garnichts ist passiert, viel Show um nichts wie immer in Deutschland. Diese Welt ist schon verrückt, da bekommt Steve Jobs einen Grammy. Mircrosoft erhält eigentlich mehr Schelte als Lob für Windows obwohl ich pers. glaube das grade sich mit Windows seit Windows 3.11 alles im PC Bereich verändert hat und erst durch Windows selbst der PC und somit das Internet für viele Menschen erst zugänglich wurde. Mit Google verhält es sich ähnlich viele sehen in Google die Datenkrake, greifen aber selbst auf Suchmaschinen zurück wenn sie im Internet auf informationen zurückgreifen wollen. Ob man dann per Google sucht oder die Suchmaschine von einem anderen Anbieter nutzt ist egal.
- pro StreetView schrieb am 28.12.2011, 07:54 Uhr:
- @Alex: Ich habe bis heute in keinem Körperscanner gestanden und lehne die Dinger auch ab. Ebenso veröffentliche ich keinerlei Posts auf Facebook und Konsorten. Aber den ganzen Wirbel wegen StreetView habe ich nie verstanden. Für mich war das von Anfang an nichts anderes als Paranoia. Die meisten gaben doch als Grund für ihre Ablehnung die Sorge an, dass Einbrecher aus aller Welt ihre Grundstücke ausspionieren könnten. Dabei sind wahrscheinlich die aller meisten dieser Freaks für Einbrecher vollkommen uninteressant. Und das was Google so alles "treibt" finde ich zumindest zum größten Teil sogar sehr gut. Manche Leute regen sich ja sogar über personalisierte Werbung auf. Ich wäre froh, wenn ich NUR personalisierte Werbung bekäme und nicht Woche für Woche in meinem Briefkasten kiloweise irgendwelche Reklameblättchen vorfände, von denen ich ca 95 % ungelesen ins Altpapier werfe. Was da an Papier verschwendet wird, was da für Kosten entstehen, was das für Folgen für die Umwelt hat?
- Alex schrieb am 27.12.2011, 22:50 Uhr:
- "Ich habe nichts zu verbergen" ist der meistgebrauchte Satz von Leuten, die überhaupt nicht kapieren, was Google oder Microsoft da tun. Die stellen sich gern auch in Körperscanner am Flughafen, teilen über Facebook der Welt mit, was sie gerade tun oder wo sie sind. Und wenn sie irgendwann nur EIN falsches Wort in einer Email schreiben, oder mal auf die Straße gehen gegen Unrecht, dann werden sie sich aber wundern. :)
- Jan schrieb am 27.12.2011, 21:55 Uhr:
- Solche Konzerne müssen zerschlagen werden.
- Wilbert Mieves schrieb am 27.12.2011, 17:10 Uhr:
- Vielleicht liegt hier ein Grund, weshalb bei Microsoft eine relativ geringe Einspruchquote verzeichnet wird: Nach mehreren Versuchen unser Wohnhaus für eine Unkenntlichmachung anzugeben, habe ich entnervt, bis heute, von dem Anliegen Abstand genommen. Das von Microsoft für diesen Zweck installierte Formular, ließ sich bei einer bestimmten Frage einfach nicht beantworten - es wurde jedwede Variante (z.B. Anzahl als Ziffern oder Worte) der gleichen Antwort jedes Mal beanstandet. Ein Senden des komlett ausgefüllten Formulars war so nicht möglich, bzw. wurde nie bestätigt, auch keine Annahme. Auch habe ich versucht eben dieses Dilemma einer Kontaktstelle von Microsoft mitzuteilen, was völlig unmöglich war: es gibt eine solche Instanz gar nicht - weder national noch in den USA. Auch so kann man sich aus der Verantwortung und Affäre ziehen, und das kann sich statistisch sogar dann noch sehen lassen.
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