Interaktives Rheinkultur-Panoramafoto Erklärungen und Hilfe zum 360°-Special

Das Webspecial "Rheinkultur Panorama" ist eine interaktive Panorama-Rundumsicht, für die die Installation eines Flashplayers erforderlich ist. WDR.de dokumentiert mit diesem Foto das Bonner Rheinkultur-Festival 2011.

Aufgenommen wurde das über fünf Gigapixel große Panorama während des Auftritts der Band Jupiter Jones auf der blauen Bühne. Diese Hilfe-Seite soll Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Bedienung und Nutzung des Webspecials geben.

  • Ich habe mich innerhalb des Panoramas entdeckt und möchte mich markieren: Eine Markierung ist nur als Facebook-Mitglied möglich und nachdem man auf der Startseite "Mit Facebook verbinden" angeklickt hat. Zum Markieren zieht man das orange Symbol am unteren Bildschirmrand an die richtige Stelle und lässt die Maus los. Danach muss der eigene Name aus der sich öffnenden Freundesliste ausgewählt werden. Eine Markierung erfolgt erst, nachdem der Button "Markierung hinzufügen" angeklickt worden ist.
  • Ich habe Facebook-Freunde entdeckt und möchte sie markieren: Genau so wie die Markierung der eigenen Person erfolgt auch eine Markierung von Personen aus der Facebook-Freundesliste. Allerdings kann diese Markierung aus Datenschutzgründen nicht sofort im Panoramabild veröffentlicht werden. Stattdessen wird die ausgewählte Person durch eine persönliche Nachricht darüber informiert, dass sie im Panorama entdeckt wurde. Wenn sie dem Link in der Nachricht folgt, kann sie sich anschließend selbst markieren.
  • Ich möchte in das Panorama hineinzoomen (um z.B. nach Freunden zu suchen, die sehr weit entfernt von der Bühne stehen): Mausrad vorwärts bewegen, zoomt hinein, Mausrad zurück drehen, zoomt heraus. Alternativ können auch die Navigationselemente am linken Rand des Panoramafotos genutzt werden. Ein Klick auf das "Plus"-Zeichen erhöht den Zoomfaktor, ein Klick auf das "Minus"-Zeichen verringert ihn.
  • Ich möchte in eine andere Richtung innerhalb des Panoramas gucken: Für eine Änderung des Blickwinkels wird die Maus bei gedrückter linker Maustaste in die gewünschte Richtung bewegt. Alternativ kann auch das Navigationselement am linken Rand des Panoramafotos genutzt werden: Bei gedrückter linker Maustaste kann der Blickwinkel des Bühnen-Symbols nach links oder rechts gedreht werden.
  • Ich möchte mir das Panorama bildschirmfüllend anschauen: Ein Klick auf das oberste Symbol in der linken Navigationsspalte wechselt zur Vollbildansicht. Ein erneuter Klick auf das Symbol mit den vier Pfeilen und die Ansicht kehrt wieder in den Ursprungszustand zurück. Eine Rückkehr ist auch durch Drücken der "Esc"-Taste auf der Tastatur möglich.
  • Ich habe eine mir bekannte Person im Panorama entdeckt und möchte sie darüber informieren, ohne bei Facebook angemeldet zu sein: Leider ist es derzeit ohne Facebook-Zugang nicht möglich, einen Link angezeigt zu bekommen, der direkt zu einem individuell ausgewählten Panorama-Ausschnitt führt. Die einzige Möglichkeit ist es, einen so genannten Screenshot der Bildschirmansicht zu erstellen und diesen dann per Mail zu verschicken.
