Judentum - Die Weltreligionen - Kultur

Neunarmiger Leuchter (Chanukkia), im Hintergrund spielende Kinder

Beginn der Schriftreligionen Weltreligion Judentum

Als vor mehr als 3.000 Jahren das Judentum entstand, kam das einer religiösen Revolution gleich. Zum ersten Mal glaubten die Menschen nur noch an einen Schöpfer statt an viele Gottheiten. Es gibt Verbindungen zum Christentum und dem Islam. [Planet Wissen]

Ein Jude liest in der Thora

Jüdische Vorschriften Die Mizwot

Die Mizwot sind elementarer Bestandteil des jüdisch-orthodoxen Glaubens. Neben den 10 Geboten gibt es weitere 613 Mizwot (darunter sind 365 Verbote und 248 Gebote), die in der Thora stehen und die der fromme Jude in sein Leben integriert. [Planet Wissen]



Hermann Henrix

Hans-Hermann Henrix wurde 70 Vordenker und Wegbereiter

Der Schatten des Argwohns ist kürzer, die Beziehung der katholischen Kirche zum Judentum krisenfester geworden. Das ist auch ein Verdienst des Theologen Hans-Hermann Henrix, der jetzt seinen siebzigsten Geburtstag feierte.

Julius Schoeps

Interview mit Historiker Julius Schoeps "Schicksalsgemeinschaft"

Juden leben über die ganze Welt verstreut und verstehen sich als Teil einer Gemeinschaft - selbst wenn sie nicht gläubig sind. Das jüdische Selbstverständnis erklärt Julius H. Schoeps, Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums. [mehr]

Jüdische Männer mit dem Rücken zur Kamera

Rabbiner-Ausbildung Orthodox oder liberal?

Sowohl das Hildesheimersche Rabbinerseminar in Berlin als auch das Abraham-Geiger-Kolleg in Potsdam bilden Rabbiner für jüdische Gemeinden in Deutschland aus. Doch das Studium an den beiden Lehrstätten unterscheidet sich stark.


Alina Treiger

In Deutschland ordinierte Rabbinierin Regina Jonas' Nachfolgerin

Zwar gibt es drei Rabbinerinnen in deutschen Gemeinden, aber Alina Treiger ist trotzdem eine Besonderheit. Sie ist erst die zweite Frau, die in Deutschland ordiniert worden ist - nach Regina Jonas, die 1944 in Auschwitz ermordet wurde.

Jüdisches Lichterfest

Jüdisches Leben Das jüdische Jahr

Ob Ernte, Empfang der Tora oder Geburtsgeschichte des Volkes - Anlässe für Feste gibt es im Judentum viele. Doch weil sich im jüdischen Kalender häufig die Daten verschieben, ist das Feiern nach Plan eine komplizierte Angelegenheit. [Planet Wissen]

Netanel Teitelbaum segnet einen Jungen und ein Mädchen anläßlich ihrer Bar Mizwa und Bat Mizwa

Lebensfeste der Jugend Beschneidung und Bar Mizwa

Im Judentum werden von Gemeinde zu Gemeinde wichtige Lebensereignisse wie Geburt oder Erwachsenwerden anders gefeiert. Die Beschreibungen jüdischer "Lebensfeste" können daher nur typische Elemente aufzählen. [Planet Wissen]


Innenraum der jüdischen Synagoge in Mannheim.

Gotteshäuser der Juden Ort des Gebets

Synagoge - das bedeutet Zusammenkunft. Denn das jüdische Gebetshaus ist nicht nur Stätte für Gottesdienste, hier treffen sich Gläubige gleichzeitig zum Studium von Schriften und Gesetzen, zum Diskutieren und zum Feiern. [Planet Wissen]

Koscheres Essen

Kinder bereiten sich auf Pessach vor Koscher im Kindergarten

Pessach ist eines der wichtigsten Feste für gläubige Juden. Über den Auszug des Volkes Israel aus Ägypten lernen auch schon die Kleinsten in den jüdischen Kindergärten. Auch christliche und muslimische Eltern schicken ihre Kinder hier hin. [mehr]

