Netzpremiere: Ein Tag Leben in NRW "Es muss nicht Hollywood sein, NRW reicht aus"

Manche hatten frei, andere mussten arbeiten. Die Spargelernte lief auf Hochtouren, Maibäume wurden geschlagen. Das alles war "Ein Tag Leben in NRW" und wurde während des Livestreams fleißig kommentiert. Am Freitag (05.10.12) folgt die Premiere im WDR Fernsehen - wieder mit Social Viewing im Netz.


Bei der Netzpremiere am Donnerstagabend freuen sich nach 20 Minuten kulturnation und @fotoaufnahme über die Honda Dax, mit der ein Lehrer zu seiner Schule fährt. Überhaupt gibt es "Geile Moppeds" im Film, findet auch Early Bird später. Ingo und Pisa bemerken, dass die Dame, die mit 80 Jahren noch immer ihr Restaurant betreibt, viel jünger aussieht.


Zwischendurch kommen sogar richtige Diskussionen in Gang: Als Henriette - die schon in einem unserer Trailer zu sehen war - wiedergibt, was sie beim Beamtenschwur sagen musste, stutzen ein paar User: Ist "so wahr mir Gott Helfe" noch zeitgemäß?, fragt sich wohl kulturnation um 20.45 Uhr: "Echt auf Gott geschworen. Trennung von Staat und Kirche?" Letztendlich klärt Edith auf: "Das kann man sagen, muss man aber nicht",

Als im Video gekocht und gebrutzelt wird, fragt sich Early Bird: "Aber was? Braten?" - kulturnation bekommt Hunger: "Ich glaub, ich hol mir gleich was zu essen".


Auch das Gedicht über Adolf Hitler, das eine alte Dame zum besten gibt (mit dem Kommentar "Komisch, sowas behält man sich...") ruft natürlich Kommentare hervor. @fotoaufnahme erklärt: "Kriegszeiten sind bei den alten Leuten permanent präsent".


Der heimliche Star ist aber wohl Bernd aus Castrop-Rauxel. Mit seinen kleinen Filmsequenzen amüsiert er zum Beispiel capri, der mit Smileys kommentiert. Und: "Der Bernd aus Castrop ist mir bislang am liebsten". Wobei, ein wenig buhlt er mit den Haustieren um die Favoriten-Rolle. Hündin Smilla bekommt von Enidan ein "Smilla ist die Beste!" und Stephan entdeckt seinen eigenen Vierbeiner im Video. Moritz fasst zusammen: "Tiere und Kinder im Fernsehen - toll! Das funzt immer".

Am Ende findet Daniel: "Es muss nicht immer Hollywood sein, NRW reicht aus".


Stand: 05.10.2012, 07.53 Uhr


Kommentare zum Thema (4)

letzter Kommentar: 06.10.2012, 19.46 Uhr

Helga schrieb am 06.10.2012, 19.46 Uhr:
Fand die Idee prima, aber nicht das Ergebnis.. Es hätte mir viel besser gefallen, wenn von jedem Filmer sein ganzer Tag (vielleicht, wenn nötig, auch gekürzt) chronologisch gezeigt worden wäre. So wäre deutlich geworden, wie dieser Tag tatsächlich verlaufen ist. Durch das Zusammenschneiden und das Zusammenstellen verschiedener Filme nach Tageszeiten oder Themen ist zwar ein buntes Bild entstanden, aber eben nicht der Tag jedes einzelnen Filmers. Ob diesen bei der Einsendung diese Bearbeitung wohl klar war? Bei so vielen Einsendungen könnte ich mir auch durchaus mehrere Sendetermine vorstellen.
Alter Mann 72 schrieb am 05.10.2012, 10.57 Uhr:
Social Viewing schreibt der WDR, was will der Verfasser damit ausdrücken, lässt es sich auch in der hiesigen Landessprache schreiben?
Magolves schrieb am 05.10.2012, 09.05 Uhr:
Ahoi! Ich konnte mir vorher gar nicht vorstellen, wie das ganze am Ende aussehen soll. Hat mir aber sehr gut gefallen! Ich gucks mir heute abedn auch noch mal in groß in der Glotze an... ;-)
Daniel schrieb am 05.10.2012, 00.02 Uhr:
Es war ein tolles Projekt und ein wirklich toller Film! Es war nie langweilig. Die ganze Produktion hat großartige Arbeit geleistet. War und bin immer noch vom Schnitt und der musikalischen Untermalung mehr als begeistert! Wir NRW-ler sind halt schon toll! :-) Irgendwie fühlte man sich beim Gucken wirklich total verbunden mit allen Menschen. Gratulation an die Macher!!