  • Ich möchte einen Ausschnitt aus dem Panorama ausdrucken: Dazu muss ein so genannter Screenshot des gewünschten Bildausschnitts erstellt werden. Dieser kann anschließend genau wie ein Digitalfoto ausgedruckt werden.
  • Manche Personen bzw. Gesichter sind verschwommen, verzerrt oder angeschnitten: Das Panoramafoto setzt sich aus über 500 Einzelbildern zusammen. Aufgrund dieser extremen Bildgröße und aufgrund der Vielzahl der abgebildeten Personen ist eine fehlerhafte Darstellung in Teilbereichen nicht zu vermeiden. Besonders schwierig bei der Erstellung eines solchen Panoramafotos ist es zudem, dass sich viele Zuschauer während der fast halbstündigen Aufnahmezeit hin- und her bewegt haben.
  • Wenn ich mich auf der Startseite des Rheinkultur-Panoramas über Facebook anmelde, will die Panorama-Anwendung auf "meine allgemeinen Daten" zugreifen, "die ich mit 'Allen' teile": Zum Markieren und zum Suchen nach Facebook-Freunden benötigt die Panorama-Anwendung mehrere Daten aus dem Facebook-Profil des jeweiligen Nutzers. Es werden aber nur die für die Funktionalität erforderlichen und vom Nutzer freigegebenen Details abgefragt. Der WDR verwendet keine der abgefragten Daten außerhalb der Panorama-Anwendung.
  • Ich möchte eine Markierung, die ich selbst gesetzt habe, wieder entfernen: Nach einem Klick auf den Button "Finde markierte Freunde" am unteren Bildrand zoomt das Panorama an die entsprechende Stelle und in einem kleinen Zusatzfenster erscheint der eigene Name. Direkt unterhalb des Namens erscheint "Markierung entfernen". Ein entsprechender Klick entfernt die Markierung.
  • Ich möchte die Facebook-Anwendung "Rheinkultur-Panorama" wieder aus meinem Facebook-Profil löschen: Wie vieles bei Facebook ist der Weg bis zur Löschung sehr kleinschrittig: Zum Start muss auf der eigenen Facebook-Profil-Seite in der oberen Navigationsleiste auf "Konto" geklickt werden. Danach mit einem weiteren Klick "Privatsphäre-Einstellungen" auswählen. In der sich daraufhin öffnenden Seite erfolgt ein Klick auf "Anwendungen und Webseiten" (am unteren Rand des Fensters, links in der Ecke). Auf der sich neu öffnenden Seite ist in der Rubrik "Anwendungen, die du verwendest" auch die Anwendung "Rheinkultur-Panorama" aufgeführt. Der Titel "Rheinkultur-Panorama" ist anklickbar. In dem sich nun öffnenden Fenster kann "Anwendung entfernen" ausgewählt bzw. angeklickt werden.
  • Ich habe mich innerhalb des Panorama-Fotos entdeckt und möchte, dass mein Gesicht anonymisiert wird: Wir benötigen per Email (an: riesenfoto@wdr.de) möglichst folgende Informationen:
  • Ein Foto mit dem Panoramaausschnitt, in dem die zu anonymisierende Person zu sehen ist. Sie sollte unverwechselbar markiert oder beschrieben werden. Das Foto sollte als jpg-Datei mitgeschickt werden.
  • Einen Nachweis, dass die zu anonymisierende Person auch identisch mit dem Absender der Mail ist. Solch ein Identitätsnachweis kann z.B. die Kopie eines Führerscheinfotos o.ä. sein.
  • Eine Telefonnummer für Rückfragen, damit wir möglichst zeitnah Unklarheiten beseitigen können.


