Landtag billigt Reform der Rundfunkgebühr: Beitrag statt Gebühr
Als vorletztes Bundesland hat auch NRW der geplanten Reform der Rundfunkgebühren zugestimmt. SPD, Grüne und CDU verabschiedeten den Rundfunkänderungsstaatsvertrag am Donnerstag (08.12.11) im Düsseldorfer Landtag. Kernpunkt ist die Umstellung der Rundfunkgebühren auf einen Rundfunkbeitrag.
Kommentare zum Thema (27)
letzter Kommentar: 12.12.2011, 15:00 Uhr
- Sie werden für mich zahlen! schrieb am 12.12.2011, 15:00 Uhr:
- Wenn ich im Knast sitze um meine Gebührenschuld abzuzahlen. Ich besitze nämlich tatsächlich kein Handy, Fernseher, Radio oder andere empfangsfähigen Geräte. Auch keinen eigenen Rechner! Nicht zuletzt um der Strommafia eines auszuwischen.
- Marvin schrieb am 12.12.2011, 13:17 Uhr:
- Öffentlich-Rechtliche setzen der Verdummung der Privatsender ("Frauentausch", "Schwer verliebt", ...) Information gegenüber (Monitor, Frontal 21, ...) und versauen sich das wieder durch diese unsägliche Zwangsgebühr. Der TV-Rundfunk sollte auf einen Hauptsender mit 4 Regionalsendern begrenzt werden. Dann ist auch der Kika-Quatsch weg. Und dann aber vollen Zugang auch zum Internet, nicht ein durch Druck der Privaten Verleger zerstückeltes Online-Archiv ("Seite nicht gefunden").
- Frank schrieb am 09.12.2011, 15:46 Uhr:
- Gebühren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, das ist so wie in den Laden gehen, eine schwarze Hose kaufen, und dann noch zusätzlich für eine blaue Hose zahlen zu müssen, die man gar nicht haben will, aber bezahlen muss, weil es halt Leute gibt, die gerne eine blaue Hose hätten. Wenn ich will, kann ich die blaue Hose ja auch mit nehmen, wenn ich die blaue Hose aber nicht will, muss ich trotzdem dafür bezahlen. Das System des gebührenfinanzierten Fernsehens ist antiquiert und gehört komplett abgeschafft. Das passte, als es noch nur 3 Sender gab, die sich das Geld teilten und dafür Programm machten. Heute gibt es andere Finanzierungsmodelle für Fernsehen, ganz davon abgesehen, dass das klassische Fernsehen insgesamt immer mehr von neuen Medien verdrängt wird. Wenn die öffentlich-rechtlichen Sender in den Einschaltquoten nur noch am unteren Ende zu finden sind, muss man sich mal Gedanken über ihre Daseinsberechtigung machen.
- Zu Berge schrieb am 09.12.2011, 15:34 Uhr:
- susa schrieb heute, 01:06 Uhr: ,,... ich finde eine Haushaltsabgabe absolut ungerecht ... mit einem einkommen bis 800 netto Euro monatlich sollte man ganz befreien und danach sollte die Abgabe gestaffelt werden oder per prozentabgabe vom gehalt abgezogen werden.'' - - - Bester Vorschlag, so sollte es auch mit dem Strom gestaffelt werden. Wer viel mehr Geld hat, als der Bevölkerungs-Durchschnitt, hat oftmals weniger Leistungen dafür verbraucht als der Druchschnitt, das ist eine wissenschaftlich erwiesene Tatsache. Flexibilität wird nur von den Mehrfach-Doppelfrühaufstehern und verleihbaren Leistungs-Springern verlangt. Die müden Gäule in staatlichen Verwaltungen gießen Blumen oder stapeln Gedanken, wie hoch sie in ihrer Laufbahn noch klettern können. PC-Software für jeden Dreck gibt es, eine für Gebühren-Gerechtigkeit wird nicht nachgefragt. Nicht mal unsere Altvorderen, deren Renten klein sind, dürfen frei schauen. Behinderte ja. Früher war das mal eine sehr blonde Überlegung.
- didi schrieb am 09.12.2011, 13:09 Uhr:
- @ Anton, was wir als gut oder schlecht befinden sollte keinen Einfluss darauf haben was vom Staat zwangsfinanziert wird. Das öffentlichrechtliche Fernsehen und der öffentlichrechtliche Rundfunk sollten sich auf das informative beschränken und alles andere ist Privat zu finanzieren. Dieses ist die Meinung eines Individuums von über 80 Millionen, aber gefragt werden die wenigsten, nur eine Handvoll und dies sind dann auch noch sogenannte Lobbyisten.
- Anton schrieb am 09.12.2011, 12:47 Uhr:
- @didi: So denkt am Ende jeder Mensch anders darüber, was für ihn wichtig ist. Ich bin z. B. felsenfest davon überzeugt, dass ein riesiger Aufschrei durch D gehen würde, wenn sich die ÖR ganz aus dem Sport oder vor allem aber dem Fußball zurückziehen würde. Mir persönlich läuft ja eigentlich auch viel zu viel Sport. Aber die Geschmäcker sind nun mal verschieden. So finde ich Kochsendungen relativ gut und meist auch unterhaltsam.
- didi schrieb am 09.12.2011, 12:43 Uhr:
- Mich stört an den Gebühren die GEZ. Es ist in meinen Augen eine Steuer und soll auch so eingezogen werden, als Mediensteuer. Medien die im weitesten sine von der Regierung gelenkt werden über Aufsichtsrat und der Gleichen sollen auch von denen über die Steuer finanziert werden ohne Fußball, Wetten hast du nicht gesehen u. s. w. das hat über Werbung und oder Privatfernsehen finanziert zu werden. Was so alles vom Bürger finanziert werden muss geht nicht mehr auf irgendeine Kuhhaut. Wie viel öffentlich rechtlich muss sein oder ist finanzierbar? Jeder bedient sich mit Hilfe der Politik am Bürger und dieser hat immer weniger eigene Entscheidungsfreiheit, dies ist ja schon Medienkommunismus.
- Anton schrieb am 09.12.2011, 12:27 Uhr:
- Ich störe mich gar nicht so sehr an der Gebühr oder Abgabe oder wie immer der Name gerade lautet. Dafür störe ich mich vielfach an den Sendungen, wobei ich hier nur mal als Beispiel die Musiksendungen herausgreifen möchte. Volksmusik bis zum abwinken, aber kaum mal noch eine Musiksendung für jüngere und / oder anspruchsvollere Menschen. Das Ganze ist ein Bild des Schreckens und das seit Jahren. Als ob nur Volksmusikfans Gebühren zahlen würden.
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