Ihre Meinung zum Wort des Jahres 2012 "Rettungsroutine": Schon mal gehört?

"Rettungsroutine" ist das Wort des Jahres 2012 - eine ziemlich ungewöhnliche Wahl, die die Gesellschaft für deutsche Sprache getroffen hat. Oder doch nicht? Was halten Sie von der Entscheidung? Was ist Ihr Wort des Jahres?


EURO-Münze im Rettungsring
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Rettungsroutine: Wenn die Euro-Rettung zur Routine wird

Nach dem "Stresstest", dem "Wutbürger", der "Abwrackprämie" und der "Finanzkrise" hat sich die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) 2012 für ein nicht sonderlich oft benutztes Wort des Jahres entschieden: "Rettungsroutine" verzeichnet bei der Google-Suche kurz nach Bekanntgabe nicht einmal 2.000 Treffer. In ihrer Begründung teilte die GfdS am Freitag (14.12.2012) mit, der Begriff spiegele nicht nur die instabile europäische Wirtschaftslage wider, sondern beschreibe zudem die zahlreichen und wiederkehrenden Stabilisierungsmaßnahmen. Zudem sei die widersprüchliche Bedeutung der Sprachbestandteile interessant.

"Nicht die Häufigkeit eines Ausdrucks, sondern seine Signifikanz beziehungsweise Popularität stehen bei der Wahl im Vordergrund", heißt es weiter in der Mitteilung der GfdS. Was meinen Sie, ist die Wahl treffend? Ist "Rettungsroutine" signifikant beziehungsweise populär genug, um als Begriff das Jahr 2012 zu charakterisieren? Oder hat Ihrer Meinung nach ein anderes Wort "den öffentlichen Diskurs" 2012 viel mehr geprägt? Schreiben Sie uns!


Stand: 14.12.2012, 11.34 Uhr


Kommentare zum Thema (11)

letzter Kommentar: 15.12.2012, 04:07 Uhr

Herrmann Hasse schrieb am 15.12.2012, 04:07 Uhr:
Naechstes Jahr wird`s dann heissen: Birkenrindensuppe mit Grasbeilage - Routine.
Werner schrieb am 14.12.2012, 15:44 Uhr:
"Schuldenkrise". Verlogener Begriff. Schulden steigen gerade wegen der Kaputtsparerei in den Euro-Krisenländern noch stärker - weil so keine Einnahmen erzielt werden - die Kaufkraft der Bürger da wird zerstört, immer mehr Geschäfte schließen, noch weniger Einnahmen für die Staaten und noch mehr Arbeitslose. Und Deutschland muss daher immer mehr bürgen. Merkel macht das ja so gut.
ulli schrieb am 14.12.2012, 15:14 Uhr:
Schon mal gehört ? ----- nee !
Anonym schrieb am 14.12.2012, 15:09 Uhr:
Was soll das für ein Wort sein und wofür steht es?? Das Unwort der Jahrzehnte ist für mich schon lange der "sozialverträgliche Abbau". Ein Wort, das den Widerspruch in sich selbst trägt.
sedi schrieb am 14.12.2012, 14:57 Uhr:
Das nette Wort ''Anschlussverwendung'' wäre meiner Meinung nach noch besser gewesen.Mein absoluter Favorit ist und bleibt allerdings jenes Wort,was immer fällt, wenn man keine Argumente hat:''Alternativlos''! ;-)

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