Kulturnachrichten

  • Erstes Kölner Festival der Philosophie im Juni

    In Köln findet im Juni erstmals ein Festival der Philosophie statt. Die "Phil.Cologne" steht unter dem Motto "Die Suche hat begonnen...". In 44 Veranstaltungen geht es um den aufrechten Gang, den Tod, den Weltraum und auch um Fußball. Zu den Veranstaltungen werden Philosophen wie Richard David Precht, Oskar Negt und Rüdiger Safranski erwartet, aber auch die frühere Bischöfin Margot Käßmann und Astronaut Reinhold Ewald. Die "Phil.Cologne" ist eine Tochter des etablierten Literaturfestivals "Lit.Cologne", das in diesem Jahr mehr als 90.000 Besucher anzog. Das Festival der Philosophie beginnt am 26. Juni und dauert fünf Tage.

  • Wagner-Nachlass soll in öffentliches Archiv

    Die Bayreuther Festspielchefin Katharina Wagner will den Nachlass ihres Vaters Wolfgang in Kürze dem Bayerischen Staatsarchiv zur Verfügung stellen. Im Gespräch mit dem Berliner Tagesspiegel sagte sie, damit habe die Forschung Zugang zu dem Material. Nachlässe des Wagner-Clans sind von besonderer Brisanz, weil die Familie in der NS-Zeit einen engen Umgang mit den Nazi-Größen pflegte. In den vergangenen Jahren wurde diskutiert, wie mit dem Nachlass Wolfgang Wagners umgegangen werden soll. Der Enkel von Richard Wagner hatte die Festspiele nach dem Zweiten Weltkrieg übernommen und sich auch mit der braunen Vergangenheit der Familie auseinandergesetzt. Er starb 2010.

  • Andris Nelsons wird Chefdirigent in Boston

    Der Lette Andris Nelsons wird neuer Chefdirigent des Boston Symphony Orchestra. Das Orchester zählt zu den fünf bedeutendsten in den USA. Es nominierte den 34-Jährigen als 15. Musikdirektor seit seiner Gründung vor mehr als 100 Jahren. Nelsons löst James Levine ab, der den Posten seit 2004 innehatte. Nelsons leitete bis 2009 die Nordwestdeutsche Philharmonie in Herford und arbeitete in letzten Jahren mehrfach mit dem WDR Sinfonieorchester Köln zusammen.

  • Rattenfängersage soll UNESCO-Kulturerbe werden

    Die Sage über den Rattenfänger von Hameln soll UNESCO-Kulturerbe werden. Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann sagte, die Rattenfängersage gelte als hohes, weltweit verbreitetes Kulturgut und sei einzigartig. Hameln hat eine Wissenschaftlerin engagiert, die das Antragsverfahren vorantreiben soll. Die Rattenfängersage wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und ist nach Schätzungen rund einer Milliarde Menschen bekannt. Die UNESCO schützt nicht nur Bauwerke, sondern auch herausragende immaterielle Kulturgüter als gemeinsames Erbe der Menschheit.

  • Moers Festival beginnt mit John Zorn

    Das internationale Musikfestival in Moers beginnt am Freitag mit einem Konzert des New Yorker Komponisten und Saxofonisten John Zorn. Am Eröffnungsabend sind gleich vier Konzerte seiner Musik gewidmet, die mit Elementen des Jazz, der Klassik und des Rock arbeitet. Bis Sonntag treten Musiker aus Europa, Afrika, Lateinamerika und den USA im Moerser Schlosspark auf. Es ist das letzte Mal, dass das Moers Festival im Zirkuszelt stattfindet. Aus Kostengründen zieht das traditionsreiche Musikfest im kommenden Jahr in eine feste Veranstaltungshalle um.

  • Kleist-Preis für Katja Lange-Müller

    Der Kleist-Preis 2013 geht an die Schriftstellerin Katja Lange-Müller. Die Kleist-Gesellschaft teilte mit, die 62-Jährige sei eine der sprachmächtigsten Autorinnen der deutschen Gegenwartsliteratur. Lange-Müller wuchs in der DDR auf und reiste 1984 nach West-Berlin aus. Sie schreibt Erzählungen und Romane. Zuletzt erschien ihr Roman "Böse Schafe", in dem sie eine deutsch-deutsche Liebesgeschichte im Berlin der 80er Jahre schildert. Der Kleist-Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.