Honig im Glas mit Löffel

Gläubige Juden feiern "Rosh Hashana" "Ein frohes Neues Jahr"

Juden feiern ab Mittwochabend (12.09.2007) zwei Tage lang das Neujahrsfest, auch in Synagogen in Nordrhein-Westfalen. Mit Gottesdiensten, Bitten um Vergebung - und strengen Regeln. Ein Besuch in Gelsenkirchen. [mehr]


Davidstern an der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen

Symbole in der jüdischen Religion Davidstern und Menora

Symbole spielen im Judentum eine besondere Rolle. Wie kein anderes Wahrzeichen steht der Davidstern für das jüdische Volk, auch die Menora ist vielen Menschen ein Begriff. Eine Fotogalerie zu den wichtigsten Symbolen der jüdischen Religion. [mehr]

Alexandra Khariakova und Didij Podszus

Progressive Juden Ein anderer Weg zu Gott

Als junge Juden vor zehn Jahren die ersten liberalen Gemeinden in Deutschland gründeten, war das ein Tabubruch. In NRW bekennen sich inzwischen rund 500 Juden zu der progressiven Glaubensrichtung. Noch immer kämpfen sie um Anerkennung.  [mehr]

Der Schatten einer Hand liegt auf der israelischen Flagge

Die unterschiedlichen Herkunftsgruppen des Judentums Ein Volk, viele Ursprünge

Das Judentum ist die kleinste der Weltreligionen. Die Juden gelten aber nicht nur als Glaubensgemeinschaft, sondern auch als Volk mit unterschiedlichen ethnischen Ursprüngen. [mehr]


Jüdischer Friedhof in Berlin-Weißensee

Gebet als letzte Worte Umgang mit Tod und Trauer

Juden glauben an ein Leben nach dem Tod und an Gottes Gericht. Sie betrauern Verstorbene nach seit Jahrtausenden gepflegten Traditonen. Dazu gehören die Totenwache, zerrissene Kleider, verdeckte Spiegel und das Meiden öffentlicher Feiern. [Planet Wissen]

Papst Benedikt und Zentralratsvorsitzender Paul Spiegel in Kölner Synagoge

Gibt es Gemeinsamkeiten? Juden und Christen

Mit dem Entstehen verschiedener Glaubensrichtungen keimen auch Konflikte zwischen den Religionen. Man spaltet sich ab, kämpft gegeneinander, versöhnt sich wieder. Besonders schicksalsträchtig war das Verhältnis von Juden und Christen.  [Planet Wissen]

Ein Holzschrank mit alten Bücher über die Geschichte des deutschen Judentums

Bibliothek Germania Judaica Regale voller jüdischer Geschichte

Am Anfang reichte ein Bücherschrank. Mittlerweile sind es viele gut gefüllte Regale: Die Germania Judaica feiert 50-jähriges Bestehen. Die Kölner Sammlung zur Geschichte des deutschen Judentums ist eine der größten in Europa.
[mehr]


Shneor Havlin, Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Dresden entzündet fünftes Licht

Gemeinden oft zerstritten Jüdisches Lichterfest - mit viel Schatten

Das Chanukka-Fest ist eine Tradition, die Juden auch in Nordrhein-Westfalen eint - und Konflikte vergessen lässt. Denn seit der massiven Zuwanderung, die vor 20 Jahren begann, herrscht Unruhe in den Gemeinden. [mehr]

Lebkuchenstern mit Beschriftung "Happy Hanukkah"

Chanukka beginnt Juden feiern das Lichterfest

Mitten in die Adventszeit fällt einer der wichtigsten jüdischen Feiertage: Chanukka, das Lichterfest. Bei diesen achttägigen Fest wird am Chanukkaleuchter täglich ein weiteres Licht angezündet. Auch junge Juden feiern dieses Lichterfest gern im Kreis der Familie.