  • Letzte Wohnstätte von Kaiser Wilhelm II. bleibt erhalten

    Die letzte Wohnstätte von Kaiser Wilhelm II. im niederländischen Exil bleibt erhalten. Das "Huis Doorn" in der Nähe von Utrecht wird von September an ein Museum über den Ersten Weltkrieg beherbergen. Der Museumsdirektor sagte zur Begründung, Wilhelm II. habe eine Hauptrolle im Ersten Weltkrieg gespielt. Nachdem im vergangenen Jahr die staatlichen Subventionen für das Haus drastisch gekürzt worden waren, drohte der Villa das Aus. Der Museumsdirektor kündigte an, dass das neue Museum ausschließlich mit Ehrenamtlichen arbeiten werde. Kaiser Wilhelm II. hatte von 1920 bis zu seinem Tod im Jahr 1941 auf dem kleinen Landgut gelebt.

  • Tibetischer Autor zu Gefängnisstrafe verurteilt

    In China ist ein bekannter tibetischer Autor zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Wie der Radiosender "Radio Free Asia" berichtet, wurde der 36-jährige Gartse Jigme zu fünf Jahren Haft verurteilt. Ihm wird vorgeworfen, sein Buch "Der Mut des Königs" verbreitet zu haben. Jigme schildert darin die Leiden Tibets und der Tibeter und schreibt auch über den Dalai Lama, die Exilregierung und die Selbstverbrennungen. Gartse Jigme war im Januar festgenommen worden. Seitdem hat seine Familie keine Nachrichten mehr von ihm erhalten.

  • Civis-Medienpreise in Berlin vergeben

    In Berlin ist der Civis-Medienpreis für Integration und kulturelle Vielfalt verliehen worden. Der mit gut 20.000 Euro dotierte Preis ging an acht Radio- und Fernsehprogramme aus Deutschland, Polen und der Schweiz. Auch zwei Produktionen des Westdeutschen Rundfunks wurden ausgezeichnet. So kürte die Jury das Porträt eines iranischen Boxtrainers als beste lange Radioreportage. Einen Preis erhielt auch die Fernsehdokumentation "Die story: Friedhof der Illegalen". Autor Andreas Morell zeigt darin das Elend der Flüchtlinge, die über die türkisch-griechische Grenze nach Europa einreisen wollen. Der Civis-Medienpreis würdigt Beiträge, die das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft fördern.

  • Mäzen Udo van Meeteren erhält Stifterpreis

    Der Düsseldorfer Unternehmer und Mäzen Udo van Meeteren wird am Freitag mit dem Deutschen Stifterpreis geehrt. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen teilte mit, der 86-Jährige habe an Rhein und Ruhr viele mäzenatische Spuren hinterlassen. Die von ihm 1980 gegründete Stiftung van Meeteren fördert Wissenschaft, Kultur, Naturschutz, den internationalen Jugendaustausch sowie soziale und karitative Projekte. Außerdem war er an der Gründung der Stiftung Schloss und Park Benrath sowie weiterer Einrichtungen beteiligt. Die undotierte Auszeichnung wird Udo van Meeteren im Rahmen des Deutschen Stiftungstags in Düsseldorf übergeben.

  • Beuys-Witwe darf Foto-Ausstellung nicht verbieten

    Im jahrelangen Rechtsstreit um Fotos einer Kunstperformance von Joseph Beuys hat der Bundesgerichtshof sein Urteil verkündet. Demnach kann die Witwe von Joseph Beuys dem Museum Schloss Moyland nicht mehr verbieten, Fotos einer Fett- und Schokoladenaktion ihres Mannes auszustellen. Die Witwe hatte argumentiert, dass die Kunstaktion ihres Mannes urheberrechtlich geschützt sei und die Fotos eine unzulässige Bearbeitung darstellten. Die Richter der beiden ersten Instanzen gaben der Witwe Recht. Der Bundesgerichtshof urteilte dagegen, dass Beuys die Fotoserie selbst inszeniert habe. Beuys hatte 1964 in einer Fernsehsendung live aus Margarine-Riegeln eine Fettecke hergestellt und mit Schokolade ein Transparent gemalt.